Wenn Sterben nichts anderes ist als ein finaler Witz des Lebens, dann gelang dem Regisseur Bernd Schaarmann vor zwei Jahren die ultimative Pointe. Auf der ganzen Welt portraitierte der Filmemacher in „Nice Places to die“ die bunte Welt globaler Bestattungskulturen. Kurz darauf war er plötzlich selber tot – unerwartet gestorben im Alter von 46 Jahren.
Schaarmanns letztes bildgewaltiges Werk ist Auftakt der Reihe „Sieben Särge“ im Wuppertaler Cinema. Gezeigt werden Filme, die sich auf ungewöhnliche, manchmal schwarzhumorige, aber immer lebensbejahende Art und Weise mit dem Thema Tod beschäftigen. Mit dabei: Die Brit-Komödie „Sterben für Anfänger“, Isabel Coixets preisgekröntes Drama „Mein Leben ohne mich“ und der Genre-Klassiker „Harold und Maude“.
Sieben Särge | Ab 29.11. jeden Freitag (23 Uhr) und Sonntag (13 Uhr) | Cinema, Berliner Straße 88, 42275 Wuppertal | www.cinemawuppertal.de
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