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Redaktion intern.

FRAGEN DER ZEIT
Redaktionsskizze: wie engels & Co. das jeweils nächste Thema planen
(für choices.deengels-kultur.de und trailer-ruhr.de)
Drei Magazine in NRW – ein THEMA

Wer macht Meinung?, pressmaster / fotolia.com

Aufmacher-Thema November 2018:
SOLIDARISCH VERNETZT. Unendliche Möglichkeiten. (bereits erschienen!)
Gib etwas zurück

Ehrenamt – das klingt schon altbacken. In der gegenwärtigen Krise der Demokratie scheint der Gedanke freiwilliger Arbeit aber aktueller denn je. Am Anfang des Ehrenamts stand auch die Einsicht (oder Furcht) des Staats, dass BürgerInnen die Gemeinschaft mitgestalten wollen – und sich anderenfalls gegen ein bevormundendes System auflehnen würden. In Deutschland gehen dem laut der Datenbank Statista fünfzehn Millionen Menschen nach, zum Beispiel in Pflege, Erziehung oder Naturschutz. Das gemeinnützige Ehrenamt reagiert unmittelbar auf die Bedürfnisse vor Ort.

Ähnliches gilt für Genossenschaften, die hierzulande auf mehr als 150 Jahre Geschichte zurückblicken. In Zeiten von Finanz- und Energiekrise erfahren sie neue Aufmerksamkeit, wird ihnen als regional verankerten, basisdemokratischen Zusammenschlüssen doch zugetraut, trotz Gewinnorientierung konsequenter als andere Unternehmenstypen im Sinne des Gemeinwohls zu wirken.

Der Gedanke, der Gemeinschaft etwas (zurück) zu geben, wirkt schließlich auch in Stiftungen. Mittlerweile machen Bürgerstiftungen von sich reden, die nicht von oben verordnet, sondern von unten gewachsen sind. In unserem Monatsthema SOLIDARISCH VERNETZT fragen wir, was alte und neue Formen demokratischen Engagements bedeuten für unseren Umgang mit Kunst, Journalismus und Landwirtschaft. 

 Medienteil EINS: Kunst & Kultur.

Zur bürgerlichen Emanzipation gehörten früh auch Kunstvereine, die Wert, Genuss und Diskussion von Kunst in die Öffentlichkeit trugen und nicht Adel und Obrigkeit überließen. Über 300 Kunstvereine soll es heute in Deutschland geben, mit Jahresbudgets im kaum fünfstelligen Bereich bis in den hohen sechstelligen. Als niedrigschwellige Einrichtungen verbreiten sie Kunst in allen Winkeln des Landes. Wie reagieren große und kleine Vereine, welche neuen Konzepte werden erprobt? Wie steht es um das benachbarte Wirken z.B. von Literaturvereinen? ...
(Ein Auszug aus der Detailplanung)

 Medienteil ZWEI: Natur & Gesundheit.

Begriffe wie Heiliger Hain oder Allmende stehen für den uralten Gedanke einer gemeinschaftlichen Verantwortung zur Bewahrung dessen, was allen gehören sollte – Flora, Fauna, Landschaften, Biosphäre. Unsere Wirtschaftsweise, so lautet die Kritik, favorisiert dagegen die Übernutzung dessen, was Einzelnen Profit bringt – zum Schaden der Allgemeinheit. So bziehen wir unsere Nahrung aus artenarmen Agrarlandschaften mit ausgelaugten Böden, so hat sich Nahrung zur Spekulationsmasse entwickelt, mittels derer Macht auf ganze Staaten, wenn nicht Kontinente, ausgeübt wird ...  
(Ein Auszug aus der Detailplanung)

 Medienteil DREI: Medien & Macht.

Vom journalistischen Bürgerradio in Uganda bis zum stiftungsfinanzierten, millionenschweren investigativen US-Rechercheformat ProPublica – weltweit erproben JournalistInnen, wie der Medienkrise zu begegnen ist, wie Zensur und Monopolismen, wie Investigationen gelingen, die sich nicht (mehr) selbst finanzieren, wie gemeinnütziger und unabhängiger Journalismus überleben und besser werden kann. Können die neuen Modelle zu mehr Meinungsfreiheit und Transparenz führen oder muss scheitern, wer mit offenen Karten spielt? Und wie steht es um den Machtmissbrauch inmitten wachsender Presse- und Medienkonzentration? ... 
(Ein Auszug aus der Detailplanung)

 

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