Es gibt 12 Beiträge von Mäxchen
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18.11.2004
Der Name der Hauptdarstellerin Bijou kennzeichnet den Film. Obwohl der Film damals sehr erfolgreich und berühmt wurde, trat er in der amerikanischen Filmgeschichte hinter dem "Großen Bluff" zurück. Zu Unrecht, denn seine Qualitäten liegen in der bewußten Reduktion auf das Grobe und scheinbar Simplifizierende. Selten ist eine Geschichte so stringent und konzentriert erzählt worden, werden Charktere durch wenige Striche zu Biographien, ohne in tiefsinnigkeit zu verfallen. Der Witz ist handfest, ohne je plump zu werden. Das Genre wird auf diese Weise elegant ironisiert, aber nie denunziert. Vor alllem die ganz sauber spielenden Darsteller halten das Genre in einer baissehaften Öberflächlichkeit, die man selten findet. Bestes amerikanisches Abenteuerkino!
Mäxchen.
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18.11.2004
Obwohl auch ich Fassbinder schon immer schätzte, habe ich letztlich nur wenige Filme von ihm gesehen. Der Zufall des Fernesehprogrammes führte mich vor "Lili Marleen" und Faßbinder ließ mich sitzten. Mehr als der aktuelle Film "Der Untergang" versteht es Fassbinder mit seiner eigenen Sprache des Melodrames die Stimmung einer Zeit und ihrer Menschen einzufangen. Die bedrückenden Gefühle vom Untergang werden nicht inzeniert, sondern sind in den Augen und Gesichtern der Soldaten beim Hören dieses Liedes wahrhaftig präsent. Fassbinder zielt auf die Emotionen des Zuschaers ab, indem er diese zugleich in seine Darstellung einbezieht. Die morbide Grundstimmung des Liedes wird ausgefüllt und bekräftigt zugleich und so wird es ein denkbarer Ausdruck all dessen, was andere Filme über diese Zeit so wenig übermitteln können. Sehenswert.
Mäxchen

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
Nürnberg
Start: 7.5.2026
The North
Start: 21.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes
Start: 4.6.2026
Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit
Start: 11.6.2026
Ingeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war
Start: 25.6.2026
The Odyssey
Start: 16.7.2026
Bitteres Fest
Start: 30.7.2026
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
Kunst des Nicht-Wegschneidens
„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24
Restitution von Kolonialraubkunst
„Dahomey“ und „The Story of Ne Kuko“ im Filmforum – Foyer 10/24
„Die Geschichte ist jetzt unfassbar aktuell“
Regisseur Andreas Dresen über „In Liebe, Eure Hilde“ – Gespräch zum Film 10/24
Der Sieg des Glaubens
„Führer und Verführer“ im Kölner Odeon mit Regisseur Joachim Lang – Foyer 07/24