Für diese kleine und doch so eindrucksvolle Installation im Kirchenraum der renommierten Kunst-Station St. Peter, neben dem Museum Schnütgen, lohnt sich der Blick nach Köln. Spätestens seit seiner Großskulptur vor dem Jüdischen Museum in Frankfurt/M. ist der in Berlin und New York ansässige Ariel Schlesinger (*1980 in Jerusalem) auch hierzulande etabliert. Schlesinger arbeitet mit Gegensätzen, schon indem er ein Konzept und faktische Körperlichkeit zueinander setzt und sanften Humor mit Motiven der Gefahr und Gefährdung verbindet. Dazu erstellt er Maschinen und Apparate, eine wichtige Rolle spielen Feuer und Gas, die natürlich mehrdeutig sind und auf des Messers Schneide bleiben. Und dann ist doch wieder alles ein minimalistisches Spiel mit Naturgesetzen.
Ariel Schlesinger | bis 23.2. | Kunst-Station Sankt Peter in Köln | 0221 921 30 30
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