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engels hat GuteNachrichten

01. Oktober 2018

LeserInnen-Fundstücke an gut@engels-kultur.de

Das GuteNachrichten-Team: Katja Egler und Sarah Maiwald

 

Die Anfänge der GuteNachrichten auf diesen Seiten und in den Print-Magazinen entstanden im Herbst 2018 in Zusammenarbeit mit Oliver Uschmann, der sie dann auch selbst ausgrub und bis März 2019 ans Licht brachte.

Die steile These: Unsere Welt ist die beste aller bisherigen.

Die öffentliche Wahrnehmung indes ist eine andere. Es gilt aus unserer Sicht daher, die Negativ-Atmosphäre immer wieder zu durchbrechen. Viele Menschen versuchen das schon bisher jeden Tag, wir nun auch mit der neuen Kraft unserer Medien an Rhein und Ruhr in Nordrhein-Westfalen.

Wir trauen uns zu und halten es für unsere verlegerische Pflicht, uns und unseren LeserInnen Mut zu machen. Unsere Guten Nachrichten sind eine Art Gegengift gegen das Negative, das zur Zerstörung von Engagement, Beteiligung und Demokratie führt. Wer wünscht sich nicht häufiger gute Nachrichten?!

Deshalb starten wir ein neues redaktionelles solidarisches Konzept, als fortlaufenden Ticker auf unseren Magazin-Seiten. Ein QR-Code dort führt zu dieser Online-Version.

Gute Nachrichten am laufenden Band.
Seid realistisch, fordert das Unmögliche !

Wir freuen uns auf Leserpost mit neuen Guten Nachrichten, an
gut@engels-kultur.de.

 



Foto: Erntebox

09/2019 | München: Ernte aus dem Automaten

Häufig sind regionale, faire Produkte teurer als die aus dem fernen Ausland importierten. Ein Münchener Unternehmen will dem Abhilfe schaffen. Das Münchener Start-Up Unternehmen „Erntebox“ hat nun einen Weg gefunden regional angebaute und erwirtschaftete Produkte direkt von den Landwirten zu den Kunden zu bringen: in Form eines Automaten der landwirtschaftliche Produkte, je nach Saison, auswirft. Dadurch soll eine angemessene Bezahlung der Landwirte für regionale und qualitativ hochwertige Produkte gewährleistet werden, ohne den Umweg über den Zwischenhändler. Gleichzeitig sollen Verbraucher faire Preise für die Produkte angeboten werden.

Autorin: Sarah Maiwald

Quelle: Edison Handelsblatt

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09/2019 | Deutschland: Geflüchtete finden schnell Arbeit

Eine Studie des IAB, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, zeigt, dass Geflüchtete im letzten Jahr schneller in den Arbeitsmarkt integriert werden konnten als bisher angenommen.So ist die Beschäftigungsquote von Menschen, die seit Ende 2014 nach Deutschland zugezogen sind,2018um gut 12 Prozentpunkte auf 28 Prozent gestiegen.Der Zuwachs hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass bei vielen das Asylverfahren beendet wurde und ihre Integrationskurse abgeschlossen sind.Allerdings sind immer noch vergleichsweise viele Geflüchtete in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen angestellt oder absolvieren bezahlte Praktika.

Autorin: Katja Egler

Quelle: IAB

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Foto: Forest Gum

09/2019 | Köln: Plastikfreies Kaugummi

Obwohl Kaugummi im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde ist, ist den wenigsten bewusst, dass die Gummiartige Kernsubstanz aus einer Zusammensetzung von synthetischen Polymeren – also Plastik ­ besteht. Um das Kauen von Kaugummi gesundheitlich und ökologisch wertvoller zu machen hat der Kölner Thomas Krämer ein Kaugummi entwickelt ohne künstliche Aromen und Zusatzstoffe. Das Rezept besteht in diesem Fall aus dem Saft des Chicle-Baums der in tropischen Gebieten Zentralamerikas zu finden ist. Das nachhaltige Ökoprodukt ist unter dem Namen „Forest Gum“ erhältlich.

Autorin: Sarah Maiwald

Quelle: Kölner Stadtanzeiger und Forestgum

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09/2019 | Niederlande: Blumen auf Bushaltestellen

Um dem Bienensterben entgegenzuwirken wurden in Utrecht nun zahlreiche Bushaltestelle in sogenannte „Bee Stops“ umgewandelt. Dabei wurden die Dächer von Bushaltestellen begrünt und zu Blumenwiesen herangezüchtet. Abgesehen davon, dass diese Konstruktion einen Nährboden für Bienen liefert, haben die Blumenbedachungen auch noch weitere Vorteile. Zum einen sorgen sie für eine höhere Luftqualität der Stadt, da die Blumen den Feinstaub aus der Luft filtern. Zum Anderen tragen sie als Wasserspeicher und natürliche Klimaanlagen an heißen Tagen bei. In deutschen Städten wird nun über die Umsetzung eines solchen Konzepts nachgedacht.

Autorin: Sarah Maiwald

Quelle: Neue OZ und WZ

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Foto: Brian Kraus /Unsplash

09/2019 | Tschechien: Spenden statt Wegwerfen

Tschechische Supermärkte mit einer Fläche größer als 400 Quadratmeter müssen unverkaufte Lebensmittel an wohltätige Organisationen spenden und dürfen sie nicht mehr entsorgen. Bei Verstoß droht eine Strafe bis zu 390 000 Euro. Zu den größten Supermarktketten in Tschechien gehören Kaufland, die niederländische Ahold, die britische Tesco-Gruppe sowie Lidl und Penny-Markt. Nach dem tschechischen Landwirtschaftsminister Marian Jurecka hilft das Gesetz mehr als 100,000 Menschen. Gegen die Regelung hatten 25 Senatsabgeordnete hatten 2016zunächstgeklagt, da ihrer Ansicht nach Eigentumsrechtedurch das Gesetzverletzt und zu kommunistischen Praktiken zurückgekehrt werden würde. Der Gerichtshof lehnte die Klage aber amit der Begründungab, dass die tschechische Grundrecht-Charta dazu verpflichtet, verantwortungsvoll mit seinem Eigentum umzugehen. Denn in der Charta heißt es, dass Eigentum verpflichtet.

Autorin: Katja Egler

Quelle: jetzt.de

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09/2019 | Schweden: Gendern hat positiven Effekt

Eine wissenschaftliche Studie belegt, dass sich genderneutrale Sprachein Schwedenpositiv auswirkt und die Einstellunggegenüber der LGBTQI+-Communityverändert. Schweden hat 2015 das geschlechtsneutrale Pronomen „hen“ eingeführt.Seitdemwurde die Denkweise gegenüber LGBTQI+ und Frauen aufgeschlossener und positiver. Die Studie wurde unter mehr als 3000 Menschen durchgeführt.

Autorin: Katja Egler

Quelle: WDR Cosmo

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09/2019 | Deutschland: Verpackungen aus Agrarmüll

Teilhaber des Öko-unternehmen Bio-Lutions Eduardo Gordillo zufolge werden Einweg Plastikverpackungen bald nicht mehr sozial akzeptiert sein. Um diese Entwicklung zu unterstützen hat er und sein Geschäftspartner Stefan Dircks ein Konzept entwickelt wie Agrarreste in einem mechanischen Prozess in selbstbindende Fasern transformiert werden ohne die herkömmlich dazu verwendeten chemischen Bindemittel und Prozesse. Daraus können dann Verpackungen und Einweggeschirr produziert werden. Dieses Material soll dann innerhalb weniger Monate kompostierbar sein.

Autorin: Sarah Maiwald

Quelle: Bio Lutions

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Foto: Ant Rozetsky/Unsplash

09/2019 | Monheim: Kostenloser Nahverkehr

Die circa 44.000 Einwohner große Stadt in Nordrhein-Westfalen will bis April 2020 kostenlose Busfahrten für seine Bürger anbieten. Testweise für drei Jahre soll das Konzept ausprobiert werden. Der Stadtrat hatte die Entscheidung einstimmig beschlossen und hofft so seine Klimaziele erreichen zu können. Circa drei Millionen Euro wird das Projekt die Stadt kosten um die Einnahmen der Bustickets auszugleichen. Da Monheim jedoch über hohe Steuereinnahmen verfügt und letzten Jahr einen hohen Jahresüberschuss generieren konnte, kann die Stadt dies leisten.

Monheim hat so das größte Gratis-Konzept Deutschlands. Aber auch andere Städte wagen bereits den Test: Augsburg und Aschaffenburg bietet testweise die kostenlose Nutzung der ÖPNV an Samstagen an, in Viechtach im Bayerischen Wald und in Pfaffenhofen kann man generell kostenlos Bus fahren.

Autorin: Katja Egler

Quelle: WDR

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09/2019 | Japan: Recycelte Olympia-Podeste

Japan will die olympischen Spiele 2020 in Tokio nachhaltiger gestalten und plant die Siegerpodeste aus recyceltem Plastik herzustellen. Das Plastik soll teilweise aus dem Hausmüll stammen, teilweise aus dem Meer gefischt werden. Zudem sammelt eine japanische Supermarktkette in ihren Filialen. So sollen aus 45 Tonnen Plastikmüll circa 100 Podeste gebaut werden. Des Weiteren sollen auch die Medaillen aus alten Elektrogeräten hergestellt werden und die Uniformen der Fackelträger*innen sowie die Kleidung des japanischen Teams teilweise aus recycelten Kunststoffflaschen bestehen. Ziel sei es, den Wert nachhaltigen Wirtschaftens zu vermitteln.

Autorin: Katja Egler

Quelle: Tagesschau

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Foto: Jonas Denil/Unsplash

09/2019 | Berlin: Stadt kämpft gegen Mietpreise

Um gegen stetig steigende Mietpreise und die einhergehende Gentrifizierung anzukämpfen hat die Stadt Berlin nun mehr als 670 Wohnungen in der Karl-Marx Allee im populären Friedrichshain gekauft. Zusätzlich hat die Rot-Rot-Grüne Landesregierung in Berlin vor wenigen Wochen einen Mietenstop erlassen, der erwirkt, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre die Mieten in Berlin von ihrem jetzigen Stand nicht erhöht werden dürfen. Ein wichtiger Schritt für die Erhaltung der Lebensqualität der Bewohner des rasant-wachsenden Berlins.

Autorin: Sarah Maiwald

Quelle: WDR Cosmo

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