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Filminfo & Termine

The Children of Men
USA 2006, Laufzeit: 108 Min.
Regie: Alfonso Cuarón
Darsteller: Clive Owen, Julianne Moore, Chiwetel Ejiofor, Charlie Hunnam, Danny Huston, Claire-Hope Ashitey, Peter Mullan, Pam Ferris, Sir Michael Caine

Meine Meinung zu diesem Film

Unverschämter Schwachsinn mit Seltenheitswert
otello7788 (548), 21.05.2007

Was sollte denn dieser absolute Unfug? Klar, in 21 Jahren fahren in London stinkende Autorikschas rum. Auch klar, daß EINE Sekunde nachdem ein Restaurant in die Luft geflogen ist, eine Frau mit ihrem abgerissenen Arm in der anderen Hand, auf die Straße läuft. BSE Kühe kokeln dann auch in 20 Jahren noch auf Wiesen rum. Hilfe, schon nach 5 Minuten wollte ich ausmachen, war aber tapfer und habe 40 Minuten geschafft. Wobei die Szene mit dem Pink Floyd Schwein im Hintergrund und Picassos Guernica an der Wand ein schöner ironischer Moment war, der zeigte, daß die Filmidee sicher interessant war. Schwachsinnsfilm über den ich mich so ärgere, daß dieser Verriss Auch In "The..." erscheint!

Weltuntergang mit Happyend
@Jack (30), 14.03.2007

Die Story kamm mir teilweise etwas an den Haaren herbei gezogen und die story des geläuterte Helden ist mal wieder typisch Hollywood!
So jetzt aber zu den guten Dingen, ein brillante Kameraführung die echt genau das Bild des Chaos einfängt das man bei so einem Szenarion vermüten würde. Die Hintergrundstory außer das auf einmal keine Kinder mehr geboren werden ist doch sehr interssant obwohl wie eben schon gesagt sie nicht immer ganz glaubwürdig ist.

Im Grund ein Film den man sich ankucken kann aber nicht dafür andere sachen ausfallen!

Hat mich aus den Socken gehauen...
SeBiG (30), 12.03.2007

Wie haben die das gemacht?? Von dem Moment an, wo sich Hauptdarsteller Clive Owen mit seinem grade Mutter gewordenen Protegée durch eine enge Eisentüre quetscht, einem Verfolger eine Autobatterie gegen den Kopf haut und dann mit ihr minutenlang durch das totale Chaos einer Straßenschlacht hetzt, von Revoluzzern gestellt, einer seiner Begleiter exekutiert, das Mädchen entführt wird und er sie durch ein Feuergefecht von Rebellen gegen mit Panzer anrückenden Soldaten in ein völlig überbelegtes Haus verfolgt, das unter Beschuss genommen wird, und sie schließlich in einem Zimmer der mit Blut und Angstschweiß überzogenen Zivilisten findet, die ihm auf jeder Treppenstufe entgegenhumpeln, torkeln, schreien, setzt die Kamera nicht für EINE SEKUNDE aus, gibt es nicht einen Schnitt!! Und daß ist nur eine von zig mega-langen Einstellungen mit einem Überraschungseffekt nach dem anderen. Wurde einfach nur ein perfektes Chaos angestoßen und dann munter drauf losgedreht oder haben wir es hier echt mit dem Versuch zu tun, soetwas im Stil á la "Russian Ark" zu inszenieren? Entstammen diese heillosen "Kriegsberichterstatter-Kamera-Spektakel" einem sorgfältig inszenierten Ablauf, wo jeder Schritt, jeder Sprung der mindestens hundert beteiligten Statisten einem genauen Plan entspricht?? Auf den Director's Comment der DVD-Fassung bin ich gespannt wie ein Flitzebogen! ;-)

Ach so - auch sonst ist der Film super!!

In the year 2027
Kinokeule (541), 22.11.2006

Was passiert, wenn Abu Graib Dependencen in London errichtet und die Homeland Security überall herrscht? In dieser Zukunft haben Bush, Blair, Bin Laden oder was weiß ich wer, ihr Ziel erreicht und das Geniale (oder Schlimme) an diesem Film ist, dass man als Zuschauer dieses Zukunftsszenarium nicht gänzlich ausschließen kann. Schließlich kennen wir doch alle die Bilder aus Bagdad, dem Libanon und Tschetschenien. Hier wird der Glauben angezweifelt, dass es so was bei ?uns? nicht geben wird. Das wird durch die realistische Darstellung, vielen Details und einer selbstbewussten Beiläufigkeit erzielt. Sozusagen Blade Runner reloaded. Dieses Bürgerkriegsszenario erinnert an die Straßenschlachten von ?Black Hawk Down? und ist an Intensität beeindruckend. Die Story (eine 90-minütige Flucht) ist nicht besonders beeindruckend. Ich fand viel spannender, was im Hintergrund gezeigt wurde (4 Sterne).

Sehenswert!!
meenhard (6), 19.11.2006

Die unruhige Kameraführung, politische und spirituelle Idealisierungen und Ignoranz gegenüber dem Mikro- und Makrokosmos mit ihren Krisen und Konsequenzen, wie: Bürgerkrieg, Einwanderungs- problematiken und Ghettoisierung Umweltverschmutzung oder ökonomische Ungleichheiten sind allgegenwärtig.

Diese Szenarien gibt es bereits heute, aber nicht in London! 2027 schon und somit für ein Endzeitszenario sehr realistisch! Die technische Revoluton hält sich schön bedeckt und taucht nur unterstützend auf. Der Film ist nicht so Mega-sci-fi-computerisiert, er bleibt am Universum Mensch!

Die Schauspieler sind, bis auf Sie Michael Caine in einer schrulligen Rolle und Clive Owen als Hauptakteur, leider nicht zu meiner vollen Zufriedenheit gezeichnet.
Was allerdings auch als Kompliment verstanden werden kann, denn wer aus dem Kino geht und gerne mehr über die Personen erfahren hätte, scheint neugierig geworden zu sein.

Er vermeidet die üblichen Klitschees, wie die Vorstellung der einzelnen Akteure, Rückblenden, Tränendrüsen und Superhelden. Es geht schnell ins Eingemachte und dem Zuschauer bleibt nacher immer weniger Zeit, sich in der Kaskade der Bedrohungen zurückzulehnen.

Er zeigt Aspekte des alltäglichen, menschlichen Könnens, vor allem die negativen, aber auch positiven, die gelegentlich wie eine göttliche Insel herausstechen und berühren.: Vertrauen, Humor, Hoffnung und das Phänomen der menschlichen Anpassung gegen massive Widrigkeiten des Lebens.

Trotz der inhaltlichen Dichte des Films, kommt der Film sehr erzählt daher und das für 108 Minuten!
Ein Diector's Cut mit möglichen 160 Minuten wäre interessant!

Kurzum: Sehenswert

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