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„Mamma Andersson: Dog Days“, bis 5. Februar im Museum Haus Esters in Krefeld, wwwkunstmuseenkrefeld.de
© VG Bild-Kunst, Bonn; Foto: Per-Erik Adamsson, courtesy Galleri Magnus Karlsson, Stockholm

Bild für Bild

Mamma Andersson in Haus Esters in Krefeld

Mamma Andersson wurde 1962 geboren; in Deutschland wurde sie bereits 2004 durch ihre Teilnahme bei der Berlin Biennale bekannt – trotzdem ist die Ausstellung in Krefeld ihre erste Einzelausstellung in einem deutschen Museum. Dabei berührt sie mit ihren Gemälden ein Wechselverhältnis von Imagination und Dokumentation, das in der zeitgenössischen deutschen Malerei ein wichtiges Thema ist. Ihre Bilder sind aufwändige Konstrukte, bei denen unterschiedliche Erfahrungs- und Darstellungswelten miteinander verknüpft und zum Teil, in wechselnder Perspektive, offen verschliffen werden. Inmitten des Gegenständlichen stehen plötzliche abstrakte Partien. Eine Tradition, die in ihrer Malerei mitschwingt, betrifft die nordische Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts mit ihrer Weite, Einsamkeit und dem Hang zum Psychologisieren. Schon von daher, Mamma Anderssons Gemälde entstehen mit großer Hinwendung und Ernsthaftigkeit als einzelne, Bild für Bild. So sind sie nun auch im Haus Esters in Krefeld ausgestellt – vielleicht die derzeit wichtigste monographische Ausstellung zur jüngeren zeitgenössischen Malerei in NRW.

„Mamma Andersson: Dog Days | bis 5. Februar im Museum Haus Esters in Krefeld | www.kunstmuseenkrefeld.de

Thomas Hirsch

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