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Es gibt 548 Beiträge von otello7788

The Killing of a Sacred Deer

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Vollnarkose

04.03.2020

Die hervorragende Regie, die meisterhaft komponierten Bilder und die überragenden Schauspielleistungen täuschen darüber hinweg, dass der Film Kunstquark ist. Am Ende habe ich mich geärgert, ihn nicht einem Impuls nach, in der Mitte beendet zu haben.

The Irishman

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Das Ende

21.01.2020

Alleine um diese ganzen Gangstervisagen nochmals versammelt zu sehen, habe ich mich auf diesen Film gefreut. Von hier aus nochmals vielen Dank an das ODEON, dass sie den Film, wenn auch nur sehr kurz in OmU gezeigt haben.
Denn eins ist klar: Das wird der letzte Film dieser Art sein. Zum Einen sind die Darsteller an die Grenzen dessen gekommen, was sie in ihrem Alter noch leisten können, Dies merkt man in den Szenen mit dem "jungen" De Niro, der doch recht steif ist. Zum Anderen ist der Film insgesamt auch ein Abgesang auf eine vergangene Zeit, eine Art Schlusspunkt. Die Kamera schwebt anfangs wie bei "Goodfellas" in ein Gebäude, in ein Zimmer, auf eine Person zu. Nur ist es hier kein Nachtclub, sondern ein Altersheim. Genau dort endet der Film auch. Aus dem furchtlosen, gewissenlosen Mann, vor dem alle Angst hatten, ist ein Wrack geworden, das niemand vermisst.

Ein Film wie ein Bild von Rembrandt. Dunkel und düster, aber wahrhaftig. Einer der besten Filme des Meisters.

Es war einmal in Amerika

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Würdig

21.01.2020

Eines meiner ganz großen Kinoerlebnisse. Ich habe den Film damals im großen schönen Bavaria Kino in Aachen gesehen, für das das Frontplakat noch von Hand gemalt wurde (Heute befindet sich ein Esprit an der Stelle).

Ikonische Szene und Bilder, die mir auch nach 36 Jahren noch präsent sind (Ich sag nur Cremetörtchen). Ein Film, der den Begriff Meisterwerk neu definiert hat und in den ich zwei Tage später nochmals reingegangen bin, trotz oder wegen der 4h Länge.

Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers

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Geschafft

21.01.2020

Zusammengefasst:
Zum Teil sogar für Star Wars Verhältnisse absurd unrealistische Szenen. Uninteressante Schauspieler, die nur ausgesucht wurden, um eine möglichst breite Diversity zu schaffen.
Eine Story, die recycled wurde aus den Episoden IV-VI.

Nein, Zauber konnte diese Folge nicht versprühen, aber es war trotzdem der beste Teil seit "Die Rückkehr der Jedi Ritter". Gut, dass die Geschichte jetzt insgesamt abgeschlossen ist. Für etwaige Fortsetzungen, Prequels oder Spin-Offs, sollte Disney mein Eintrittsgeld nicht einplanen.

1917

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Der große Krieg

17.01.2020

Wenn man in Frankreich von " La Grand Guerre" redet, meint man dort den Ersten Weltkrieg. Spätestens nach den 119 Minuten von "1917" weiß man warum. 2 Stunden folgt man gefühlt in Echtzeit den beiden Soldaten durch die Frontlinie. Zumeist mit Steadycam in extrem subjektiver Einstellung gefilmt. Dadurch wird man in den Film förmlich gesogen. In einen Alptraum aus Verwüstung, Leichen und Gewalt. Einer der Filme, bei denen man froh ist, dass es den Nachspann gibt, um wieder in die Gegenwart zurückzukehren.

JEDER, der Krieg für eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln hält, sollte zum Besuch des Films gezwungen werden. Das Grauen ist unfassbar.

Der zweitbeste je gemachte Kriegsfilm nach "Saving Private Ryan".

Le Mans 66 – Gegen jede Chance

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Benzin, Schweiß und Gummi

15.11.2019

Ich habe Autorennen geliebt, als sie noch nicht aussahen wie Computerspiele. Und noch vor "meiner" Senna/Mansell/Prost Ära, war Rennfahren noch dreckiger, gefährlicher und viel waghalsiger. Aus dieser Zeit erzählt dieser Film. Aber er erzählt auch von Freundschaft, Familie, Liebe und Werten. Mit einem überragenden Christian Bale, einer grossartigen Kameraarbeit und sensationellen Rennszenen.

Beim Rennen in Le Mans meint man den Benzingeruch, vermischt mit Schweiß und verbranntem Gummi förmlich riechen zu können. So nah ist man hier dabei.

Mein Film des Jahres und vielleicht der beste Rennfahrerfilm aller Zeiten.

Aufbruch zum Mond

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First man

19.08.2019

Der Film wird überwiegend aus der Sicht von Neil Armstrong erzählt. Durch diese subjektive Erzählweise entfaltet der Film einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Es fehlen die sonst üblichen Panoramaaufnahmen und auch der heroische Pathos. Stattdessen bekommt man ein ungefähres Gefühl davon, was es für die Astronauten, aber auch deren Angehörige, bedeutet hat, sich auf diese Höllenfahrt einzulassen. Dabei wirken viele Bilder auch heute nach 50 Jahren noch wie Science Fiction.

Der bisher beste Film zu dem Thema, nicht zuletzt durch den überragenden Ryan Gosling.

Burning

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Hype

10.06.2019

Die Kritiker überschlagen sich. Der Film wird als Meisterwerk gefeiert. Die ZEIT nennt ihn sogar einen der besten Filme aller Zeiten.
Tatsächlich ist er zäh erzählt und zumindest in der ersten Hälfte schlichtweg sterbenslangweilig. Es gibt ein paar sehr schöne Szenen und man erhält einen schönen Einblick in Südkorea. Aber insgesamt ein enttäuschendes Kinoerlebnis. Halt ein waschechter Kritikerfilm.

Hell or High Water

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Moderner Western

12.02.2019

Schnörkelloser, harter, aber nicht überharter Western. Jeff Bridges in Höchstform. Richtig gut!

The Mule

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Ungeschminkt und pures Kino

12.02.2019

88 Jahre alt, Regisseur und Hauptdarsteller. Alleine dies nötigt einen ungeheuren Respekt ab. Und Eastwood schafft es dazu sogar seiner "Lebensfigur" eine weitere Nuance zuzufügen.

Earl Stone ist am Ende. Seine Familie hat bis auf seine Enkelin mit ihm gebrochen, weil er sich lieber als Blumenzüchter feiern liess, als sich um sie zu kümmern. Nur klappt das auch nicht mehr und der gutbezahlte Job als "Fahrer" kommt genau richtig für ihn. Bis der Moment kommt, wo er sich wirklich entscheiden muss und er tasächlich sein Herz sprechen lässt.

Ich verehre diesen Typen. Eastwood hat mir einige der überwältigsten, schönsten und bewegendsten Filmerlebnis meiner Kinobesucherlaufbahn wie "Die Brücken am Fluß", "Mystic River" oder "Million Dollar Baby" beschert. "the Mule" ist nicht sein bester Film. Aber es ist ein guter Film, mit einem ruhigen Tempo, das der jungen Kinogeneration vermutlich viel Zeit verschafft während der Vorstellung Whatsapp Nachrichten zu schicken. Wenn diese überhaupt hineingeht, denn der Hauptdarsteller sieht in jeder Hinsicht wie 88 Jahre alt aus!

Kino.