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Lammbock

Lammbock
Deutschland 2001, Laufzeit: 90 Min., FSK 16
Regie: Christian Zübert
Darsteller: Lucas Gregorowicz, Moritz Bleibtreu, Marie Zielcke, Alexandra Schalaudek, Wotan Wilke Möhring, Julian Weigend, Antoine Monot jr., Alexandra Neldel

Meine Meinung zu diesem Film

gähnende Langeweile
Killing Zoe (37), 24.09.2004

kommt bei dem Film nur noch auf. Da fühle ich mich ja durch einen 0815 Sonntagabend Krimi im TV besser unterhalten! Ich habe bestimmt in meinem Leben Eimerweise ähnlich intelligente Dialoge geführt, aber das hat da auch schon keine Sau interessiert, wen soll das öde Geschwafel im Kifferwahn denn auch noch öffentlich interessieren??

Die Szene wo dem Förster Jägermeister eingeflößt wird ist zusätzlich statt komisch einfach nur abartig eklig. Und ich habe da doch normalerweise ein dickes Fell ....

Die Leute im Kofferraum waren bestimmt eh schon seit Stunden tot....

Eine Unglaubwürdigkeit und ein Schwachsinn jagt den nächsten ohne auch nur minimal komisch zu wirken.

Dramaturgisch eine Katastrophe, Drehbuch auch, mir fällt definitiv nix Positives zu dem Film ein.

Doch: die Pflanzen sehen wirklich schön aus!

kein normaler kifferfilm
Princess05 (271), 12.07.2003

ich dachte erst das wär son blöder niveauloser kifferfilm, aber das ist er nicht! ich finde ihn lustig und gut gemacht. die schauspieler vollbringen eine wahre glanzleistung, da man denkt sie würden das nicht spielen sondern wirklich erleben, sowas hab ich noch nie bei anderen filmen bemerkt. sehr gut.

Wou, wieder mal ein dutscher Film
Nero (28), 11.11.2001

Lammbock ist wohl der einzigste Film, den ich kenne, der auch ohne echte Story gut ist.
Die oberflächlich Geschichte zählt nicht. Aber mit den verschiedenen Abschnitten (Gehirnzellenmassakar, Party von ..), wurde der Film irgendwie interessant.
Leider geriert der Schluss sehr aus den Fugen und wirkte deshalb etwas überdreht.

gutes TV-Film-Niveau
AlanSmithee (15), 14.09.2001

De Film hat mich etwas ratlos gemacht. Obwohl ich viel gelacht habe und mich prächtig unterhalten habe, blieb am Ende das Gefühl einen TV-Film gesehen zu haben, der zufällig im Kino lief.
Das Christian Zübert ein großer Freund von Tarantino ist, kann man nicht nur an dem Plakat im "Pulp Fiction"-Plaka in der Kulisse erkennen. Bei den Gesprächen hat er über Absurditäten der Welt hat er sich viel abgeguckt (oder hat er vielmehr abgekupfert?).
Trotz einiger Schwächen (z.B. machte man sich zu keinem Zeitpunkt Sorgen, dass der Film kein Hapy-End haben könnte) kein schlechter Film. Aber man muss ihn bestimmt nicht im Kino sehen.
Ach ja, ein weiteres Highlight ist (wie immer?!) Marie Zielcke, da freut man(n) sich schon auf ein baldiges Wiedersehen.

Gehirn Zellen Massaker.....
Cologne (63), 12.09.2001

... im wahrsten sinne des Wortes. Der Film hat ein paar gute Ansätze, und hier und da kann man auch lachen. Ich denke, das der Film ohne Moritz Bleibtreu noch mehr an witz verloren hätte. Er hat das Niveau noch so halbwegs gerettet, wobei es teilweise schon in weite ferne gerückt war. Alleine schon seine Mimik verführt einen ja selbst einen Deutschen Film zu schauen. Da der Film sowieso verschiedene Sparten der Gesellschaft anspricht, kann man auch generell keine Bewertung für die allgemeinheit abgeben... Insgesamt ist er für einen Deutschen Film mäßig gelungen.

Wir Deutschen sind ja so cool
Lil' Lux (34), 06.09.2001

Mit einer schier unerträglichen Penetranz will dieser Film uns überzeugen, wie cool man doch ist. Wie cool das Leben ist. Die Jugend. Die Liebe. Silikon-Titten. Mehmet Scholl einen zu blasen. Kiffen. Wir Deutschen sind ja so cool. So witzig. So schlau. Denn wir kiffen. Wie cool. Abschreckend ist dabei nicht das Kiffen als solches, sondern der aufdringliche Tarantino-Style, der deutschen Filmen einfach nicht steht und immer etwas glücklos rüberkommt. Hier das Pulp Fiction Poster an der Wand, da das Gespräch über Mr. Pink aus Reservoir Dogs - die Coolness der Darsteller grenzt an Karikatur. Die Dialoge, "so scheiße, dass es schon wieder cool ist", wirken vielleicht am Anfang witzig, aber irgendwann verliert es seinen Reiz. Da kann man auch noch so stoned sein...

Total normal
xenah (11), 02.09.2001

Am Anfang hab ich ja gedacht, was soll das denn werden, wenn zwei Typen sich über die Haltbarkeit von Silikonbrüsten unterhalten, aber das hat sich schnell gewandelt, denn der Film hat sich als ziemlich gut, nach meiner Meinung zumindest, herausgestellt.
Im Gegensatz zu aufgemotzten Hollywoodproduktionen ist dieser deutsche Film einfach und schlicht gemacht und kann doch seine Zuschauer mit Witz und Charme überzeugen.
Auch die Darsteller in ihren "netter Mensch von nebenan-Rollen" zeigen, dass man einen Film auch ohne Millionenbudget aufziehen kann. Der Film spielt zudem noch in einer schönen Stadt am Main, in Würzburg.
Ich fand den Film einfach toll.

also ...
tinetuschen (136), 24.08.2001

... der film fängt mit einer herrlichen banalen endlosdiskussion der beiden hauptdarsteller an, die ziemlich stoned sind. schon bei der ersten szene habe ich gedacht: das kapieren nur die menschen die schonmal in den genuss eines joints gekommen sind. und dieser gedanke zog sich durch den ganzen film. moritz bleibtreu ist klasse, die geschichte ziemlich schräg, es gibt viele lacher ... aber auch sehr viele sehr langgezogene banale dialoge über fussball, mehmet scholl und den sinn des lebens (in dieser reihenfolge) ... mit einem joint in der hand sicherlich besser zu ertragen als nüchtern. zum ende hin ist es nur noch klamauk und jeder intelligente drehbuchansatz geht verloren.
ich bereue nix, aber video hätte gereicht.

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