Es gibt 4 Beiträge von DieFlo
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28.01.2004
Laaangsame Bilder, dann plötzlich Hektik, Sitten und Gebräuche, die einer wie mir obskur vorkommen mögen, die ich leider noch nie in Tokio war - lautes Geballer in den krank-bunten Spielhöllen, Menschen, aus denen man nie richtig schlau wird. Genau so stelle ich es mir vor, in einer Stadt in der man nicht mal alles lesen kann. Sofia Coppola hat von ihrem Papa gut gelernt, Leute zu beobachten und augenzwinkernd ihre kleinen Ticks in kurzen Augenblicken darzustellen. Alles ist unglaublich authentisch, keine gekünstelten Stories oder Dialoge, keine aufgeblasenen Gefühle, fast hofft man, dass "die Beiden" sich nicht küssen. Die Zeit verrinnt langsam, aber dennoch so prickelnd eingefangen, dass man der zaghaften Frage der Nebenfrau "ist das nicht ein bisschen langweilig?" nur mit lächelndem Kopfschütteln antworten kann.Großer Applaus.
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02.01.2004
Ganz so klebrig, wie man befürchten könnte, wird der Film nicht - Helen Mirren sei dank, oder auch dem Regisseur, der seinen Figuren Raum lässt, nach dem kometenhaften Aufstieg und dem bereits in der Mitte der Handlung platzierten Happy End Konturen zu entwickeln. So bringt der Film einen netten Abend, manchmal vorhersehbar, durch die Warmherzigkeit der Erzählweise aber auch häufig zum Schmunzeln anregend - schon durch den wahren Hintergrund und den angenehm-englischen Humor.
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19.12.2003
Was für ein grandioser Film! Die Ohnmacht eines Kindes vor der schweigenden Gewalt seiner Eltern und seiner archaischen Dorfgemeinschaft im Süden Italiens, die Spannung, mit der der Zuschauer - auf Augenhöhe des mutigen Protagonisten "heruntergeschraubt" - die Geschichte verfolgt, das ist echt atemberaubend bis zum letzten Augenblick und treibt einem mehr als einmal Tränen in die Augen - auf jeden Fall ansehen!
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17.12.2003
Puuh, selten so gelangweilt, selten so häufig auf die Uhr geschaut, selten so auf den geknabberten Brezel konzentriert... Schade, versprach die Vorankündigung ein sensible Geschichte mit TIEFGANG.Leider ist hier jedoch nur die Sterbeszene wirlich tief, alles andere dreht sich gähnend langsam um sich selbst, die provokant gemeinten Erinnerungen an Sex sind einfach nur dröge und die gemeinsamen Erinnerungen der Alt-68 Freunde platt und schon 1.000 mal (besser)gehört. Ein hervorragendes Thema, leider verschenkt.

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Die Hose als Freiheit
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Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
Kunst des Nicht-Wegschneidens
„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24