Climax
Frankreich 2018, Laufzeit: 93 Min., FSK 16
Regie: Gaspar Noé
Darsteller: Sofia Boutella, Romain Guillermic, Souheila Yacoub
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Selbstzerstörung einer gesellschaftlichen Utopie
Tanz am Abgrund
„Climax“ von Gaspard Noé
Am Abend vor der anstehenden Tour soll gefeiert werden. In einem abgelegenen Schulhaus begießt eine Tanztruppe die abgeschlossenen Proben. Doch jemand hat Drogen in die Bowle gekippt, und das Fest entgleitet.
Gaspar Noé ist bekannt für seine radikalen konzeptuellen filmischen Entwürfe („Irreversible“, „Enter the Void“, „Love“). „Climax“ ist im Vergleich ein kleiner, dreckiger Schnellschuss, der ohne Noés Namen sicher direkt im Home Entertainment gelandet wäre. So können wir in die wilden, kunterbunten Kamerafahrten dieser Exploitation mit Horrorelementen, tollen Tanzszenen und einem mitreißenden Soundtrack adäquat eintauchen. Richtig blutig wird es nicht, und auch sexuell war Noé schon expliziter. Es ist bei allem Hedonismus aber vor allem zunehmend traurig, dieser Selbstzerstörung einer Utopie beizuwohnen.
(Christian Meyer-Pröpstl)
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