Das Leben kennt keine abgeschlossenen Geschichten: Thomas Strässles „Fluchtnovelle“ ist ein Roman, bei dem man gerne gewusst hätte, wie es nach dem Happy End weitergegangen ist.
Dieser seltsame Hype in NRW ist wohl nur mit Zufall zu erklären: Gioachino Rossinis Oper hat am gleichen Tag, dem 7. Dezember, in Essen und Hagen Premiere.
„Das Gedächtnis ist das Tagebuch, das wir immer mit uns herumtragen.“ (Oscar Wilde). Mal scheint dieses Tagebuch vollgeschrieben zu sein, mal sind Seiten daraus scheinbar verschwunden. Woran erinnern wir uns? Woran wollen wir uns, woran müssen wir uns erinnern?
Für die Hauptrolle von Nabuccos machthungriger und intriganter Tochter Abigaille hat die Oper Köln mit Marta Torbidoni eine führende Sängerin des dramatischen Koloraturfachs gewonnen. Vom 1. Dezember bis zum 12. Januar zu sehen.
Beeindruckend interpretierte der Schweizer Dirigent Christoph-Mathias Mueller mit den städtischen Sinfonikern und dem Wuppertaler Konzertchor zwei gegensätzliche Werke von Arthur Honegger und Gabriel Fauré.
Teaser: Die Auftaktausstellung der neu eröffneten Kunsthalle Barmen in Trägerschaft der Bergischen Universität Wuppertal ist bis zum 11. Januar zu sehen.
In Teresa Dopler Stück geht es um die subtil ausgetragenen Konflikte von drei Bergsteigern oder Bergsteigerinnen. Premiere am 7. Dezember.
Fontanas Werk besteht aus durchlöcherten oder aufgeschlitzten Leinwänden. Wer das denkt, muss umdenken: Bis zum 12. Januar zeigt die Retrospektive hierzulande unbekannte Facetten des 1968 verstorbenen Künstlers.
In Alexander von Zemlinskys selten gespielter Oper steigt ein 16-jähriges Mädchen, das u.a. Opfer von Armut, Prostitution und Missbrauch wird, zur Kaiserin von China auf. Ab 1. Dezember zu sehen.
Henning Sieverts Symmethree und Aaron Parks Little Big Quartet sind für das King Georg und den Stadtgarten ungewöhnliche Gäste. Am 28. November zu hören.

Tour de Tourette
Die Filmstarts der Woche
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26
Gepflegter Notstand
Holgers letzte Worte – 06/26
Alles Lüge!
Teil 1: Leitartikel – Duz-Kultur und falsches Wir-Gefühl verschleiern Interessenkonflikte auf der Arbeit
„Universeller und weniger historisch“
Julia Wissert inszeniert „Die Dreigroschenoper“ in Dortmund – Premiere 05/26
Das Klavier als Orchester
Rudolf Buchbinder in der Historischen Stadthalle – Musik 05/26
Drei Farben zum Glück
„Zu Fuß“ von Michael Roher – Vorlesung 05/26
Die Umschulung des Übels
„Adams Äpfel“ am Moerser Schlosstheater – Prolog 05/26
Der Tod am Anfang
„Radio and Juliet“ am Theater Dortmund – Bühne 05/26
Im Doppelpack
Joana Mallwitz trifft Alice Sara Ott in Essen und Köln – Klassik an der Ruhr 05/26
Weitsicht bei Nacht
Pfingstoratorium „Die Sieben Gaben“ im Kölner Dom – Klassik am Rhein 05/26
Nomen est omen
„Die Namen“ von Florence Knapp – Literatur 05/26
Naturforscher im Alltag
„Kinderleichte Experimente für draußen“ von Christine Sinnwell-Backes u. Timo Backes – Vorlesung 05/26
Strukturen der Lebenswelt
Carl Grossberg im Wuppertaler Von der Heydt-Museum – Kunst in NRW 05/26
Der ganze Mensch
Teil 1: Lokale Initiativen – Die GESA Gruppe in Wuppertal hilft bei der Rückkehr ins Arbeitsleben
Erfolge in dürren Zeiten
7. Circus Dance Festival in Köln – Tanz in NRW 05/26
Kurz frei
Arbeit schläft nie. Auch ihre Jünger nicht – Glosse
Liebe gegen Perfektion
Uraufführung von Sarah Nemtzovs Oper „Wir“ in Dortmund – Oper in NRW 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
„Eine gewisse Unsicherheit und Versagensängste“
Teil 1: Interview – Experte Matthias Auer über den Arbeitsmarkt für Jung-Akademiker
Haare zu lang, Röcke zu kurz
„Swinging Cologne“ von Stefan Winges – Textwelten 05/26
Vertrauen durch Bildung
Was tatsächlich gegen Arbeitslosigkeit hilft – Europa-Vorbild Dänemark
Altes Thema neu erzählt
„Picture a day like this“ an der Oper Köln – Oper in NRW 05/26
„Wir haben für alle Sinne etwas zu bieten“
Kuratorin Katharina Günther über „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ in Solingen – Sammlung 05/26
Kein schöner Zug
Holgers letzte Worte – 05/26