Es gibt 273 Beiträge von Matt513
weitere Infos zu diesem Film | 4 Forenbeiträge
28.11.2016
Auf effektive Kommunikation kommt es an in Villeneuves neuestem Film. Das liegt nahe angesichts des Umstands, daß Aliens zu Besuch auf der Erde sind, ohne daß man weiß, warum (zu Zeiten von Independence Day waren sie wenigstens noch so nett, die Menschheit ohne große Umschweife den Grund ihres Kommens wissen zu lassen). Daher widmet sich das Team um die Sprachwissenschaftlerin Banks zunächst mal der Aufgabe, wenn nicht einen gemeinsamen Code zu schaffen, dann mindestens die merkwürdigen Kreise zu entschlüsseln, welche die fremden Lebewesen aus dem Handgelenk, pardon, Tentakel schütteln. Aber wenn schon die Kommunikation zwischen Erdenbewohnern anspruchsvoll sein kann, weil sie auch bei gemeinsamem Sprachcode immer noch der doppelten Brechung durch die kognitiv/sozial geprägten Filter von Sender sowie Empfänger unterliegt, reicht es bei der Verständigung zwischen Erdlingen und Außerirdischen schon mal gar nicht, bloß eine grobe Interpretation des Codes der jeweiligen Gegenseite zu besitzen. Es ist das richtige Verständnis um die jeweilige Semantik, welches den schmalen Grat zwischen dem Wunder eines friedvollen Austauschs und einer kriegerischen Auseinandersetzung aus nichtigem Anlaß zieht. Villeneuve stellt dies vortrefflich dar, außerdem wie kurz die Militärdoktrin von Supermächten greifen kann. Es ist zwar grundsätzlich richtig, eine extraterrestrische Aggression in Erwägung zu ziehen, bloß sollte man sich damit nicht den Blick auf alle anderen Möglichkeiten vorschnell verbauen. Auch daß die Art, wie Kommunikation zwischen Menschen ausgestaltet ist, nicht die einzig mögliche im Universum ist bzw. daß Sprache anderswo auch eine gänzlich andere Funktion haben kann, ja auch das lohnt einen Gedanken. Andere Welten, andere Sitten. Der ganze Film lädt auf bemerkenswerte Weise zum Blick über den Tellerrand ein.
Den Kreisen der Aliens ähnlich verläuft die Handlung mit Zirkelbezügen. Sehr elegant. Und dann sehr hübsch, wie Banks die Telefonnummer erfährt. Gleich danach kommt es dann schon wieder auf effektive Kommunikation an, und zwar dalli-dalli.
Sehr gelungen der reduzierte, bisweilen traumartige Erzählstil sowie die Entwicklung der Handlung quasi aus dem Stand ohne jegliches ablenkendes, gar pathetisches Beiwerk. Unbedingt im Kino gucken, nicht nur der umwerfenden Optik, sondern auch des verstörenden Sounds häufig im niederfrequenten Bereich wegen.
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
28.11.2016
Junge Menschen ohne Geld & Perspektive unterwegs nach ganz woanders und das ständig auf Droge, legal und illegal. Das Ganze optisch nicht uninteressant mit angesagtem Handkamera-Gewackel & vielen frischen Laiendarstellern erzählt. Man könnte als Subtext entziffern, daß die Generation der jungen Amerikaner nicht mehr zwingend das Wohlstandsniveau der Eltern erreicht oder übertrifft. Ein schönes Coming-of-age ist das, wenn einem klar wird, daß die Chancen des eigenen wirtschaftlichen bzw. gesellschaftlichen Aufstiegs gering sind.
Aber vielleicht wollte Regisseurin Arnold einfach auch nur mal alle ein wenig vor der Linse toben lassen und fand dann alles, was sie so aufgenommen hatte, toll. Müssen wir uns das dann wirklich 163 Minuten lang angucken?
weitere Infos zu diesem Film | 2 Forenbeiträge
19.11.2016
An Eddie the Eagle erinnere ich mich gut. Grieselige Bilder im Fernsehen, Begeisterung auf den Rängen, gewinnendes Lächeln im Gesicht, Glasbausteine auf der Nase und ja, der Schnurrbart. Er sah aus, wie man sich im Vor-Internet-Zeitalter den typischen Briten vorstellte; so ein wenig wie Terry-Thomas in Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten. Tollkühn war, was „Eddie“ Edwards da ablieferte und viel gefährlicher, als es die Bilder von vermeintlich federleicht dahinschwebenden Skispringern vermittelten. Er stand für den olympischen Gedanken, daß alleine die Teilnahme schon alle Mühen lohnt. Edwards‘ Olympia-Kampagne war als haarsträubend zu bezeichnen. Einen einzigen Coach wie im Film gab es nicht. Hugh Chapman in der Rolle des Trainers wurde womöglich als Vehikel für den internationalen Vertrieb installiert. Siehe auch das Filmplakat; dort steht Chapman VOR Taron Egerton (??). Letzterem gebührt aber großes Lob für seine sehr glaubwürdige Darstellung des vierschrötigen Briten bis hin zu dessen etwas eigentümlicher Mimik, ohne dabei jedoch wie eine Karikatur zu wirken. 'Hat mir sehr gefallen.
Regisseur Fletcher bringt hier mit Stilmitteln wie typischen Schriftsätzen auf den Zwischentiteln und dem sehr gelungen instrumentierten Soundtrack 80er-Feeling auf die Leinwand. Und wenn sich Eddie schließlich in die Tiefe stürzt, stockt einem der Atem. Ganz groß inszeniert. Da Triumph und Niederlage bei ihm ganz nah beieinander liegen, ist das ganze Ensemble gefordert, wenn die Kamera dann die wechselnden Reaktionen in ihren Gesichtern abfilmt. Eine sehr schöne Passage; 'muß man als Schauspieler so erstmal hinkriegen. Ist der Film in seiner Dramaturgie sicherlich vorhersehbar, so ragt er aufgrund seines Gesamtmixes aus der Masse vergleichbarer Werke hervor. 'Kann man gucken!
weitere Infos zu diesem Film | 4 Forenbeiträge
15.10.2016
Bonds neuer Beinahe-Dienstwagen, der Aston Martin DB10, wirkt in seiner rundgelutschten Beliebigkeit wie eine Metapher für die gesamte Bond-Reihe. Es gab mal markante Ecken und Kanten, welche jedoch im Laufe der Zeit immer mehr verloren gingen; ein Stück Seife nach längerem Gebrauch. Schon die Anfangssequenz deutet dies in ihrer ganzen, im digitalen Postprocessing entstandenen Makellosigkeit an. Das soll Mexico City am Día de Muertos sein? Keinen einzigen Augenblick habe ich Mendes das abgenommen. Dazu diese endlose Kamerafahrt ohne sichtbare Schnitte; sowas von déjà-vu. Das braucht doch keiner mehr. Dann dieser jaulige Titelsong ohne jeden Pep; wozu das Deppenapostroph in seinem Namen gut ist, weiß ich immer noch nicht. Laaaangweilig.
Daniel Craig kann das mittlerweile nicht mehr retten. Seine Dialogzeilen in Spectre sind lahm und unpointiert. Gleich an mehreren Stellen hätte ich in Echtzeit, also während die Szene lief, die passendere Punchline parat gehabt. Mit Christoph Waltz als Kontrahenten spielte man die sichere Karte; klar, der kann Bösewicht. Warum läßt man ihm dann kaum Gelegenheit dazu? Wenn man als Zuschauer einen Bösen böse finden soll, dann muß er was Böses machen, sonst funktioniert das nicht. Erinnern Sie sich noch an Curd Jürgens? 10 Minuten auf der Leinwand und schon 3 Menschen fies abgemurkst. Bravo, sag ich! So einen konnte man so richtig schön nicht mögen. Waltz dagegen soll böse und sinister wirken, indem er schon reichlich in der zweiten Filmhälfte vor Kohorten von uniformen Sachbearbeitern auf unergonomischen Sitzmöbeln (auf diesen Designer-Melkschemeln den ganzen Tag vorm Computer?) flaniert. Informationen so einzusetzen wie hier zu sehen, das hat zwar grundsätzlich Zeitbezug, ist aber für den Zweck des Mittels im Film zu abstrakt. Da wäre z.B. so eine gute alte Bombe an irgendeinem Ort, wo's weh tut, besser geeignet gewesen. Die Nummer mit dem Nervenkitzel anschließend geht ebenso ins Leere, weil doch jeder weiß, 'hey Bond wird schon nichts passieren. Mit Dave Bautista hat man einen Unterbösewicht vom Schlage Richard Kiels eingeführt. Folglich ist die Klopperei im Zug dann eine gar nicht so schlechte Reminiszenz an Der Spion der mich liebte; gar nicht so schlecht auch deshalb, weil Craig beim Durch-die-Gegend-fliegen endlich, endlich mal sein immergleiches Pokerface verzieht. Wegen mir darf Bautista gerne im nächsten Film zurückkehren (wie Kiel damals ja auch).
Am Ende fällt der Film wie ein Soufflé in sich zusammen. DAS soll der Showdown gewesen sein?
Insgesamt bleibt mir der Film zu glatt. Auch die Szenen in Rom; der alte Signore fährt natürlich keinen alten klapprigen Fiat 500, sondern das neue Modell. Na-klar! Das ist mir insgesamt alles zu durchkomponiert, zu makellos, zu digital nachbearbeitet. Was waren die alten Filme mit Connery, aber auch mit Moore da ein Segen! Die waren nicht perfekt, aber hatten etwas, was man mit viel Mühe und noch mehr Megabytes eben nicht nachbauen kann: Originalität.
Sorry Herr Mendes, das ist handwerklich alles OK, für Filme wie Zeiten des Aufruhrs bewundere ich Sie außerdem, aber vielleicht führt im nächsten Film besser wieder jemand anders Regie. Craig hat ja auch bereits erklärt, daß er Bond nicht mehr spielen wolle. Im Abspann steht zu lesen: „James Bond will return“. Bloß wie?
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
31.07.2016
Nach einer wahren Begebenheit: Das Schicksal führt 3 Jungs aus derselben Nachbarschaft auf höchst unterschiedliche Lebenswege. Einer wird notorisch kriminell, sein kleiner Bruder bringt es zum Senator, der gemeinsame Freund wird FBI-Agent. Ihre gemeinsame Vergangenheit, der Zement dieser Geschichte, meint FBI-Agent Johny sich zunutze machen zu können.
Schon bald werden Parallelen zu Departed deutlich. Auch dort Familienbande sowie Grenzgänge zwischen Rechtsstaat und Kriminalität außer Kontrolle. Tatsächlich wurde das Projekt auf Eis gelegt, nachdem Departed 2006 ein großer Erfolg wurde. Zu große Ähnlichkeiten (mit Boston ist sogar der Handlungsort identisch) nährten die Sorge, Black Mass könnte als Trittbrettfahrer beim Publikum durchfallen.
Kriminalität als selbstverständliches Mittel zum Lebensunterhalt – die Antagonisten gehen mit einer Stumpfheit ihrem Geschäft nach, die einen frösteln macht. Depp, mit Plete und faulem Schneidezahn optisch ungewohnt, baut hier einmal mehr einen schillernden Charakter zusammen. Anleihen am gemeingefährlichen Psychopathen DeVito aus GoodFellas sind ebenso erkennbar wie das irre Gelächter des Jokers aus Batman. Das Ganze serviert in einer optischen Hommage an Fantomas, dazu Kontaktlinsen, welche Depps Blick in die Nähe jenes aus den toten Augen eines weißen Hais rücken. Eine eisige Ikone des Bösen. Das Urteil eines seiner Weggefährten am Schluß: „Der ist durch und durch kriminell“.
Ein sehr solide gemachter Gangsterfilm, erzählt in vielen Rückblenden in die 70er Jahre. Gegenüber Departed fehlt das dramaturgische Moment, welches dort die Figuren in einen blutigen Mahlstrom reißt. Das muß aber gar kein Mangel sein. Der Film ist erfreulich (bzw. ob des häufigen Mordens verstörend) unaufgeregt inszeniert. Z.B. hält sich auch die Requisite angenehm im Hintergrund. Die vielen ähnlichen Namen verwirrten manchmal ein wenig.
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
31.03.2016
Sind wieder zwei Kiddies dabei, die sich ohne Not in größte Gefahr..? Ja, genau. Gibt es auch wieder ein hochtechnisiertes Sicherheitssystem, was natürlich nicht wie geplant..? Voll ins Schwarze. Und ist auch wieder ein düsterer Kerl mit von der Partie, welcher seine eigene Agenda..? *heftiges Kopfnicken*.
Dieser Film ist so dämlich und dabei vollkommen überflüssig; betrachtet man das Ganze vom Standpunkt der Evolution, muß man sich fragen, warum Mutter Natur diese weitere Ausprägung der Dino-Serie überhaupt zugelassen hat. Während der ersten 20 Minuten ertappt man sich dabei, wie man die sukzessive vorgestellten Charaktere darauf prüft, ob sie sich aufgrund ihrer stereotypen Dialogzeilen bereits als Dinosaurier-Häppchen qualifizieren. Chris Pratt dürfte es dauern, am Ende nicht von irgendeinem Carnivoren verschlungen worden zu sein - so wird er wohl aber übel in einer möglichen Fortsetzung antreten müssen.
weitere Infos zu diesem Film | 5 Forenbeiträge
26.03.2016
der Schluß ist es wert, den Film zu schauen.
Bis dahin ein sehr solider und stiller Film nicht nur über das Sterben, sondern auch das Leben in Einsamkeit. Dies betrifft ja schließlich auch Mr. May selbst, z.B. wenn er im Pub als einzige Gesellschaft die Gläser vor sich hat und etwas wehmütig zu den Gästen an der Theke blickt. Seines ganzen Auftritts nach hatte ich ihn für viel älter als bloß 44 gehalten. So kann man sich täuschen. Macht Einsamkeit früher alt?
Irgendetwas fehlte mir den ganzen Film hindurch; eine Pointe, eine Prise, was dann aber mit dem zu Tränen rührenden und doch sehr schönen Schluß nachgeliefert wird.
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
27.02.2016
In einer nach heutigen Maßstäben ungewohnten Rolle setzte DiCaprio hier bereits früh ein mimisches Ausrufungszeichen. Arnie ist in seiner geistigen Entwicklung eingeschränkt, sein Bruder Gilbert muß der Familie, die in der Enge des Landlebens klarkommen muß, den fehlenden Vater ersetzen. Auf die ersten Meter kommt der Film wie eine dieser 80er Jahre-Teenagerschmonzetten daher, nicht zuletzt wirkt er durch allerlei optische Markierungen (Mode, Frisuren) etwas angejahrt, aber seine Stärke liegt in der sehr einfühlsamen Inszenierung mit tollen Leistungen junger Darsteller, die später zu Weltruhm gelangten. Daher ist der Film keineswegs aus der Zeit gefallen. Depp gelingt es mit ganz sparsamen Mitteln, Gilberts innere Kämpfe zwischen sozialen Kleinstadtzwängen, familiären Pflichten sowie dem Finden des eigenen Platzes im Leben zu illustrieren. Und wie eingangs angedeutet, ist DiCaprio bereits in jungen Jahren mimisch absolut faszinierend gewesen.
Für die Rolle des stets fröhlich-unbeschwerten Arnie gab es die erste von bis heute 6 Oscar-Nominierungen. Fast möchte man formulieren, damals war DiCaprio noch zu lachen zumute :). Viel Spaß morgen abend in L.A. und viel Glück.
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
20.02.2016
Was für ein knatschbuntes, zusammenhangsloses Gematsche. Brazil, bei dem sich dieser Film unverhohlen anbiedert, scheint wirklich ein einmaliger Geistesblitz gewesen zu sein. Während dessen Vision, 1984 entstanden, im Hinblick auf die Gegenwart geradezu prophetisch war, gibt es in TZT nichtmals irgendwas Neues zu sehen. Die im Film dargestellten technischen Möglichkeiten z.B. sind eingeholt oder zumindest als demnächst machbar beschrieben. Und daß alle wie Junkies an ihren Smartphones hängen, wir unser Leben zunehmend von Computern bestimmen, ja kontrollieren lassen, kann man sich ja jeden Tag in der S-Bahn angucken.
Die Inszenierung ist doof bis schrecklich. Allerdings, fällt mir gerade ein, hatte ich bei Fear and Loathing in Las Vegas bereits einen ähnlichen, damals unformulierten Eindruck, welcher mir nun bestätigt wird. Ich muß das wirklich so schreiben bei einem Regisseur, dessen Name Schauspieler von Weltruf anlockt. So retten Schwergewichte wie Waltz oder Swinton diesmal gar nichts.
Die Handlung ist stinklangweilig, das Ende diffus. Das Sujet, seinem Leben den Sinn zu geben, die Sinnlosigkeit desselben zu beweisen, wirkt verkopft. Ständig führen Charaktere in wichtigem Ton abstruse Dinge im Mund, die man nicht kennt bzw. von denen man dann auch nichts wissen will. TZT ist wie ein Blick in die unaufgeräumte Küchenschublade; ein Sammelsurium unnützer Dinge und Belanglosigkeiten. Ich habe 3 Versuche gebraucht, um den Film ganz zu schauen und bin jedesmal eingeschlafen, dabei die ersten beiden Male an derselben Stelle.
weitere Infos zu diesem Film | 1 Forenbeitrag
20.02.2016
deutscher Geschichte. Schon hierzulande trieb der Päderast Paul Schäfer sein Unwesen. Noch schlimmer wurde es, als er sich nach Chile absetzte, dort sein zynisches Schreckensregime errichtete, Menschen quälte und terrorisierte, die ihm unter dem Versprechen einer an urchristlichen Werten orientierten Kommune folgten. Deutsche Politiker und Diplomaten protegierten ihn. Die Pinochet-Diktatur folterte in seinen Kellern. Spät nahm die Justiz die Strafverfolgung auf. Kam schon Pinochet weitgehend straffrei davon, mußte auch Schäfer spät nur einen Bruchteil seiner Strafe verbüßen, ehe der Tod ihn erlöste.
Gegen diesen Hintergrund ist Gallenbergers Film für meinen Geschmack ziemlich konventionell, ja altbacken inszeniert. Er wirkt fast schon wie fürs Öffentlich-rechtliche hergestellt, wie diese netten "Erklär mir die Geschichte"-Filmchen mit viel Akzent auf der Requisite, die keinem wehtun. Ich bin bestimmt niemand, der auf blutige Sensationen scharf ist, aber rein emotional blieb ich außen vor. Auch die lauschige Turtelei zum Eingang wirkt wegen ihrer Länge deplaziert. Den Darstellern muß man keinen Vorwurf machen. Nyqvist und Brühl liefern schon sehenswert ab, auch in den Nebenrollen vieles ganz ordentlich. Emma Watson scheint mit Blick auf den internationalen Markt implementiert worden zu sein; auf dem Poster sieht man prominent ihr Gesicht, dabei blieb für mich ihre Darstellung gegen die Genannten ohne Widerhall.
Also, kann man sich schon ansehen; denke ich an Filme wie z.B. Salvador, muß ich ausnahmsweise sagen, ein bißchen mehr professionelle Umsetzung, halt die Erfahrung Hollywoods, hätte dem Film gutgetan.

„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
Father Mother Sister Brother
Start: 26.2.2026
Marty Supreme
Start: 26.2.2026
The Chronology of Water
Start: 5.3.2026
Jeunes Mères – Junge Mütter
Start: 5.3.2026
The Bride! – Es lebe die Braut
Start: 5.3.2026
Nouvelle Vague
Start: 12.3.2026
La Grazia
Start: 19.3.2026
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
A Useful Ghost
Start: 26.3.2026
Blue Moon
Start:
Alpha
Start: 2.4.2026
Der Magier im Kreml
Start: 9.4.2026
Nürnberg
Start: 7.5.2026
Mother Mary
Start: 21.5.2026
The Odyssey
Start: 16.7.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24
Die ganze Palette Kino
9. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/24
Kunst des Nicht-Wegschneidens
„Anna Zeit Land“ im Filmforum – Foyer 10/24
Restitution von Kolonialraubkunst
„Dahomey“ und „The Story of Ne Kuko“ im Filmforum – Foyer 10/24
„Die Geschichte ist jetzt unfassbar aktuell“
Regisseur Andreas Dresen über „In Liebe, Eure Hilde“ – Gespräch zum Film 10/24
Der Sieg des Glaubens
„Führer und Verführer“ im Kölner Odeon mit Regisseur Joachim Lang – Foyer 07/24