Kinokalender
Mo Di Mi Do Fr Sa So
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27

11.026 Beiträge zu
2.963 Filmen im Forum


Filminfo & Termine

Der Pate
USA 1972, Laufzeit: 175 Min.
Regie: Francis Ford Coppola
Darsteller: Marlon Brando, Al Pacino, James Caan, Robert Duvall, Richard Castellano, Sterling Hayden, John Marley, Richard Conte, Diane Keaton, Al Lettieri, Abe Vigoda, Talia Shire, Gianni Russo, John Cazale, Al Martino, Morgana King, Simonetta Stefanelli

Meine Meinung zu diesem Film

Streckenweise erstaunlich schlechte Regie...
Matt513 (25), 21.02.2012

Endlich habe ich diesen großen Film komplett und dazu auf der Leinwand gesehen. Vorneweg, ein absolutes Muß, Brando und Pacino alleine, zwei absolute Giganten des Kinos in Höchstform, sind den Besuch jederzeit wert. In weiteren Rollen gefallen James Caan als Sonny, Richard S. Castellano als Clemenza und Al Lettieri als Sollozzo. Und selbst der gute alte Sterling Hayden als Police Officer McCluskey darf nicht fehlen. An diesen Stellen ist der Film 100% authentisch. Auch die ausführlichen Szenen familiären Zusammenseins (Essen, immer wieder Essen, die Hochzeit, die Taufe) tragen dazu bei. Über den Film gibt es genügend postive Empfehlungen.

Was mir auffiel, ist die teils auffällig schwache Regie in den Gewaltszenen. Die sind mitunter sehr stümperhaft inszeniert. Auch ohne scharfes Auge erkennt man, wie Geprügelte abheben, wenn sie geworfen werden, Gianni Russo als tobsüchtiger Ehemann und anschließend Caan als rächender Bruder allzu sichtbar daneben schlagen, Todesschützen daneben zielen oder tödlich Getroffene allzu theatralisch erstarren. Das hätte ich in einem derartigen Klassiker wirklich nicht erwartet.

Fantastisches Sittengemälde
Kinokeule (541), 09.08.2005

In der ersten langen Eröffnungssequenz erleben wir die Familie Corleone um den Paten Vito bei der Hochzeit seiner Tochter. Vito hat drei Söhne: Den aufbrausenden Sonny, den melancholischen Michael und den schüchternen Fredo. Der Anwalt Tom Hagen wird ebenfalls als Familienmitglied gesehen. Donna Corleone ist komischerweise in allen 3 Teilen kaum wahrnehmbar.
Wir haben es hier mit einem Staat im Staate zu tun. Ein komplexes Netz aus Abhängigkeiten und Willfährigkeit, gepaart mit äußerstem Machtbewußtsein hat sich inmitten der USA etabliert. Die ?Familien? in New York müssen sich ständig in ihren Geschäften abgrenzen, fürchten sich selbst aber mehr als die Polizei.

Zum wesentlichen Konflikt kommt es, als Vito Corleone in das Drogengeschäft einsteigen soll und es dabei zu Konflikten mit einem weiteren Mafiapaten kommt. Die Gewalt eskaliert nach einem Attentat auf Vito Corleone. Im Gegenzug werden die Gegner Corleones von dem jungen Michael ermordet und auch in der eigenen Familie wird noch Blutzoll gefordert.

Michael geht ins sizilianische Exil, in das Land seiner Vorfahren. Hier sehen wir die Wurzeln der Gewalt, denen sich Michael nicht entziehen kann. Zurück in New York steigt Michael in die Fußstapfen seines Vaters, der sich nach dem Attentat nicht mehr erholt hat.

Am Ende explodiert Michaels Gewaltbereitschaft in weiteren Morden an seine Konkurrenten. Zwar setzt er sich damit an die Spitze der Mafia fest. Allerdings isoliert er sich auch zusehends in seinem Privatleben, was in der Trennung von seiner Frau Kay endet.

Epische Breite, Stilsicherheit, komplexe Geschichte, unverbrauchte Schauspieler, genialer Soundtrack, detailgenaue Darstellung, Spannung und perfekter Rhythmus. Dieser Film, zusammen mit Teil II zählt zu den Meilensteinen des amerikanischen Kinos der Siebziger und ist bis heute unerreicht.

Großartig, aber,,,
Bridget (27), 07.08.2005

Große Schauspieler und keine Minute Langeweile. Was mich an diesem Film fasziniert ist die ausgewogene Mischung aus Sex and Crime, aus Familiensaga und Maffiaepos. Es stimmt einfach alles, schauspieleriche Leistung, musikalische Untermalung, Schnitt.Die im Film gezeigte Brutalität ist jedoch manchmal hart an der Grenze des Ertragbaren (zum Beispiel die Szene, wo gezeigt wird, wie jemand mit der Garotte umgebracht wird).

Kino.

NRW schizophren
Ein Resümee über den NRW-Wettbewerb bei den Oberhausener Kurzfilmtagen - Festival 05/12

Das starke Dokument
Die 58. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen – Festival 05/12

Wenn Teddys sich unter Bären mischen
Die 26. Verleihung der Teddy Awards in Berlin – Festival 02/12

Die Wahl der Kritiker
Der „Preis der Deutschen Filmkritik“ 2011 – Festival 02/12

Moderne Zeiten
Ein Rückblick auf den MuVi International bei den Oberhausener Kurzfilmtagen - Festival 05/12

Überraschungssieg für Taviani-Brüder
Paolo und Vittorio Taviani, die Urgesteine des italienischen Films, gewannen mit ihrem in schwarz-weiß gedrehten Film "Caesar must die" den Goldenen Bären - Festival 02/12

Lektionen in Demut
„Dichter und Kämpfer“, Berlinale-Premiere einer Poetry Slam-Dokumentation – Festival 02/12

Bewaffnete Widerstände
Isabelle Huppert und Clive Owen im Berlinale-Wettbewerb - Festival 02/12

9/11 und die Kinder
Stephen Daldry auf der Berlinale

Vergangenheitsbewältigung
Angelina Jolie und Christian Petzold in Berlin

Auftakt im Zeichen der Revolutionen
Der Wettbewerb um den Goldenen Bären verbindet Glamour mit engagiertem Kino - Festival 02/12

Kalte Nächte - heiße Filme
Die 62. Berliner Filmfestspiele - Festival 02/12

Clipästhetik made in Germany
Was nach Viva und Co. kam – Festival 05/12

Keine Pralinenschachtel
Das 22. Filmfest Lünen hielt, was es versprochen hatte – Festival 11/11

Filme aus dem Hohen Norden
53. Nordische Filmtage in Lübeck – Festival 11/11

Von politisch bis poetisch
Martin Wolkner präsentiert Ende Oktober zum ersten Mal das Filmfestival homochrom – Festival 10/11

So gut wie lange nicht
68. Filmfestspiele in Venedig - Festival 09/11

Stelldichein der Fernsehprominenz
Grimme-Preis-Verleihung in Marl – Kino 04/12

Quo Vadis, Arthouse-Kino?
Filmkunstmesse in Leipzig - Festival 09/11

Be afraid of the dark
Zum 25. Mal öffnet das Fantasy Filmfest die Pforte zum abseitigen Film - Festival 08/11

Filmparty unter neuem Banner
Die Filmstiftung NRW firmierte bei der Party zum Filmkongress erstmals als Film und Medien Stiftung NRW - Festival 06/11

Ein Aufruf ans Auge
„Call for entries“ für das 19. Ruhrgebiets Filmfestival „Blicke“ das vom 24.-27. November 2011 stattfinden wird - Festival 06/11

Die immer wieder überholte Modernität
Filme zwischen völkischem Gedankengut und einer Königin im Hüttenwerk. Bei der eintägigen Archiv-Schau „IndustrieFilm Ruhr '11“ im Essener Glückauf-Filmstudio flimmert die wichtige Geschichte des Motors Ruhrgebiets vorbei - Kino 09/11

Bravo Bebel
Cannes ehrt Jean-Paul Belmondo - Festival 05/11

Mittendrin in der Pubertät
34. Kinder- und Jugendfilmwettbewerb der Kurzfilmtage Oberhausen - Festival 05/11

Intim und anonym
Kurzfilmtage Oberhausen: Internationaler Wettbewerb Programm 2 - Festival 05/11

Rätselhaft und heterogen
Kurzfilmtage Oberhausen: Internationaler Wettbewerb Programm 1 - Festival 05/11

Neue Helden braucht das Land
Das ueber Mut Filmfestival portraitiert couragierte Akteure - Festival 05/11

Abgedreht und noch nicht gesendet
Ab dem 26. Mai richtet die Landesanstalt für Medien NRW im Cinedom wieder das Festival Großes Fernsehen aus - Festival 05/11

Keimzelle der Kinokultur
Die Oberhausener Kurzfilmtage präsentieren fast 500 Kurzfilme - Festival 05/11