
A Quiet Place: Tag Eins
USA 2024, Laufzeit: 100 Min., FSK 16
Regie: Michael Sarnoski
Darsteller: Lupita Nyong'o, Joseph Quinn (VII), Alex Wolff
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Atemberaubend atmosphärisches Prequel zu der Alien-Invasion
Ruhe nach dem Sturm
„A Quiet Place: Tag Eins“ von Michal Sarnoski
Sam (Lupita Nyong’o) ist schwer krank und gerade mit anderen Patient:innen aus dem Hospiz zu Besuch im Theater, da donnern Ufos aus dem Himmel und die ewig unruhige Stadt wird ganz schnell ganz ruhig. Während die Überlebenden gemeinsame Auswege suchen, gehen Sam und ihr Kater eigene Wege.
Nach dem überzeugenden ersten Teil und einem eher müden Sequel, erzählt „Day One“ nun, wie die blinden, aber enorm hellhörigen Monster aus dem All in New York einfallen und alles plattmachen, was jenseits von nur wenigen Dezibel vor sich hintönt.
Der Vergleich mit "Cloverfield" liegt auf der Hand: Hier wie dort fallen ähnlich geartete Aliens mit blutiger Wucht über New York her. Und auch wenn „A Quiet Place: Tag Eins“ kein Found-Footage-Film ist, gelingt ihm eine vergleichbare Dichte, nicht zuletzt, weil ihn Regisseur Michael Sarnoski („Pig“) nahezu in Echtzeit erzählt. Sarnoski verantwortet gemeinsam mit John Krasinski, Regisseur und Hauptdarsteller von Teil Eins, das Drehbuch. Und ihre Arbeit überzeugt: Anders als „Cloverfield“, gelingt es diesem atemberaubenden Science Fiction-Thriller, seine gruselige Stille rund um die bebenden Terrorpassagen auch mal wundervoll poetisch zu füllen. „A Quiet Place: Tag Eins“ atmet, ist beseelt und rhythmisch brillant erzählt. Famoses Score und Sounddesign durchbrechen dabei regelmäßig effektiv die nervöse Ruhe.
Die drei Teile der Filmreihe können völlig unabhängig voneinander betrachtet werden. Das galt auch für „Cloverfield“ und seine Fortsetzungen. Hier allerdings fällt der dritte Teil ungleich überzeugender aus, und man blickt gespannt weiteren Episoden dieser fiesen Invasion entgegen.
(Hartmut Ernst)

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