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Per Anhalter durch die Galaxis

Per Anhalter durch die Galaxis
USA/Großbritannien 2005, Laufzeit: 109 Min.
Regie: Garth Jennings
Darsteller: Sam Rockwell, Mos Def, Zooey Deschanel, Martin Freeman, Bill Nighy, Warwick Davis, Anna Chancellor, John Malkovich

Meine Meinung zu diesem Film

42..
Das Auge (112), 23.01.2012

...ist die Lösung. Wie man hier lesen kann, könnte man auch 39 oder 53 sagen, es ist halt Geschmacksache. Ich lasse die 40 einfach weg und esbleibt die Note: 2. Ein guter sehenswerter Film.

Leider zu billig!
nothing (53), 31.12.2006

Schade! Die Bücher sind toll, aber der Film? Leider zu billig. Die Schauspieler stehen meist unmotiviert in Pappmaché und Alufolie herum und finden sich großartig witzig. Leider hat ihnen niemand gesagt, was sie zu tun haben, Trotzdem haben sie irre viel Spaß in dieser abgedrehten Komödie. Der überträgt sich aber nur bedingt auf den Zuschauer. Die Aliens sehen aus wie aus der Muppetshow entliehen. Manche Szenen, die so tun, als würden sie der Charakterentwicklung dienen, sind langweilig und überflüssig und sicher nur ins Drehbuch reingeraten, um Filmminuten ohne groß Spezialeffekte füllen zu können. Für so einen Stoff hätte man sich Terry Gilliam gewünscht. So ist das ganze leiderleider im Ergebnis daneben. Das Aussehen von Marvin ist ein gutes Beispiel dafür, wie uninspiriert hier die Vorlage umgesetzt wurde.

Zeitweise lustig
Kinokeule (541), 29.12.2006

Der ?Anhalter? zählt für viele Leute zu den Lieblingsbüchern, wenn man trockenen, britischen Humor mag und unter 16 ist. Wobei die letzten beiden Bücher der fünfbändigen Trilogie einfach nur schlecht waren.

Allerdings bietet heute jede durchschnittliche amerikanische Sitcom-Folge eine mindestens genauso hohe Gagdichte wie dieser Film. Für Leute, die das Buch nicht kennen, erscheint mir die Verfilmung schlicht überflüssig und für alle anderen ist es ein Nostalgieerlebnis, welches nicht vollends gelungen ist. Stattdessen vielleicht mal lieber wieder zum deutschen Hörspiel greifen. Dieses ist länger und mit dem unvergleichlichen Klaus Löwitsch als Zaphod Beeblebrox (3 Sterne).

Besser als erwartet!
@Jack (30), 04.07.2006

Um vorne weg zu sagen ich bin ein riesen Fan der Bücher, ich hab sie verschlungen^^

In den Film bin ich rein gegangen und hab gedacht, das wird sicher so ne billiger Abklatsch. Der Film hat mich dann insgesamt sehr sehr postiv überrascht. Richtig guter britischer Humor wird eingefangen und die Darstellung des ganzen ist auch sehr gut gelungen.

Es ist jetzt keine genau Kopie des Buches, worüber ich aber auch sehr froh bin, weil das gibt dem Film noch seine eigene Entfaltungskraft. Ein Film den man wirklich empfehlen kann.

gleicher Preis
miro279 (54), 26.11.2005

2,75 ? an jedem Tag zu jeder Zeit für jeden Film.. Man könnte sagen immer!

Kurze Frage
pupsi81 (1), 26.11.2005

Hallo, kann mir einer sagen, was im Rex der Eintritt Samstags kostet?

Das original ist zwar alt aber wenigstens gut
cele (2), 12.11.2005

Wer das Original gesehen oder als Hörspiel gehüört hat ist sehr wahrscheinlich genauso wütend über den Kinofilm. Die ganze Aussage des Originals ist bei dem Kino Film geändert worden. Toll, der Film hat Effekte, Leistungen der Computeranimationen aber die Aussage lautet bei der Version: Mach die Erde ruhig kaputt du bekommst dann eine neue. Ich würd sagen der Film ist nichts für Leute die das für wahr nehmen also sollten diese Personen den Film erst garnicht sehen

...
Tara (93), 06.11.2005

ich hab mein Handtuch vergessen!!

Super....wer britischen Humor mag und nicht wegen dem Buch rumlamentiert und einfach nur Spaß haben will, aufjedenfall angucken!!

Wohl eher 21 als 42
Lübke (31), 21.10.2005

Über lange Strecken recht gelungen, wirklich witzig und sogar mit einigen neuen Ideen (PATSCH, Aua!) versehen, die für das Buch noch nicht erfunden waren. Aber dann... Auch wenn Adams an dem Drehbuch mitgearbeitet hat, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es in seinem Sinne war eine der-Zweck-heiligt-alle-Mittel-Love-Story brutal in den Vordergrund zu drängeln. Es ist schon erstaunlich wie man einen furiosen Auftakt ? ich denke dabei z.B. an den musicalmäßigen ?So Long And Thanks For All The Fish?-Song und die klassisch orchestrierte Aufarbeitung der Titelmusik der BBC-Fernsehserie ? derart jämmerlich vergeigen kann. Schade.

--
Ronin (80), 24.07.2005

langweilig.
man drohte gegen ende des filmes wegzudösen.. ach, was sind wir nicht alle schräg und witzig und lustig und ausgefallen und.. g ä h n..

((der manisch depressive roboter blieb der einzige lichtblick im gesamten film...))

Alte Schule
juggernaut (162), 21.07.2005

Das Bemühen, der Buchvorlage und seiner Struktur gerecht zu werden, ist dem Film nicht abzusprechen. Die ständigen Einschübe aus dem ?Guide? mit Wissenswertem über die Galaxis bietet eine Erzählerstimme aus dem Off dar, unterlegt von mehr oder weniger originellen Animationen. Für den Film spricht auch, dass er mehr ?echtes? als digitales Material und (Puppen-)Personal verwendet; so kommen zum Beispiel die schlechte Gedichte vortragenden Vogonen-Glibbermonster doch gleich viel besser ?rüber. In den gelungeneren Passagen erinnern Ausstattung, Sets und Inszenierung tatsächlich an die Phantasiewelten Terry Gilliams oder Tim Burtons.

Allerdings hetzt der Ritt durch die Galaxien in der zweiten Stunde zunehmend konfuser und hektischer durch die Story. Da wird zu häufig der kurze Weg zum schnellen, klamaukigen Gag gesucht und aus einer Figur wie Zaphod Beeblebrox, dem Galaktischen Präsidenten mit den zwei Köpfen, ein reiner Bajazzo gemacht. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele Beobachter des Films den manisch-depressiven Roboter-Eierkopf Marvin noch am überzeugendsten fanden.

Nun denn, den Versuch war?s wert, aber von einer Verfilmung des ?Restaurant at the End of the Universe? und der restlichen Bücher aus der Hitchhiker-Serie möge man bitte absehen.

na, da hab' ich aber glück gehabt
zwisi (38), 30.06.2005

möglicherweise, möglicherweise aber auch nicht, hätte auch herr adams seine freude gehabt. allein schon die kontroversen rezensionen bestätigen doch seine predigten.

meine unmaßgebliche meinung soll auch nicht hinter dem berg bleiben.

der film kommt anders als das buch, als die tv-produktion, als die deutsche hörspiel-adaption. na und? mir hat es spaß gemacht. schließlich möchte ich keine partitur lesen, sondern etwas zeit frei von allen äußeren zwängen sein. also freizeit haben. und das funktioniert auch hier noch. was adams (vermutlich, ich habe nie mit ihm gesprochen)wollte, war die wirklichkeit ohnmächtig "1:1" abbilden. es hat damals geklappt und auch diesmal, wenn auch viel schnörkelloser. also so, als hätte unser kanzler versucht, uns seine politik zu erklären. im gegensatz zur realität, wurden bei adams die leute der sirius cybernetic corporation an die wand gestellt. nur hier hat er sich vermutlich geirrt. man hätte es mal mit den alles beherschenden juristen versuchen sollen.

beenden wir den exkurs. handwerklich war ich überrascht ob der überzeugenden tricktechnik. magrateas (wohin mit dem h) montagehalle war absolute spitzenklasse und die muppet-show war gar keine. prima hinbekommen. marvin habe ich mir allerdings ganz anders vorgestellt. sein äußeres fördert doch geradezu depressionen zu tage. die mussten gar nicht programmiert werden.

zugegeben, kennt man die bücher nicht, ist man mit der geschichte etwas allein gelassen. aber das war man bei der filmischen umsetzung von arthur c. clarkes 2001 auch. trotzdem stand die welt kopf.

fazit: gut gelungen, aber das deutsche hörspiel ist besser!

Mässige Verfilmung...
Walter Sobchak (2), 29.06.2005

...einer grandiosen Vorlage! Ja, ich habe häufiger geschmunzelt, und ja, ich habe einige Male sogar gelacht. Die Gedanken des auf die Erde aufschlagenden Wales zu HÖREN war besser, als sie zu lesen, und auch die animierte Version des Reiseführers war ganz erbaulich.

Alles in allem war es aber bloß eine konventionelle Szenenabfolge mit Rückblenden, lieblos aneinander gereiht. Die Charaktere farblos und trotz guter Dialoge überwiegend ohne Witz, Depressiven-Marvin eine einzige Enttäuschung.

Die alte Fernseh-Version war dilettantisch, billig produziert und eigentlich unsäglich, hatte aber dadurch immerhin einen gewissen Charme. Diese Kino-Version ist ohne Frage besser, aber in zwei Wochen wieder vergessen.

"Oh no, not again!" oder "Ich weiß, es will keiner hören, aber...
Bruce_Wayne (73), 28.06.2005

eine weitere gute Buchverfilmung, sicher nicht zuletzt daher, dass der Autor bis kurz vor seinem Tode an dem Drehbuch mitgearbeitet hat.

Viele nette Einfälle, außerhalb der Vorlage, erheben den Film zu einem eigenständigen Werk, zB der brilliante Einsatz von Dolby Surround beim tiefen Fall des Petunientopfes, sowie wundervolle Einzelheiten, wie beispielsweise die frappierende Ähnlichkeit eines Bauarbeiters mit einem gewissen Mongolenherrscher, die exklusiv für Leser zu entdecken sind, lassen den Film, trotz bekannter Handlung, nicht langweilig werden. Ich freu mich auf die nächsten Teile!

Ein Tipp für die wenigen Leute hier, die es interessieren könnte und die sich vielleicht trotz vehementer Warnungen den Charakter durch was besseres als Lenz/Böll verderben lassen wollen:

wenn ihr wissen wollt, woher sich Adams viele seiner guten Ideen geliehen hat, lest den futurologischen Kongress oder die Sterntagebücher von Stanislaw Lem. Ihr werdets nicht bereuen.

So long and thanks for all the fish!"

Das erste Mal seit Monaten wieder im Kino
Nutribrain (16), 27.06.2005

...und dann so ein schöner Film. Ich habe mich köstlich amüsiert. Von den Büchern kenne ich nur die ersten 4 Seiten des ersten Buchs, und war deshalb dem Film gegenüber recht unvoreingenommen. Für mich persönlich zahlt sich das eigentlich immer aus, da dann das Filmerlebnis meistens besser ist. Aus diesem Grund schaue ich mir auch nicht so gerne Trailer von Filmen an.
So jetzt aber wieder zurück zum Anhalter. Ab der zweiten Minute nach dem Vorspann hat es der Film geschafft mich zum Lachen zu bringen und das auf eine nette Art. Nicht so klamaukhaft wie z.B. Martin Lawrence in seinen Filmen. Die Spezialeffekte und Puppen sind durchweg gut und schön anzusehen bzw. man nimmt sie kaum als etwas Spezielles wahr, was für sie spricht.

Unter dem Strich ein guter und lustiger Film, den ich auf jeden Fall empfehlen kann.

Schließe mich an...
Marylou (161), 26.06.2005

ich besuche dieses Forum eigentlich immer, wenn ich mich über einen bestimmten Film erkundigen möchte.

Unds meistens sind die Kommentare absolut lesenswert, ob sie positiv oder negativ sind. Denn meistens - bis auf ein paar unwichtige Ausnahmen, die diese Plattform nutzen, um sich aufzublasen - wird den Schreibern ihre Meinung gelassen, und es wird nicht persönlich, das finde ich sehr bemerkenswert.
Auch habe ich Spaß daran, "nur so" durch die Kritiken zu schmökern, da Sie oft lustig und spannend geschrieben sind.
Ein Chat oder ein erweitertes Forum würde ich ebenfalls sehr begrüßen und habe dieses Anliegen schon an den Biographen weitergeleitet. Wenn genug sich dafür aussprechen, dann hätte man sogar mit einem "off Topic" Erfolg.

zufrieden
deejay (111), 21.06.2005

Es ist ungefähr zwanzig Jahre her, daß ich den Reiseführer las. Und - anders als bei der Fersehserie, die ich mir vor einem Jahr von DVD angesehen habe, habe ich den Humor, die Gestalten, sogar Textpassagen am vielen Stellen wiedererkannt. Eine in der Summe gute Romanverfilmung deren britischer Einfluß glücklicherweise überwiegt. Da hatte ich vorher so meine Bedenken. Denn unter amerikanischer Leitung wäre die "Message" ganz bestimmt wieder in eine sülzige, pseudoreligiöse Bedeutungsschwangerschaft gekippt.

www.einseitig.info
www.elektrischer-kommerz.de

hmnaja
Deetron (1), 17.06.2005

Ich hatte vor Jahren mit Begeisterung das Buch gelesen und hab es vor dem Film nochmal getan ... um so enttäuschter war ich dann vom Film. Ich fand ihn die vollen 109 Minuten lang anstregend nervig und unwitzig, fast schon bedrückend unkomisch überdreht.
Man kann so einem Klassiker filmisch nicht nachempfinden, aber ein wenig mehr Mühe hätte man sich geben können. Ich bin sehr enttäuscht worden ...

Viel,viel besser als erwartet !
saintloop (22), 13.06.2005

Wie soll man ein mittlerweile 20 Jahre altes Kultbuch verfilmen, dessen Pointen wie "42" schon fast Kulturgut sind ? Kurz und gut, viel habe ich nicht erwartet - bin dann aber doch wirklich angenehm überrascht worden ! Der Film ist einfach äußerst charmant und phantasievoll und bringt die Atmosphäre der Bücher meiner Meinung nach gut rüber - herrlich insbesondere Marvin (v.a. die Schlußszene, wo er schießt, einfach köstlich), als Randbemerkung sei erwähnt, daß menschliche Darsteller jedem Digital-Yoda (sei er auch noch so gut gemacht) einfach um Längen überlegen sind.
Kurz und gut : nicht verpassen, Douglas Adams hätte der Film bestimmt gefallen ! Und der Song "So long, and thanks for the fish" ist einfach klasse...

unverfilmbar...
Mrs. Rittenhouse (3), 12.06.2005

... aber dafür war's echt gelungen! Habe gerne und viel gelacht, fand insbesondere Zaphod und Marvin großartig dargestellt. Und dass man die verrückten Ideen von Douglas Adams nicht in toto filmisch umsetzen kann, dürfte klar sein. Warte und hoffe auf mehr und werde in der Zwischenzeit die literarische Vorlage zum xten Mal verschlingen.
ANSEHEN!

Totol verrückt
Tetischeri (78), 10.06.2005

Ist richtig schräg der Film, aber wider Erwarten doch ganz gut.

Dieses Forum
Kinokeule (541), 10.06.2005

Lieber Mönti,

ich möchte mich deinem Lob anschließen. Gerne informiere ich mich in diesem Forum und die Filmhinweise sind meistens gut gelungen. Außerdem nutze ich das Forum auch als eine Art Filmtagebuch, d.h. ich schreibe hier oft was rein, zu Filmen, die nicht mehr ganz so aktuell sind.

Leider werden aber sehr viele Filme hier nicht genannt (z.B. Manhunter, Millers Crossing, die ich zuletzt noch gesehen habe). Das ist sehr schade. Die Forumstechnik ist auch als sehr rudimentär zu bezeichnen. Man kann z.B. keine Zitate oder Bilder einfügen. Wahrscheinlich sind die technischen Voraussetzungen dafür einfach nicht vorhanden. Es gibt halt immer was zu verbessern.

Schade auch, dass man solche Postings unter dem ?Anhalter? schreiben muss, um mal etwas loszuwerden. Denn den schaue ich mir erst nächsten Dienstag im UCI an.

Alkoholfrei
otello7788 (519), 10.06.2005

Im Nachhinein muss ich sagen: Der Film mußte scheitern. Die Skurilität und Aberwitzigkeit der Kreationen von Douglas Adams sind ein Drogentrip für den gesunden Menschenverstand. In Bildern und fertig serviert im Kino ist es wie alkoholfreies Bier: Es sieht aus wie Bier, es schmeckt auch fast wie Bier, aber es berauscht nicht.

Für den Film spricht, daß man nicht versucht hat, die Geschichte zu amerikanisieren. Daß man Puppen genommen hat und keine computergenerierten 3D-Figuren finde ich toll. Speziell Marvin war super und zwei, drei Szenen waren Monty Pythons Niveau. Mich hat der Film insgesamt aber nicht überzeugt.

www.das-positiv.de

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