Der in Köln lebende Ulrich Wellmann (*1952) hat sich in seiner Malerei und Zeichnung ganz der Farbe und ihren Ausdrucksmitteln verschrieben. In seiner aktuellen Ausstellung bei Rolf Hengesbach wendet er sich ganz den Möglichkeiten und dem atmosphärischen Potential der Linie auf Papier zu, gezogen mit Wasserfarben oder Buntstift. Sie hält inne, wechselt die Richtung, drückt sich in den Bildträger oder löst sich von diesem und bringt dabei die Gestimmtheit des Zeichnenden zum Ausdruck. Wellmann setzt Linien und Striche zueinander und ruft damit Assoziationen an visuelle Phänomene auf – und bleibt doch ganz abstrakt.
Ulrich Wellmann: „Leichter Wellengang“ | bis 28.5. | Hengesbach Gallery | Besuch nach Absprache | Hengesbach Gallery Wuppertal
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Farben in Bewegung
Moritz Neuhoff bei Rolf Hengesbach
Flüchtig, Erinnerung, Durchsicht
Markus Willeke bei Rolf Hengesbach – kunst & gut 10/16
Andere Dimensionen
Axel Lieber in der Galerie Hengesbach – kunst & gut 11/15
Form, Fläche und Malerei
Nikola Ukić bei Rolf Hengesbach – kunst & gut 07/14
Ohne Grenzen
74. Ausgabe der Konzertreihe Soundtrips NRW – Musik 09/25
„Es ist schon wichtig, dass es Erklärungen gibt“
Die Kuratorin Judith Winterhager über „Sex Now“ im Düsseldorfer NRW Forum – Sammlung 08/25
Journalismus im Teufelskreis
Teil 1: Leitartikel – Wie die Presse sich selbst auffrisst
Protest gegen Wucher
Online-Gespräch zur Geschichte der Berliner Mietenbewegung – Spezial 08/25
Von den Sitzen gerissen
Royal Street Orchestra im Skulpturenpark Waldfrieden – Musik 08/25
Nicht nur kuscheln
Sommerfest „Make solidarity great again!“ in Unterbarmen – Spezial 08/25
Vom Tanzen träumen
Die NRW-Tour der Jazzpianisten Chris Hopkins und Ulf Johansson Werre – Musik 08/25
Zustände des Geistes
Maik Krahl Quartet auf der Insel – Musik 08/25
Geteilte Sorgen
„Lupo, was bedrückt dich?“ von Catherine Rayner – Vorlesung 08/25
Ein Fake für den Nobelpreis
„Der Fall McNeal“ in Düsseldorf – Prolog 08/25
5 Jahre plus Zukunftsmusik
Die Cologne Jazzweek feiert kleines Jubiläum – Improvisierte Musik in NRW 08/25
„Alles auf seine Art speziell“
Leiter Holger Ehrich über das 32. Welttheater der Straße in Schwerte – Premiere 08/25
Lehrkräfte auf der Bühne
Eröffnungskonzert des Wuppertaler Musiksommers – Musik 08/25
Aus anderer Sicht
„Cycles of My Being/Save the Boys“ in Bochum – Klassik an der Ruhr 08/25
Musikalische Region
Das Originalklang-Festival Fel!x 2025 in Köln – Klassik am Rhein 08/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Augen auf Entdeckungsreise
„Jetzt geht’s los!“ von Philip Waechter – Vorlesung 08/25
Erste Male zwischen den Welten
„Amphibium“ von Tyler Wetherall – Literatur 08/25
„Wuppertal war eine wichtige Etappe für Eberts Aufstieg“
Der Historiker Reiner Rhefus über die Ausstellung „Friedrich Ebert und seine Zeit“ – Interview 08/25
Komme ich gut an?
„It‘s Me“ im Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln – Tanz in NRW 08/25
Nicht mit uns!
Teil 1: Lokale Initiativen – Das zivilgesellschaftliche Netzwerk Wuppertal stellt sich quer