Ein kontinuierliches Thema des Osthaus Museum in Hagen ist die Vorstellung solitärer Positionen der abstrakten, farbbezogenen Malerei. In diese Reihe passt nun die Schau mit den neuen Werken von Zeki Arslan. Arslans oft quadratische Malereien wirken auf den ersten Blick stumpf, verhalten. Aber sie öffnen sich in etlichen transparenten Schichten zur Tiefe hin, wobei sie erlebt und sogar abgeschabt wirken. Neben den hellen Farbpartien, die aus den oft blauen oder erdig roten Feldern heraus leuchten, finden sich weitere versprengte Spuren von Licht. Der Duktus dieser Bilder führt ein organisches Kreisen vor Augen, das mitunter wie hauchfeine Blütenblätter anmutet oder in einem gegenseitigen Schieben und Halten von „Scheiben“ im sich wolkig ballenden Farbgrund aufgeht. Arslan wurde 1949 in der Türkei geboren, seit 1975 lebt er in Deutschland, wo er seitdem ausstellt. Im Osthaus Museum sind seine Bilder, die Malerei als lebhaften Prozess subjektiver Äußerung vorführen, bis Anfang Februar zu sehen
Zeki Arslan "Farbe, Farbe, Farbe" | bis 5. Februar im Osthaus Museum in Hagen | www.osthausmuseum.de
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