
Annabelle
USA 2014, Laufzeit: 94 Min., FSK 16
Regie: John R. Leonetti
Darsteller: Annabelle Wallis, Ward Horton, Alfre Woodard
>> wwws.warnerbros.de/annabelle/
Und täglich grüßt der Golem...
BertramLikursi (6), 21.01.2015
Puppen als unbelebte Objekte mit menschlichem Antlitz haben natürlich immer das Potential, uns einen ordentlichen Schrecken einzujagen - sie verkörpern die Urangst, eine sich unserer Einflusssphäre entziehende Macht könne aus toter Materie wahrhaftiges Leben mit Eigensinn kreieren. Auf diesem Prinzip basiert schon die alte jüdische Geschichte vom Golem, die uns im Weiteren Frankensteins Monster und Chucky die Mörderpuppe bescherte. Gut sind die Intentionen eines solchen Wesens selten, das wissen wir, und ein erster Schauder lässt sich in jedem mittelklassigen Horrorfilm diesen Zuschnitts relativ sicher erzeugen. Die Frage ist immer, was der Film daraus macht.
Bei Annabelle, der Fortsetzung des in weiten Strecken sehr überzeugenden Vorgängers ‚The Conjuring‘, lässt sich kurz und knapp sagen: Nicht viel. Die Handlung bleibt konventionell und verweilt bis zum Ende auf einem nicht mehr als soliden Spannungsniveau. Besonders das tatsächliche Finale mit Opfertot der gutmütigen Nachbarin im Großmutterstil lässt einen erschreckend kalt und ratlos zurück.
Nicht ganz verschweigen aber sollte man, dass der Film mit der Keller-Aufzug-Treppenhaus-Sequenz dann doch einen Moment hat, der einen erzählerisch und visuell packt und entsprechend im Kopf bleibt. Das ist doch immerhin etwas. Solides Puppenspiel.

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
The North
Start: 21.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Dao
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
The Death of Robin Hood
Start: 18.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Die Odyssee
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
A Sad & Beautiful World
Start: 20.8.2026
Im Spiegel meiner Mutter
Start: 20.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Zermürbte Gesellschaft
choices preview zu „Critical Zone“ im Odeon – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24