„Hier sind wir weder Deutsche noch Flüchtlinge, wir sprechen nicht die Nachrichten und wir sind nicht die Expertinnen. Wir sind irgendein Joker, von dem sie noch nicht wissen, ob sie ihn einmal zu irgendetwas gebrauchen können.“ Shida Bazyar beschreibt in Ihrem zweiten Buch „Drei Kameradinnen“ die traurige Wirklichkeit, mit sichtbarem Migrationshintergrund in einer dominierend weißen Gesellschaft nie wirklich dazuzugehören. Rassistische Anfeindungen, Gewalt und Ignoranz gehören zum Alltag. Der eigenen Hautfarbe kann man nicht entkommen. Die drei Heldinnen der Geschichte entgegnen dem Hass des rechten Terrors mit Solidarität und einer tiefen, bedingungslosen Freundschaft, die berührt.
Die virtuelle WG der zwischen/miete NRW besucht ihre Autor:innen Corona-bedingt online. Moderiert von Tilman Strasser liest Shida Bazyar deshalb ganz intim zu Hause aus Ihrem Buch und beantwortet Fragen im Chat.
Do 15.4. 19 Uhr | ONLINE | www.zwischenmiete.nrw | www.literaturhaus-koeln.de
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