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14.03.2005
Eine erstaunlich gute Umsetzung von Wolf Haas
Buchvorlage, genau wie bei KOMM SÜSSER TOD, nur
das die erste Verfilmung mehr Richtung Komödie tendierte, man als Zuschauer von SILENTIUM hingegen
den Filmtitel oftmals wörtlich nimmt, denn das Gezeigte ist wiedermal eine Mixtur aus klaumauk-artigem österreicher Schmäh und bösartigstem menschlichem Abschaum, nicht etwa in der Gosse, sondern in der Opernschickeria zu Hause. Die Darsteller sind ausnahmslos grandios, allein Brenners Lebenswandel ist eine Augenweide für jeden Gesundheitsapostel.
Ein paar Klischees müssen schon sein, das Bild der Kirche ist, sagen wir mal, differenziert, und bei "derern Trotteln" von der Polizei kann einem Angst und Bange werden, steckt doch in jedem Klischee ein Körnchen Wahrheit (auch wieder so ein Klischee - wie beim Leberkas).
Brenners Recherchen im Auftrage einer Witwe, die dem Selbstmord ihres Mannes selig das "Selbst" abspricht, zusammen mit seinem Compagnon Berti sind derart verwirrend, das man förmlich nach jeder neuen Szene giert, die endlich mehr vom ganzen "Klüngel" preisgibt. Doch es gibt kein Erbarmen, ist ja auch eher eine neutestamentarische Erfindung, der Film beschreitet hingegen die altestamentarischen Pfade, kinderunverträglich jetzt quasi Hilfsausdruck. Hoffentlich nicht das letzte Mal
"Jetzt ist schon wieder was passiert, ..."

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