Tom Tykwer („Lola rennt“) und Lana & Andy Wachowski („Matrix“): drei Filmemacher, die sich dem Mainstream eigenwillig, poetisch und philosophisch nähern, die im Kino Akzente gesetzt haben und die keine Angst haben vor Größe. Der Roman „Cloud Atlas“ von David Mitchell ist groß. Ein epischer, stilsprengender Episodenroman, der knapp 1000 Jahre umspannt und sechs Schicksale. Gute 160 Minuten gestatten sich die Regisseure, um eine Geschichte zu erzählen über Menschen, die irgendwann zwischen 1849 und 2346 vom Schicksal herausgefordert werden; die sich mutig gegen die Sklaverei stellen, die ihr musisches Talent verteidigen, die als Journalisten Umweltskandale aufdecken. Tom Hanks, Halle Berry, Hugo Weaving, Jim Sturgess, Ben Whishaw und weitere Prominenz verkörpern in diesem Epos bis zu sechs Charaktere, durchwandern gemeinsam in wechselnden Konstellationen die Jahrhunderte und Kontinente, lieben und kämpfen mal mit- und mal gegeneinander. „Cloud Atlas“ ist ein aufregendes cineastisches Erlebnis.
1942 an der westlichen Grenze zur UDSSR: Partisan Sushenya (Vladimir Svirski) gerät fälschlicherweise unter Verdacht, ein Verräter zu sein und soll von den beiden Widerstandskämpfern Burov (Vlad Abashin) und Voitik (Sergei Kolesov) hingerichtet werden. Regisseur Sergei Loznitsa inszeniert mit „Im Nebel“ eine ausgebremst hypnotische, existenzielle Irrfahrt durch die Gesichter des Todes.
Außerdem neu in den Kinos: Disneys Tinkerbell-Abenteuer „Das Geheimnis der Feenflügel“, das Luftschlacht-Spektakel „Red Tails“ und der zünftige 3D-Actioner „Dredd“.
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