
Gelbe Briefe
Deutschland, Frankreich, Türkei 2025, Laufzeit: 128 Min., FSK 12
Regie: Ilker Çatak
Darsteller: Özgü Namal, Tansu Biçer, Leyla Smyrna Cabas
>> alamodefilm.de/filme/gelbe-briefe/
Beklemmendes Drama
Der Preis des Widerstands
„Gelbe Briefe“ von İlker Çatak
Der neue Film des deutschen Regisseurs İlker Çatak hat dieses Jahr bei der Berlinale den Goldenen Bären, den Hauptpreis des Wettbewerbs, gewonnen. Ein verdienter Gewinn, denn Çatak zeigt in „Gelbe Briefe“ eindrücklich, wie eigene Überzeugungen plötzlich zur Bedrohung von Sicherheit und Freiheit werden können.
Derya (Özgü Namal) und Aziz (Tansu Biçer) sind ein gefeiertes Künstlerehepaar aus Ankara, gemeinsam machen sie Theater: Derya auf der Bühne, Aziz als Autor. Doch als Derya einen hochrangigen Politiker bei einer Premiere ignoriert, geraten sie plötzlich wegen ihrer regelmäßigen Systemkritik unter Druck. Nachdem beide ihren Job verlieren und gegen Aziz sogar Anklage erhoben wird, ziehen sie notgedrungen mit ihrer 13-jährigen Tochter Ezgi (Leyla Smyrna Cabas) nach Istanbul zu Azizs Mutter. Dort ringen sie um ein selbstbestimmtes Leben in einem autoritären System, um ihre Beziehung zueinander und ihre Werte.
Namal und Biçer spielen Deryas und Azizs Verzweiflung und widersprüchliche Emotionen berührend und glaubhaft. Zudem vermittelt das rasante Tempo des Films den Druck, dem die ganze Familie ausgesetzt ist. So entsteht ein atemloses Drama über Demokratie, Macht, Freiheit und Kunst – und darüber, was wir bereit sind, für unsere Werte zu opfern.
(Marina Wudy)

„Es geht vor allem um Selbstermächtigung“
Regisseur Markus Schleinzer über „Rose“ – Gespräch zum Film 05/26
Die Hose als Freiheit
NRW-Premiere von „Rose“ im Düsseldorfer Cinema – Foyer 04/26
Spielzimmer für neue Impulse
20-jähriges Jubiläum des Kölner Filmforums – Foyer 04/26
„Kein großes Spektrum an Geschlechtsvielfalt“
Schauspielerin Caro Braun über „Rose“ – Roter Teppich 04/26
„Stromberg hat Relevanz für die heutige Zeit“
Ralf Husmann über „Stromberg – Wieder alles wie immer“ – Gespräch zum Film 12/25
Grenzenlos
10. European Arthouse Cinema Day – Festival 11/25
„Ich wollte mich auf eine Suche nach Kafka begeben“
Regisseurin Agnieszka Holland über „Franz K.“ – Gespräch zum Film 10/25
The End Of Oak Street
Start: 13.8.2026
Spaziergang nach Syrakus
Start: 20.8.2026
A Sad and Beautiful World
Start: 20.8.2026
Im Spiegel meiner Mutter
Start: 20.8.2026
Das Ende der Sterne
Start: 27.8.2026
Vaterland
Start: 3.9.2026
Diamanti
Start: 3.9.2026
Frühstück bei Audrey
Start: 10.9.2026
Gentle Monster
Start: 17.9.2026
Das geträumte Abenteuer
Start: 24.9.2026
Digger
Start: 1.10.2026
Heimsuchung – Eine Jahrhundertgeschichte
Start: 15.10.2026
Wild Horse Nine
Start: 12.11.2026
Identitti
Start: 12.11.2026
Dune: Part Three
Start: 17.12.2026
„Es ist vertraut, aber dennoch spannend“
Schauspielerin Barbara Auer über „Miroirs No. 3“ – Roter Teppich 09/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Hagener Bühne für den Filmnachwuchs
„Eat My Shorts“ in der Stadthalle Hagen – Foyer 11/24