Ausgehend von einer umfassenden Recherche hat Manya Gutman zwischen 2019 und 2024 zeichnerische Porträts zu rund 100 Künstlerinnen angefertigt, die im Dritten Reich und unter den Repressalien der NS-Diktatur tätig waren und teils noch im Konzentrationslager Bilder geschaffen haben. Viele dieser Künstlerinnen sind heute vergessen, werden aber in Manya Gutmans Projekt (wieder) ins Bewusstsein gerückt. Die Porträts zeichnen die einzelnen Persönlichkeiten mit aufmerksamem, nachdenklichem Blick den Betrachtern zugewandt. Selbstbewusstsein ist mit Überzeugtheit gepaart, hervorgerufen rein durch Linien und im sparsamen Gebrauch von Farbe.
Manya Gutman | bis 26.4. | Zentrum für verfolgte Künste Solingen | 0212 23 37 47 52
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