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Klaus Grabenhorst
Foto: Presse

Empfindsame Form

19. Dezember 2025

K. Grabenhorst liest Rilke im Glücksbuchladen

„Wer, wenn ich schriee, hörte mich denn aus der Engel Ordnungen?“ Hartes Brot, möchte man sagen, ist es, was Rilke in lyrischen Werken wie den Duineser Elegien oder den „Sonetten an Orpheus“ so tief wie klangvoll auftischt. Zu seiner Zeit mit literarischen Strömungen wie „Fin de siècle“ und Ästhetizismus stand Artifizielles hoch im Kurs. Rainer Maria Rilke, dessen Geburt sich im Dezember zum 150. Mal jährte, hat aber auch Prosa mit zumindest fassbarer Handlung geschrieben wie „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Für Klaus Grabenhorst geht es indes in der Lyrik so sehr wie im epischen Werk um „unmittelbares Betroffensein“ des Dichters. Zum runden Geburtstag liest der Schauspieler eine Auswahl.

Rainer Maria Rilke zum Geburtstag | Mi 28.1. 20 Uhr | Glücksbuchladen | 0202 37 29 00 58

Martin Hagemeyer

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