
Big Eyes
USA 2014, Laufzeit: 107 Min., FSK 0
Regie: Tim Burton
Darsteller: Christoph Waltz, Amy Adams, Danny Huston, Jason Schwartzman, Krysten Ritter, Terence Stamp
>> www.bigeyes-film.de/
★★★★☆☆
Cinemoenti (173), 10.10.2015
Vor dem Hintergrund, dass die Geschichte authentisch ist, war dies für mich ein ergreifender Film. Unfassbar, was das Menschenschwein so alles anzustellen vermag.
Allein wünsche und gönne ich Herrn Waltz von Herzen, dass man ihn mal nicht den Bösen spielen lässt - ich traue ihm viel zu - warum lässt man ihn nicht andere Ausschnitte spielerischen Spektrums zeigen?
Gute Arbiet!
Mal 'ne Pause?
Matt513 (276), 17.05.2015
Gleich der nächste Film, in dem eine Frau sich auf nicht nachvollziehbare Weise von ihrem Partner ausbeuten läßt. Legt man sein eigenes gemaltes Oeuvre zugrunde, muß man ja sagen, daß Burton geradezu für einen Film über große Augen prädestiniert ist. Indes läßt sich sein Wirken bestenfalls erahnen, vielleicht noch am ehesten anhand der ikonischen Ansicht der blitzsauberen 50er-Musterhaussiedlung mit ausladenden Straßen. Da scheint er irgendwie seinen Narren dran zu haben. Danach sehr konventionell inszeniert. Solide, nicht 'typisch'.
Ich weiß auch nicht recht, was ich über Waltz schreiben soll. Er brennt wie immer sein Feuerwerk ab, aber wo man das vor ein paar Jahren noch großartig fand, lenkt dies mittlerweile einen zu großen Teil der Aufmerksamkeit auf sich, setzt dabei aber rein künstlerisch keinen mehr drauf. David Bowie verstand es über Jahrzehnte, die Musikwelt in Atem zu halten, indem er sich immer wieder neu erfand. Phasen intensiven Schaffens folgten solche, in denen er sich rar machte, das Angebot quasi künstlich verknappte, was den Hype um ihn noch steigerte. Waltz ist ein begnadeter Schauspieler, z.Zt. Hansdampf in allen Gassen. Ständig gibt's was neues von ihm. Wäre ihm vielleicht mit dem Rat gedient, mal eine Pause einkehren zu lassen, sich künstlerisch neu zu sammeln? Sonst brennt er womöglich aus, wäre man seiner überdrüssig, so wie es mancher der Bilder mit den großen Augen (angesichts ihrer hemmungslosen Vermarktung) gewesen sein dürfte.
Wer ist der Künstler?
mobile (186), 26.04.2015
Interessante, skurrile und sehenswerte Geschichte aus dem Künstlermilleu der 60er Jahre in Kalifornien. Christopher Waltz spielt mal wieder grandios, herrlich übertrieben und diabolisch. Er betrügt charmant die Kunstsammler, vor allem die weiblichen. Seine Frau, die eigentliche Künstlerin, kann das nur schwer ertragen. Was für ein trauriges Leben trotz des Reichtums... keine Freunde, nur Arbeit und Geheimnisse. Amy Adams spielt die verschüchterte Ehefrau, die sich nur mühsam befreien kann.

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Resurrection
Start: 25.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Die Odyssee
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The Invite
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
A Sad & Beautiful World
Start: 20.8.2026
Im Spiegel meiner Mutter
Start: 20.8.2026
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Start: 27.8.2026
Vaterland
Start: 3.9.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte
Start: 15.10.2026
Wild Horse Nine
Start: 12.11.2026
Identitti
Start: 12.11.2026
Dune: Part Three
Start: 17.12.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24