An Dramatik ist die russische Literatur kaum zu überbieten. Wobei sich die Lebensgeschichten ihrer Autoren nicht selten als ebenso spannend erweisen wie die ihrer Romanhelden. Elif Batuman, New Yorker Vorstadtkind, Spross einer türkischstämmigen Familie, verliebte sich während ihres Studiums der Literaturwissenschaften in die weiten Landschaften der russischen Prosa. Und Batuman besitzt das Talent, von dieser Liebe auch erzählen zu können, und zwar so spektakulär, dass sie in den USA als „unerhört talentiertes Kind von Susan Sontag und Buster Keaton“ gefeiert wird. „Die Besessenen“ heißt das Buch, in dem sie ihre „Abenteuer mit russischen Büchern und ihren Lesern“ beschreibt.
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