Das Leben, das ich immer wollte
Italien/Deutschland 2004, Laufzeit: 127 Min.
Regie: Giuseppe Piccioni
Darsteller: Luigi Lo Cascio, Sandra Ceccarelli, Galatea Ranzi, Fabio Camilli, Ninni Bruschetta, Camilla Filippi, Paolo Sassanelli, Roberto Citran, Gea Lionello, Sasa Vulicevic, Sonia Gessner
Ja, die armen Schauspieler...
woelffchen (597), 02.11.2006
...die haben's schwer, die können einem schon so richtig leid tun. Sie werden hin- und her- oder mitgerissen von oder zwischen Realität, Phantasie und Drehbuchlektüre, besonders wenn in dem Drehbuch dann auch noch steht: Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen. Wie soll man sich da im Leben noch zurechtfinden? Da muß man ja den Halt verlieren.
Die Regenbogenpresse und RTL sind ja voll davon, mit wievielen Problemen die beschäftigt sind.
Und davon handelt der Film. In schönen, ruhigen Bildern und Sequenzen, ganz Mainstream, wird uns dieser - in diesem Falle italienische - Schauspieleralltag auf einem Tablett als Film im Film serviert, streckenweise ganz gut anzusehen, und es kann einem schon das Herz zerbrechen bei so viel Tragik, Schicksalhaftigkeit und Unsicherheit der beteiligten Schauspieler in puncto Lebensbewältigung - richtig gekonnt!
Und damit sie wenigstens einen finanziellen Ausgleich für ihren anstrengenden Beruf haben, gehen wir fleißig ins Kino, damit sie materiell sicher über die Runden kommen.
Ich verstehe nur nicht, daß das "Das Leben, das ich immer wollte" gewesen sein soll!

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
The North
Start: 21.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Dao
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
The Death of Robin Hood
Start: 18.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Die Odyssee
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
A Sad & Beautiful World
Start: 20.8.2026
Im Spiegel meiner Mutter
Start: 20.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Zermürbte Gesellschaft
choices preview zu „Critical Zone“ im Odeon – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24