Hippie Masala
Schweiz 2006, Laufzeit: 97 Min.
Regie: Ulrich Grossenbacher, Damaris Lüthi
Cesare lebt
otello7788 (554), 06.09.2007
Ich habe das Buch von Tobias auch schon vor Jahren gelesen. Wenn man die ersten 100 Seiten geschafft hat, ist es (vor allem als Indienfan) eines der spannendsten Bücher, die ich je über dieses riesige Land gelesen habe. Da mir auch einige Dinge widerfahren sind, die jenseits meiner Vorstellungskraft waren, kann ich auch mit den phantastischen Episoden in seinem Buch gut umgehen. Und Cesare, der Tobias damalige Freundin wieder ins Leben zurückholte, den gibt es tatsächlich.
Der Spiegel hatte letztes Jahr schon einmal über Cesare, im Rahmen eines Berichts über den verstorbenen Tiziano Terzani, berichtet. Und jetzt gibt es diesen wunderbaren Kinofilm, in dem er ganz sicher der Star ist. Zwar sind auch die anderen "Aussteiger" interessant, aber Cesare ist ganz bestimmt den konsequentesten Weg gegangen. Lediglich die kleine Espressomachine scheint ihn noch mit seiner Heimat zu verbinden.
Insgesamt ist den Machern hier ein sehr gut gemachter, unterhaltsamer und unaufdringlicher Dokumentarfilm gelungen. Er zeigt ein sehr authentisches Indien, jenseits von Romantisierung.

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