Groupies Forever
USA 2002, Laufzeit: 98 Min., FSK 12
Regie: Bob Dolman
Darsteller: Goldie Hawn, Susan Sarandon, Geoffrey Rush, Erika Chrisensen, Eva Amurri, Robin Thomas, Matthew Carey
Um die Vergangenheit hinter sich zu lassen, muss man zwangsläufig Abstand von den Personen nehmen, die mit ihr verknüpft sind. Vinnie (Susan Sarandon) hat schon lange Abstand von ihrer wilden 60er- und 70er-Jahre-Vergangenheit genommen so viel, dass sie mit den Ereignissen und Menschen des "Sex, Drugs & Rock ´n´ Roll"-Zeitalters nicht mehr das Geringste am Hut hat. Gut situiert lebt die Anwaltsgattin und Mutter ihr geordnetes Leben in Phoenix, nicht glaubend, dass irgend etwas oder irgend jemand daran rütteln kann. Bis eines Tages ihre alte Freundin Suzette (Goldie Hawn) vor der Tür steht und neben ihrer eigenen auch die frühere Groupie-Existenz Vinnies wiederbelebt ein Dasein, das den beiden lebenslustigen Frauen einst den Beinamen "The Banger Sisters" einbrachte.Ein wenig an "Thelma & Louise" fühlt man sich erinnert, wenn Susan Sarandon ab der Mitte der Films aus ihrem von gutbürgerlichen Verpflichtungen beherrschten Alltag ausbricht und ihrer verschütteten Persönlichkeit Ausgang gewehrt. Ganz so dramatisch wie bei Ridley Scott endet das Ganze freilich nicht. Niemand muss sich am Ende von einer Klippe stürzen, um endgültige Freiheit zu erlangen. Dennoch ist auch dieses Werk ein Film über Freundschaft, Loyalität und Courage und ganz nebenbei eine vorzüglich gespielte Parabel über den Wandel einer politisch motivierten Ära in eine angepasste Konsumgesellschaft.
(Dietmar Gröbing)

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Resurrection
Start: 25.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
Die Odyssee
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The Invite
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
A Sad & Beautiful World
Start: 20.8.2026
Im Spiegel meiner Mutter
Start: 20.8.2026
Das Ende der Sterne wie Big Hig sie kannte
Start: 27.8.2026
Vaterland
Start: 3.9.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte
Start: 15.10.2026
Wild Horse Nine
Start: 12.11.2026
Identitti
Start: 12.11.2026
Dune: Part Three
Start: 17.12.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24