Das Wetter ist genau wie vorhergesagt, die Sonne scheint, Vögel durchziehen den Himmel und Kinder spielen zwischen den Blumenbeeten. Mit dem Gewöhnlichsten an einem gewöhnlichen Sommertag in Dublin beginnt Claire Keegans Erzählung „Reichlich spät“. Eigentlich langweilig, es geschieht nichts, und das bleibt noch eine Weile so. Bei seinem Blick aus dem Bürofenster denkt Cathal, Protagonist der Geschichte: „So vieles im Leben verlief reibungslos, ungeachtet des Gewirrs menschlicher Enttäuschungen und des Wissens, dass alles einmal enden muss.“ Man hat Sorgen und die Welt geht trotzdem ungerührt ihren Gang. Aber hier lauert schon die Ahnung, dass etwas Entscheidendes geschehen ist und wir gerade die Resonanz dieses Ereignisses miterleben.
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