Die Graphic Novels werden immer dicker und die Themen immer schwerer: Zwei Künstlerbiografien mit politischem Hintergrund bringt der September. Der Italiener Golorollt das bewegte und mysteriöse Leben des deutschen Abenteuerromanciers „B. Traven“ auf.
Der gebürtige Duisburger und seit 2008 in Berlin lebende Autor Sascha Reh erhält den Niederrheinischen Literaturpreis der Stadt Krefeld. Bereits mit seinem Debütroman „Falscher Frühling“ sorgte er letztes Jahr für Furore.
„Die Erde schlief nackt und gepeinigt wie eine Mutter, der die Decke herabgeglitten war“, schrieb Andrej Platonov. Pierre Michon stellt dieses Zitat an den Anfang seiner Geschichte einer erotischen Obsession, die den Titel „Die Grande Beune“ trägt.
Neben den drei Musikbühnen ziert zum dritten Mal die trailer-Wortschatzbühne die Passage entlang der Viktoriastraße zwischen der WAZ-Bühne und der Marienkirche. Hier ist es etwas leiser, mit weniger Lichteffekten, dafür aber reichlich Ausdrucksstärke.
Der amerikanische Schriftsteller Adam Ross macht nun auch in Deutschland Furore. Vor kurzem ist sein Debütroman „Mister Peanut“ erschienen.
Wofür brauchen wir noch die Handschrift, wir schreiben doch sowieso auf dem Computer? Eine weitverbreitete Ansicht, die man offenbar auch in Hamburgs Schulbehörde teilt.
Mein Haus, mein Auto, mein Vorgarten. Madame in der Wanne, mit Blick auf den Pool. Die Familie: andächtig der töchterlichen Cheerleader-Performance im heimischen Wohnzimmer beiwohnend.
„Warum gibt es keine Antworten, die nicht tendenziös sind“, fragt Sarah Glidden in ihrem autobiografischen Bericht „Israel verstehen – In 60 Tagen oder weniger“ über eine Reise nach Israel.
Wenn ich so durch meine ausgedehnten Liegenschaften im grünen Süden Bochums flaniere und mir die dort lebenden Hobbits und Elfen fröhlich zuwinken, dann frage ich mich schon, ob die viele Sonne gut für mich ist.

Atem eines großen Erzählers
„Wintermythologien“ von Pierre Michon – Textwelten 03/26
Unwiderstehlicher kleiner Drache
„Da ist besetzt!“ von Antje Damm – Vorlesung 02/26
Schmunzeln und Mitgefühl
„Opa Bär und die Schuhe im Kühlschrank“ von Anne und Paul Maar – Vorlesung 02/26
Glück und Unglück
„Niemands Töchter“ von Judith Hoersch – Literatur 02/26
Exzentrik kann zärtlich sein
„Mitz. Das Pinseläffchen“ von Sigrid Nunez – Textwelten 02/26
Bewusst blind vor Liebe
„Mama & Sam“ von Sarah Kuttner – Literatur 01/26
Beziehungen sind unendlich
„Schwarze Herzen“ von Doug Johnstone – Textwelten 01/26
Jenseits des Schönheitsdiktats
„Verehrung“ von Alice Urciuolo – Textwelten 12/25
Nicht die Mehrheit entscheidet
„Acht Jahreszeiten“ von Kathrine Nedrejord – Literatur 12/25
Power Kid
„Aggie und der Geist“ von Matthew Forsythe – Vorlesung 11/25
Allendes Ausflug ins Kinderbuch
„Perla und der Pirat“ von Isabel Allende – Vorlesung 11/25
Inmitten des Schweigens
„Aga“ von Agnieszka Lessmann – Literatur 11/25
Die Liebe und ihre Widersprüche
„Tagebuch einer Trennung“ von Lina Scheynius – Textwelten 11/25
Mut zum Nein
„Nein ist ein wichtiges Wort“ von Bharti Singh – Vorlesung 10/25
Kindheitserinnerungen
„Geheimnis“ von Monika Helfer und Linus Baumschlager – Vorlesung 10/25
Die Front zwischen Frauenschenkeln
„Der Sohn und das Schneeflöckchen“ von Vernesa Berbo – Literatur 10/25
Im Spiegel des Anderen
„Der Junge im Taxi“ von Sylvain Prudhomme – Textwelten 10/25
Alpinismus im Bilderbuch
„Auf in die Berge!“ von Katja Seifert – Vorlesung 09/25
Keine Angst vor Gewittern
„Donnerfee und Blitzfee“ von Han Kang – Vorlesung 09/25
Roman eines Nachgeborenen
„Buch der Gesichter“ von Marko Dinić – Literatur 09/25
Süß und bitter ist das Erwachsenwerden
„Fliegender Wechsel“ von Barbara Trapido – Textwelten 09/25
Geteilte Sorgen
„Lupo, was bedrückt dich?“ von Catherine Rayner – Vorlesung 08/25
Erste Male zwischen den Welten
„Amphibium“ von Tyler Wetherall – Literatur 08/25
Augen auf Entdeckungsreise
„Jetzt geht’s los!“ von Philip Waechter – Vorlesung 08/25
Düster und sinnlich
„Das hier ist nicht Miami“ von Fernanda Melchor – Textwelten 08/25