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Filminfo & Termine

Der gute Hirte
USA 2006, Laufzeit: 167 Min., FSK 12
Regie: Robert De Niro
Darsteller: Matt Damon, Robert De Niro, Angelina Jolie, Alec Baldwin, Tammy Blanchard, Billy Crudup, Keir Dullea, Michael Gambon, Martina Gedeck, William Hurt, Timothy Hutton, Mark Ivanir, Gabriel Macht, Lee Pace, Joe Pesci, Eddie Redmayne, John Sessions, Oleg Stefan, John Turturro

Meine Meinung zu diesem Film

Gut, aber schwierig
otello7788 (542), 20.10.2007

Der Film war nicht zu lange, sondern die Geschichten, die erzählt werden sollten, waren zu komplex. So komplex, daß es die erste Stunde richtig anstrengend war, der Handlung zu folgen.

Interessant waren die Einblicke in die Psyche der CIA, wie auch der KGB Leute. Es scheint, als würden diese Menschen in einem Schachspiel mit echten Menschen agieren. Im Grunde ist es dabei egal, ob sie weiß oder schwarz sind. Nur merken sie gar nicht, daß sie längst selber Figuren sind.

Insgesamt ist das ein sehr guter, aber schwieriger Film. Herausragend: Matt Damon war so überzeugend in seiner Rolle, daß ich mehrfach den körperlichen Drang verspürt habe, ihn mal richtig zu schütteln, damit er endlich mal eine Emotion zeigt.

Großes Kino
elvis (77), 12.07.2007

Ist ein Film, der nachdenklich macht und mit Sicherheit nichts für eine romantische Abendgestaltung !

Wer einen intelligenten und facettenreichen Agentenfilm sehen will, ist hier genau richtig und erlebt fast drei Stunden großes Kino.

laaaangatmig ...
khv-ddf (8), 09.03.2007

und mäßig spannend. Irgendwann im Laufe dieses Films sagt man sich, jetzt gehts los, aber wieder nicht, man wartet auf irgendetwas fesselndes, aber nur unaufregende Dialoge folgen; alles in allem sollte man sich die fast 3 Stunden schenken.

Thriller ohne Spannung
fromentum (23), 28.02.2007

Der Held stolpert durch seine Biographie: Ein Lyrikstudent gerät über eine Studentenverbindung an den Geheimdienst und macht dort beinah aus Versehen Karriere. Dabei ist Loyalität als Charaktereigenschaft,nicht Überzeugung oder Ideologie, die treibende Kraft, und nie trifft er eine Entscheidung wirklich selbst. Der Agent übernimmt einen Auftrag und verfolgt ihn dann, als hätte man eine Spieluhr aufgezogen. Ich muß zugeben, die Hauptfigur blieb mir eigentlich fremd. Zu schweigsam, zu leidenschaftslos, ach was, ein Soziopath, aber ein ganz verstockter !
Unbegreiflich, weshalb er gerade Lyrik studierte.
Ich mußte an Carres "die Libelle" denken, und an das Buch "der englische Patient", in denen die Zerstörung privaten Glücks durch die Kriegsspiele der Erwachsenen deutlich tragisch wird.
Man weiß, das Amt formt den Menschen mehr, als der Mensch das Amt formt. Damon spielt hier einen so formlosen Menschen, daß diese Entwicklung, wenn man sie in dem Film denn wahrnehmen möchte, ganz verschwindet, er scheint dann für sein Amt geradezu geschaffen. Um ihn herum entsteht nur Unglück. Und am Ende scheint er,
als hätte er ganz zwangsläufig von allen für ihn
möglichen Lebenswegen den bösesten eingeschlagen.

Psalm 23 oder Johannes 10:11?
woelffchen (580), 20.02.2007

Wer einen gradlinig konstruierten Agententhriller mit Glamour und viel action à la James Bond, mit Verfolgungsjagden und Schießereien erwartet, wird enttäuscht sein, falls er es ohne das gewünschte Geballer, dafür aber mit vielen eindrücklichen Dialogsequenzen konfrontiert, überhaupt bis zum Ende des Films durchhält.

Wer aber bereit ist, sich auf einen langen, meist ruhig dahinmäandernden Film einzulassen, in dem sich mehrere Handlungs- und Zeitebenen langsam entwickeln, in dem - ähnlich wie bei Alejandro Inarritu, allerdings in einem langsameren Tempo - sich ein aus vielen Teilen zusammengesetztes Puzzle zu einem großen Gesamtgemälde entwickelt, wird voll auf seine Kosten kommen, wobei der gesamte Handlungskomplex, wie das auch im normalen Leben im Geheimdienst so ist (oder sein soll), nicht unbedingt schon beim ersten Anlauf klar erkannt wird. Mitdenken und mitkombinieren ist erforderlich! (Ich habe dieses z.T. zunächst undurchsichtige Werk erst im 2. Anlauf ganz verstanden.)

Aus meiner Sicht ist "Der gute Hirte" (bis auf die fehlbesetzte Angelina Jolie) ein Meisterwerk des aktuellen (Hollywood)-Genrekinos mit Anteilen des neo-noir-Stils: hervorragend bis in die Nebenrollen besetzt und gespielt, perfekt inszeniert und geschnitten, mit einem dem ruhigen Fahrwasser der Handlung entsprechenden ausgezeichneten Soundtrack. Darüber hinaus bietet er einen Einblick in die Strukturen der Geheimdienste im allgemeinen und des amerikanischen im besonderen, mit manchmal fast dokumentarischem Charakter.


Ein in jeder Hinsicht sehenswerter, weil anspruchsvoller Film - kein Popcorn-Kino und keine leichte Fast-Food-Kost.

viel zu lang
Princess05 (271), 18.02.2007

mir hat der film nicht gefallen. er ist zwar gut gemacht, natürlich auch mit hervorragenden schauspielern, dennoch finde ich die geschichte eintönig und langweilig. schon nach der ersten stunde habe ich mir gewünscht dass der film bald zu ende ist. viel zu langatmig. mich hat der film nicht überzeugt.

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