Am Anfang steht eine Mutter, die ihr totes Kind stillen will. Leben und Tod liegen schon auf den ersten Seiten von Stella Gaitanos Roman „Eddos goldenes Lächeln“ erschreckend nah beieinander. Im Zentrum steht eine Familie aus dem Süden des Sudans, der ab Mitte der 1960er bis Anfang der 1980er Jahre von Bürgerkrieg und Militärherrschaft geprägt ist. Eddo hat mehrere Kinder verloren und lehnt ihre Tochter Lucy nach der Geburt zunächst ab. Lucy wächst mit der Erwartung auf, später viele Kinder zu bekommen und damit das Weiterleben der Familie zu sichern. Als Erwachsene verlässt sie mit ihrem Mann Marco das Dorf und zieht nach Khartum. In der Hauptstadt lernt Lucy städtische Lebensweisen und fremde Vorstellungen von Religion, Familie und der Rolle der Frau kennen – aber auch Ausgrenzung.
engels verlost 1 Exemplar.
E-Mail mit Adresse bis 23.8. an verlosung@engels-kultur.de, Betreff: Eddo
Wir garantieren, dass Ihre Daten nicht an Händler weitergegeben werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.