Was wäre die Filmgeschichte ohne Klassiker wie „Der Pianist“, „Die fabelhafte Welt der Amélie“, „Les Misérables“ – oder die Kassenschlager „Ziemlich beste Freunde“ und „Das fünfte Element“? Gemeinsam haben alle diese Kinohits, dass sie auch in Frankreich produziert wurden. Und dass sie vom ausgeklügelten französischen Fördersystem profitiert haben, bevor sie auf den Leinwänden dieser Welt Millionen Zuschauer in ihren Bann zogen.
Möglicherweise wäre die französische Filmkultur auf den Prüfstand gestellt worden, wenn im Mai vergangenen Jahres nicht anders entschieden worden wäre. Bei Vorverhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP stand zur Debatte, ob Kulturgüter wie Film, Musik oder andere Medien einbezogen werden sollen. „Um die kulturelle Vielfalt in der EU nicht zu gefährden“ stimmte mit 381 EU-Abgeordneten eine große Mehrheit für eine „kulturelle Ausnahme“. Kulturgüter sind damit vorerst nicht mehr Teil der TTIP-Verhandlungen.
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Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Reise in die 20er
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„Zusammenstecken und Entdecken: Meerestiere“ von Abigail Wheatley – Vorlesung 04/26
Der Plan des Bösen
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Kein Märchen von übermorgen
„1984 – Dystopie 2.0“ am Düsseldorfer Central 1 – Prolog 04/26
„Der Mensch ist eher ein Nebendarsteller“
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Blutig und beklemmend
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So geht Selbstwirksamkeit
Tanz- und Filmprojekt bringt junge Menschen zusammen – Bühne 04/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Kunst 04/26
Wenn Wände Ohren haben
„Engel des Verschwindens“ von Slobodan Šnajder – Literatur 04/26
Der ganze Brahms
Vier Sinfonien an zwei Abenden in Dortmund – Klassik an der Ruhr 04/26