Die Wuppertaler Malerin Doris Faassen sorgte vor einigen Jahren mit einem Langzeitprojekt, bei dem sie in unterschiedlichen Formaten immer das selbe Aktmodell im selben Interieur, aber wechselnder Umgebung und verschiedenen Posen malte, für Aufsehen. Nach Abschluss dieses Zyklus hat sich der Radius der Malerei von Doris Faassen erweitert, nun entstehen auch Selbstporträts. Das zentrale Sujet ist weiterhin der weibliche Körper, der im Raum verspannt ist, dabei selbst in Torsion und unterschiedlichen Perspektiven gegeben ist und nunmehr auch abstrahiert wird. Dabei arbeitet Doris Fassen intensiv mit Zitaten der Kunstgeschichte und der populären Kultur.
Doris Faassen – Unter der Aktlampe | bis 18.12. | Galerie Friedrich + Ebert | 0178 143 33 63
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