
Luna
Deutschland 2017, Laufzeit: 90 Min., FSK 12
Regie: Khaled Kaissar
Darsteller: Lisa Vicari, Carlo Ljubek, Branko Tomovic
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Agentenkrimi
Der Spion, der mich zeugte
„Luna“ von Khaled Kaissar
Interview mit Darstellerin Lisa Vicari
Ist es denn! Es gibt Doppelagenten in unserem Land! Spione, die nicht nur spionieren, sondern ihre Tarnung auf einem Doppelleben aufbauen! Die zur Tarnung gar eine Familie gründen, und ihren ahnungslosen Kindern dabei nichts von ihren Geheimdiensttätigkeiten erzählen! 2011 wurde ein russisches Paar im hessischen Marburg einer solchen Tat überführt. Khaled Kaissar berichtet davon im Abspann. Und die Sache hat den Produzenten („Stereo“) scheinbar dermaßen überrascht und empört, dass er diesen Film gleich selbst inszenieren musste und damit sein Regiedebüt abliefert.
Die Familie der 17-Jährigen Luna (Lisa Vicari) wird im Urlaub ermordet. Das Mädchen setzt fortan alles daran, die wahre Identität und Machenschaften ihre Vaters zu entschlüsseln. Dabei wird sie von russischen Agenten gejagt und weiß nicht, wem sie trauen kann. Der einzige Twist überrascht den Zuschauer in der ersten viertel Stunde, der Rest dieses Agententhrillers orientiert sich an der Genre-Blaupause. Leider sind Kaissar darüber hinaus bei limitiertem Budget die Hände gebunden, so dass er mit actionreichen Vorbildern nicht mithalten kann. Und Nachwuchsdarstellerin Lisa Vicari („Doktorspiele“) ist der Rolle sichtlich (noch) nicht gewachsen. Fingerübung ohne Relevanz.

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