Mit diesem Wortspiel hat Til Schweiger während der Berlinale für Schlagzeilen gesorgt. Labels, so seine Einschätzung, seien Quatsch, allein die Leidenschaft zählt.
Carlos, Klaus Barbie, Slobodan Milosevic, Saddam Hussein - nein, das ist keine wahllose Liste von Diktatoren und Terroristen. Es ist die Liste der Klienten des Anwalts Jacques Vergès, den Barbet Schroeder („Barfly“) in seinem neuesten Dokumentarfilm „L’Avocat de la terreur“ portraitiert.
In der letzten Aprilwoche wird zumindest in Köln die in der Filmszene immer noch herrschende männliche Dominanz gebrochen: Das Internationale
Frauenfilmfestival liefert dann wieder einen Überblick über das Filmschaffen von Frauen weltweit. Passend zur diesjährigen Olympiade setzt das IFFF
außerdem einen Themenschwerpunkt auf China.
Zum 17. Mal findet das jährlich durch die größeren Städte der Nation tourende Festival zum schwul-lesbischen Film statt. Merkwürdigerweise nicht in Hamburg, dafür aber in München, Frankfurt und Berlin.
Wenn diese Kolumne erscheint, begeht das größte und älteste Frauenfilmfestival der Welt, das Festival International de Films de Femmes, in Créteil in der Nähe von Paris, seinen 30sten Geburtstag.
Ayat Najafi, geboren 1976 in Teheran, studierte Bühnenbild und hat im Iran bereits mehrere Kurzfilme gedreht. David Assmann, geboren 1978, studiert Mediendramaturgie in Mainz.
Unter diesem Motto wurden zur Berlinale die Filmwirtschaftsdaten aus 2007 veröffentlicht. Die schlechten Zahlen des letzten Jahres werden allerdings nur deshalb mit einer guten Stimmung in Verbindung gebracht, weil sie...
Die Kölner Initiative „Alle(r)weltskino“ bringt eine Auswahl des Berliner Filmfestivals „globale“ nach Köln. Kritische Dokumentarfilme zur Globalisierung
werden vom 11. bis 18. März im Filmforum und im OFF Broadway gezeigt.
Hagen Keller, 1968 in Thüringen geboren, war zunächst Fotograf, bevor er 1997 an der Hochschule für Film und Fernsehen München studierte. Nach mehreren erfolgreichen Kurzfilmen ist „Meer is nich“ sein erster Kinofilm.
Wenige Themen sorgen zwischen Kindern und Kino für derartigen Zündstoff wie die Altersfreigaben von Spielfilmen. Denn in der Regel will die vornehmlich männliche und minderjährige Zielgruppe vor allem von den verbotenen Früchten naschen.

Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Rose
Start: 30.4.2026
Gavagai
Start: 30.4.2026
Nürnberg
Start: 7.5.2026
The North
Start: 21.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Zermürbte Gesellschaft
choices preview zu „Critical Zone“ im Odeon – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
Kunst des Nicht-Wegschneidens
„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24
Liebe und Macht
choices preview zu „Power of Love“ in der Filmpalette – Foyer 10/24
Restitution von Kolonialraubkunst
„Dahomey“ und „The Story of Ne Kuko“ im Filmforum – Foyer 10/24