
Ginger & Rosa
GB, Dänemark, Kanada, Kroatien 2012, Laufzeit: 90 Min., FSK 12
Regie: Sally Potter
Darsteller: Elle Fanning, Alice Englert, Christina Hendricks, Annette Bening, Alessandro Nivola
>> gingerundrosa-derfilm.de/
Die Qualen des Erwachsenwerdens
katinka17 (2), 22.04.2013
Die Geschichte von Ginger und Rosa, die gemeinsam im London nach Nachkriegszeit aufwachsen, viele Jahre unzertrennlich sind und sich dann als Jugendliche auf der Suche nach sich selbst immer weiter voneinander entfernen, bis hin zu den dramatischen Folgen ihrer jeweiligen persönlichen Entwicklung, schien mit eine spannender Stoff für einen lohnenswerten Kinoabend zu sein. Schnell stellte ich aber fest, dass ich die Charaktere stark überzeichnet und schlussendlich auch langweilig fand – der entrückte Gesichtsausdruck der elfengleichen Elle Fenning ändert sich selten, Annette Benning als Bella ist mit allen Stereotypen der künstlerischen Feministin und Kämpferin ausgestattet, und auch der Egoismus des charismatischen Vaters, der seine Rücksichtslosigkeiten gegenüber anderen unablässig mit dem Ruf nach Freiheit des Einzelnen rechtfertigt, hat mich nicht wirklich fesseln können. Einzig Christina Hendricks als Mutter von Ginger hatte in meinen Augen eine Lebendigkeit, die spannend zu sehen war. Für mich hat sich dieser Abend nicht gelohnt.

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
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Die Hose als Freiheit
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Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
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Grenzenlos
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