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Meine Meinung zu diesem Film

Regarde la Mer
Kinokeule (541), 21.02.2008

Francois Ozon drehte diesen Kurzfilm 1997. Die junge Mutter Sasha hütet mit ihrem Baby das Ferienhaus am Meer. Eines Tages kommt eine junge Frau vorbei und bittet auf dem Grundstück ihr Zelt für ein paar Tage aufstellen zu dürfen.

Die Zelterin ist sehr verschlossen und scheint gestört zu sein. Sasha bittet sie schnell in ihr Haus und fühlt sich sexuell zu ihr hingezogen. Sie masturbiert z.B. mit dem Stuhl, auf dem die Zelterin gesessen hat und macht ihr deutliche Avancen. Die aufgestaute Begierde führt zu einer Begegnung mit einem offensichtlich Schwulen, der sie im nahen Wald oral befriedigt.

Das Verhalten der Zelterin wird zunehmend bizarrer. So schmiert sie Sasha Kot auf die Zahnbürste und stellt ihr anzügliche Fragen über den Geburtsvorgang ihrer Tochter.

In der Nacht vor der Rückkehr Sasha?s Ehemanns scheint es zum erwarteten Sex zwischen den beiden Frauen zu kommen. Als am nächsten Morgen der Ehemann nach Hause kommt, findet er eine der Frauen gefesselt und zerstückelt vor.

Der Wind, der durch die hohen Gräser streicht, die endlosen Wellen des Ozeans. Ozon fängt anhand zwischengeschnittener Naturbilder die erotische Spannung ein, die sich nach einiger Zeit am Meer einstellen kann. Den Reizen des Unbekannten gibt man sich an so einem Ort manchmal eher, aber auch leichtfertig hin. In diesem Film führt die mangelnde Wachsamkeit in eine Katastrophe.

Der Film ist etwas holprig in Szene gesetzt, aber intensiv und bedrohlich spannend.

(4 Sterne)

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