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28.04.2004
Am Ende dieses Films muss man weinen. Vielleicht weint man, weil man angerührt ist vom Tod des alten Mannes, der sich rechtzeitig vor seinem Lebensende noch mit seinem Sohn versöhnt hat und nun von diesem an allen Weggefährten seines Lebens vorbei in den Fluß getragen wird. In eben jenen Fluß, in dem die ganze Geschichte mit einem dicken Fisch beginnt. Aber eine richtige Geschichte ist es ja noch nicht einmal, die Tim Burton da erzählt. Vielmehr einige lieblos aneinander gesetzte, pseudofantatsische und verkrampft originelle Episoden, denen leider jeglicher Spannungsbogen fehlt. Und leider wird versucht das Minus an Spannung durch ein Plus an musikalischem Schmalz auszugleichen. Selten stößt einem Zuschauer die penetrante Filmmusik übler auf als in Burtons neuem Machwerk. Und so weint man am Schluß ganz bestimmt bittere Tränen wegen all der vertanen Chancen und verschenkten Gelegenheiten, die der Stoff und die Schauspieler dem Regisseur geboten haben, die dieser jedoch leider nicht genutzt hat.

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