Mit Kim Piotrowski ist schon vor einem Jahrzehnt die US-amerikanische Malerei in das Programm der Galerie Grölle eingezogen. Weitere Künstler sind gefolgt, etwa Jason Karolak, der jetzt in Grölles Düsseldorfer Dépendance ausstellt. Kim Piotrowski, die in Chicago lebt, praktiziert eine kraftvolle, meist starkfarbige Abstraktion, die auf Repetitionen und Variationen aufbaut und konstruktive Elemente mit einem frei wirbelnden Duktus kombiniert. Ordnung und Chaos gehen eine Einheit ein. Immer wieder finden sich Anklänge an Gegenständliches, die aber im Möglichen verbleiben: eine lebhaft-leidenschaftliche Malerei also, deren Betrachtung nie an ein Ende kommt.
Kim Piotrowski – Extended Play | bis 9.8. | Grölle Galerie | 0173 261 11 15
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

„Wir sind stolz, dass wir auch Heidi in der Ausstellung haben“
Kuratorin Nana Tazuke-Steiniger über die Ausstellung „Asia Pop“ im NRW-Forum Düsseldorf – Sammlung 09/26
Der geheime Zauber vertrauter Formen
Jaana Caspary bei Grölle – diesmal in Düsseldorf
„Licht zieht Menschen an“
Direktor John Jaspers über „Light Dialogues“im Zentrum für internationale Lichtkunst in Unna – Sammlung 07/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Kunst 04/26
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Kunst 11/25
„Wuppertal war eine wichtige Etappe für Eberts Aufstieg“
Der Historiker Reiner Rhefus über die Ausstellung „Friedrich Ebert und seine Zeit“ – Interview 08/25
Dem Himmel nah
Raimund Abraham auf der Raketenstation Hombroich – Kunst in NRW 06/25
Modelle für die Zukunft
Walter Pichler und Friedrich Kiesler in Krefeld – Kunst in NRW 02/25
Die Welt als Suppe
„Vida y Muerte“ von Miquel Barceló in Duisburg – kunst & gut 02/25
Freie Form
„Jean Fautrier – Genie und Rebell“ im Emil Schumacher Museum Hagen – kunst & gut 08/24
Farbe an Farbe
Otto Freundlich und Martin Noël in Bergisch Gladbach – Kunst in NRW 06/24
Einfach mal anders
Das stARTfestival der Bayer AG in Leverkusen geht eigene Wege – Festival 04/24
Das eigene Land
„Revisions“ im Rautenstrauch-Joest-Museum Köln – Kunst in NRW 03/24
Unter unseren Füßen
Archäologie der Moderne im Ruhr Museum – kunst & gut 02/24
Radikale Kapern Werte
Journalistin Ruth Hoffmann in der VHS
Detailgespräch mit Dips
#WiederSehen im Neuen Kunstverein
Jenseits aller Schubladen
Kuhn Fu auf der Insel
Klassisch-Nordisch
2. Städtisches Sinfoniekonzert in der Stadthalle
Frauen im Textwettstreit
„Poetry Slam: Ladies Night“ in der Färberei
Wechselbad der Bilder
„Das Tagebuch der Anne Frank“ am Schauspiel
Mit Haltung durch den Digi-Dschungel
Fatih Çevikkollu in der Kattwinkelschen Fabrik
Angriff per Dekret
„Putsch“ im Taltontheater
Farbe aus Lack
Der Wuppertaler Arbeitskreis im Skulpturenpark Waldfrieden