Es gibt 273 Beiträge von Matt513
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09.11.2014
Vorneweg: Der Film handelt zwar von zwei Rennfahrern, ist nach meiner Meinung aber eine Hommage an James Hunt, laut Lauda weiland der "letzte bunte Hund" im Formel 1-Zirkus. Vor allem in den Schlußszenen wird dies deutlich. Handwerklich hat mich der Film durchaus angesprochen, insbesondere die Tricktechnik war unerwartet gut. Während Hemsworth eher austauschbar wirkt, ist Brühl einmal mehr eine Bank. Laudas Tonfall ist einfach herrlich getroffen. Meine Güte, war jener damals wirklich so ein pedantischer Stiesel? In den heutigen TV-Auftritten kommt er gesetzter rüber.
Leider findet Howard kein vernünftiges Maß für seinen Film. Er versucht schlichtweg zuviel auf einmal abzudecken; 2 Mini-Biographien, die Rivalität, den Verlauf der Rennsaison '76, Laudas Unfall und was-weiß-ich-wieviele Geschehnisse währenddessen und danach. Die Kamera rennt zwischen den Schauplätzen hin und her. So erreicht sein Film kaum Tiefe, wirkt dadurch -Problem mancher moderner Biopics- ziemlich plakativ. Auch symptomatisch: Die überladene Requisite, die das Auge irritiert. Weniger wäre mehr gewesen. Schwere, teils tödliche Trainingsunfälle dagegen werden inszeniert wie im Dorftheater und lassen den Film ein Stück weit stürzen. Später liegt Lauda darbend im Krankenbett, aber im Blick stets die Fernseh-Liveschaltung, wie sich Hunt in seiner Abwesenheit schlägt. Selbst wenn dies so gewesen sein sollte (was ich rein technisch bezweifle), das nimmt dem Film einfach an Glaubwürdigkeit. Ich hätte das weggelassen. Vielleicht ist das alles zu viel Stoff für einen einzelnen Film; evtl. wäre eine Miniserie fürs Fernsehen passender gewesen.
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30.10.2014
heißt die deutsche Fassung des Romans von Le Carré. Der Spion möchte andere tanzen lassen und tanzt selbst nur so, wie man ihn läßt. Argwohn prägt das Verhältnis vermeintlicher (Waffen-)brüder, weil da eine Seite ist, die meint, es immer besser als die anderen zu können. Dabei läßt man für den selbst begangenen Fehler wohlfeil den 'kleinen' Bruder am Pranger stehen; 'hat in der großen Runde nichtmals den Anstand jenen zuzugeben.
Seit den Anschlägen in Manhattan steht Hamburg unter besonderer Beobachtung, so beginnt der Film. In der Realität zeugt es jedoch schon von Chuzpe zu behaupten, daß der Terror des 11. September "in Hamburg seinen Anfang nahm" (und NB: zeugt es ebenso davon, mit dieser Behauptung die Aushorchung eines sog. Verbündeten in unerhörtem Ausmaß zu rechtfertigen). Die Gemengelage, die wir im Film im Kleinen vorgeführt bekommen, ergibt sich im Großen eben, wenn Supermächte anderen Ländern ihren großen Stiefel aufs Kreuz stellen. Und so wie die Wurzeln von 9/11 viel weiter zurückreichen, so hat das Gebaren der Besatzer in Tschetschenien irgendwann dazu geführt, daß sich die Bevölkerung radikalisiert, aus schierer Verzweiflung wohlbemerkt. Kommt dabei der Islam ins Spiel, gewinnt die Sache eine weitere, tödliche Dimension. Dieses Spiel ist nicht mehr aufzuhalten, danach sieht es aus. Darin sind wir alle bloß noch Marionetten.
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13.09.2014
Hat man wie ich erst mal keine Ahnung, worum’s genau geht (weil man aus Prinzip vorher nichts gelesen hat), glaubt man zunächst bloß einen weiteren 'konventionellen' Film über die üblichen Eskapaden all der gestörten Akteure der Traumfabrik zu sehen, so wie z.B. Inside Hollywood einer war. Schnell wird klar, daß dem nicht so ist. Der Film schneidet seinen Spielfiguren bald tief ins Fleisch. Sie hängen wie Fliegen im Spinnennetz, gefangen im permanenten Zwang, angesagt und erfolgreich zu sein, welcher aus ihnen wandelnde Nervenbündel mit Tendenz zur Tablettensucht macht.
Hier sind Ausnahmeleistungen bei vollem Körpereinsatz zu sehen; vor allem Juliane Moore gibt alles. Gut gefielen weiterhin Wasikowska und Bird. Ihre Charaktere besetzen die Handlungsstränge, die bald immer schneller umeinander kreisen.
Die Episoden aus dem Tagesgeschäft, von Therapiesitzungen über Profilneurosen bis zu wunderbar aalglatten Kinderstars, sind bereits sehenswert, sicherlich überspitzt, allerdings gewiß mit realem Bezug. Sie bilden jedoch nur eine Deckschicht für finstere Familiengeschichten darunter und Cronenberg wäre ja nicht er selbst, wenn er dabei nicht die erwarteten Register ziehen würde. Bei einer Szene könnte man sinngemäß formulieren: Zuviel Erfolg ist nicht gut für die Gesundheit :). So fragmentiert der Film begonnen hat, so konzentriert ist schließlich die Wucht, mit der er die Figuren trifft. Mir hat er mit jeder Minute besser gefallen.
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07.09.2014
Georgien im Jahr 1992 – der eiserne Vorhang ist schon seit einiger Zeit gefallen, aber nichts ändert sich zum besseren. Erschreckend deprimierend sind die Bilder. Die Einwohner von Tiflis erleben ihr Land in Agonie, in der Ferne rollt der Lärm des Bürgerkriegs, die Infrastruktur zerbröselt, die alte Gesellschaft mit ihren Normen und Traditionen erodiert. Der Verfall der Sowjet-Autorität hinterläßt ein Vakuum, welches zahlreiche Konflikte in den Familien schürt. Alles steht infrage und außerdem hungern die Menschen. Wenn man sich das anschaut, wünscht man sich weg, weit weg. Und doch berührt der Film ungemein, weil er so sehr das Leben feiert. Trotz der drückenden Verhältnisse und der schreienden Aussichtslosigkeit, ihnen zu entkommen (u.a. die Hochzeit, erzwungen mit einem ungeliebten Mann, die ähnlich im Streit wie schon jene der Eltern endet) - gerade den jungen Menschen scheint die Sonne aus den Herzen.
Eka, eine der beiden Hauptfiguren - mir scheint es, sie symbolisierte die Hoffnung des ganzen Landes. Hoffnung auf Veränderung, aus dem Teufelskreis der omnipräsenten Gewalt auf den Straßen auszubrechen, die Hand zur Versöhnung zu reichen, die Fähigkeit sich zu erneuern. Erneuerung bedeutet ihr Tanz, der sonst den Männern vorbehalten ist; ein Bruch mit den alten Traditionen.
Eindrucksvoll in sehr langen Einstellungen inszeniert; eine außergewöhnliche Leistung der beiden jungen Hauptdarstellerinnen, die hier komplett improvisieren und damit sehr authentisch wirken.
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06.09.2014
Der Film läuft nun schon einige Wochen; trotzdem war die Vorstellung immer noch gut besucht. Was ja auch für ihn spricht. Indes ließ ich mich nicht von den Sprüchen beeindrucken, die im Foyer herumflogen, wonach man sich "kaputtlachen" würde. Es ist ein vergnüglicher Blick auf den Streit der Generationen in der alternden westlichen Gesellschaft, die sich die Schuld an manch selbsterlebtem Elend gerne gegenseitig zuschieben. Seine Lacher zieht er für mich vor allem aus den kleinen Momenten, in denen es den Darstellern gut gelang, ihren Figuren Leben einzuhauchen, kurzum in denen es überzeugend 'menschelte'. Aus mancher allzu offensichtlich auf den Gag gezielten Dialogzeile, unvermeidlich in einer deutschen Komödie, eher weniger.
Die Angewohnheit der Alten, Vergangenes zu verklären nimmt der Film ebenso aufs Korn wie die Hipster-Generation der Gegenwart, die sich dann und wann fragen muß, ob sie den Leistungsdruck für mehr auf sich nimmt als Einrichtungsschnickschnack, Internetpräsenz und Asia-Bringdienst. Die Konnotation mit dem Anstoss, doch mal was am Leben zu ändern, durfte da natürlich nicht fehlen.
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03.09.2014
Seinen Thriller entwickelt Dolan sparsam, aber sehr effektvoll und hält dabei die Spannung gekonnt über die volle Distanz hoch. Toms Begegnung mit der Familie seines toten Freundes beginnt still, aber gerät unversehens zum Ritt auf der Rasierklinge, befeuert durch das penetrante, einschüchternde Wesen des älteren Bruders des Toten. Schnitt, Kamera, Musik und Beleuchtung sehr gelungen; daneben setzt Dolan häufig sein bzw. Toms Gesicht wie eine Projektionsfläche ein, auf der die gegensätzlichen Emotionen widerstreiten, denen Tom im Stahlbad der Geschehnisse ausgesetzt ist. Auch Francis ist nicht frei von dieser emotionalen Achterbahn. Zwar haßt er Tom für dessen Verhältnis mit seinem Bruder, aber da streitet noch etwas tief in ihm. Ich hatte im Film den Eindruck, dieser homophobe Redneck kämpfte eigentlich gegen seine wahre Natur in sich. Feel Real steht auf einem Bild in seinem Schlafzimmer. Klingt wie eine Aufforderung zum Coming-out.
Was noch auffiel: Die Lederjacke, in der die gespaltene Figur Francis steckt, dann der Song von Rufus Wrainwright. Eine Abrechnung des kanadischen Regisseurs mit dem großen Nachbarn; etwa wegen der Bigotterie, den Ressentiments gegen solche, die 'anders' sind, so wie Dolan? Als Regie-Wunderkind wird jener gehandelt, schon mit Godard in Verbindung gebracht und nach Ansicht seines neuesten Werks kann man sich dem anschließen. Ganz starker Film, unerwartet in der Umsetzung.
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31.07.2014
Ach, die Welt nochmal mit Kinderaugen sehen, frei von jeglichem Subtext. Das bringt uns Miyazaki mit seinem meisterlichen Frühwerk näher. Kleine Kinder können, was wir Erwachsenen irgendwann verlernen - die Wunderwesen sehen, welche unsere Welt ja nun mal bevölkern, nicht? So wird das Warten an der Bushaltestelle (wer von uns mag das schon?) zu einer spannenden Begegnung mit den originellsten Gesellen, die das Anime-Genre wohl je gesehen hat. Totoro, der grollende Schelm. Die Buskatze mit rot leuchtenden Mausaugen vorne und hinten (der besseren Sichtbarkeit wegen). Eine der intensivsten Szenen, aus multiplen Blickwinkeln zusammengesetzt, wie dem Realfilm nachempfunden.
Miyazaki ist stets am besten, wenn er seiner ungestümen Bildersprache freien Lauf läßt, die wundersamsten Wesen formatfüllend ins Bild wachsen wie sprießende Blüten im Zeitraffer. Da verschlägt’s einem den Atem. Die Texturen kleiner zarter Objekte werden ebenso beherrscht, wenn’s drauf ankommt. Seine Landschaftstotalen dagegen erzeugen ein gewisses Déjà vu; manche Animationsserie der 80er halt, an denen er wohl auch mitgewirkt hat. Auffällig die häufig wiederkehrenden Motive, so auch hier – das Fliegen, die Natur, fließendes Wasser, kleine Kinder.
Übrigens: Es gibt eine Totoro Bahnstation, gelegen in einem Ort namens – Miyazaki. Na sowas.
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27.07.2014
Auf den Film hatte ich große Hoffnungen gesetzt. Rein visuell kann Yi'nan Diao den Zuschauer durch teils unerwartete Ansichten des modernen China ein Stück weit mitnehmen. Dagegen nicht gelungen sind manche Stilelemente, bei denen das westliche Kino recht effektiv ist.
Trotz der eingeblendeten Jahreszahlen ist der Zeitsprung aus Sicht des Erzählflußes unverständlich. Zum einen wäre der Film auch gut ohne ausgekommen und zum anderen ist die ohnehin nicht prägnante Hauptfigur mit Schnauzbart und 25 Kilo mehr auf den Rippen kaum noch wiedererkennbar. Habe ich dann glatt übersehen. Ich bitte dafür um Verständnis; auch die chinesischen Namen sind mir einer wie der andere. Auf dem Weg durch die mäßig spannende Handlung gibt es manche Länge, was ich dem ebenso mäßig gelungenen Drehbuch zuschreibe. Unglaublich, daß daran 10 Jahre gearbeitet wurde. Es gibt Filme, deren Plot durch einen Monolog sinnvollerweise aufgelöst wird. Der eines Hercule Poirot z.B. macht regelmäßig Sinn, weil die Klassiker von Agatha Christie derart mit Verdächtigen gespickt sind, daß der Zuschauer diese Auflösung dankbar annimmt. Dieser Film hier jedoch steuert auf ein vorhersehbares Ende zu, bedarf dann aber trotzdem noch einer solchen Auflösung.
Manch früher Regieeinfall ist wirklich gut und macht Hoffnung auf ein Kinoerlebnis der anderen, erfrischenden Art. Aber insgesamt geht hier vieles ins Leere. Wofür hat der Film den Goldenen Bären gewonnen? Was bleibt ist die Melancholie winterlicher Nachtaufnahmen im Neonlicht, die Vermutung großer Einsamkeit der Menschen im bevölkerungsreichsten Land der Erde.
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27.07.2014
Daß es einen Fitzcarrald wirklich gab – geschenkt wie die Tatsache, daß er im Dschungel ein Schiff (zerlegt und erfolgreich) über Land schaffen ließ. Nee, nach Ansicht von Fitzcarraldo muß man sich vielmehr fragen, ob dort wirklich nur ein verrückter Verehrer des großen Caruso zu sehen ist, den seine Vision eines Opernhauses mitten im Dschungel durch denselben treibt – oder nicht auch in Teilen Herzog selbst. Allen Widrigkeiten zum Trotz glaubte er an seine filmische Vision, setzte sie durch, was in einem wunderbar physischen Film resultierte, der so heute, wo für jeden Firlefanz gleich der Computer angeworfen wird, nicht mehr denkbar wäre. Dafür gebührt ihm großer Dank.
Halb fertig, mußte der Film noch einmal komplett neu gedreht werden, weil Haupt- und Nebendarsteller ausschieden. So kam Kinski aufs Set. Den kann man mögen oder nicht, aber Filme gewinnen durch ihn so eine gewisse schauspielerische Wucht. So auch hier. Sein launisches Wesen indes erschwerte die Produktion immens. Kinski auf der Leinwand ist nie nur die Figur, sondern immer auch er selbst. So wie sein Schiff im Film eine neue Galionsfigur erhält, wird er selbst mit seinen irrlichternden blauen Augen die neue Galionsfigur, ein Symbol für den Irrwitz der ganzen Unternehmung im Urwald.
Endlich ist man am vorläufigen Ziel der Reise angekommen, wo das Schiff über den Berg muß. Herzog hatte große Widerstände bei den Produzenten zu überwinden, die hierfür ein Modell präferiert hätten. Danke dafür! Die Flußfahrt sowie der Transfer über Land - visuell gelingt Herzog hier eine Melange aus Apocalypse Now und Powaqqatsi. Eine Symphonie in Matsch. Eine Maschinerie, dem Bau von Pyramiden angemessen. Im Vorspann dankte Herzog den beteiligten Urwald-Indianern (sollten sie das hier lesen, ich schließe mich dem voll und ganz an), die sich hier unglaublich reinknien. Das kann man so nicht mimen. Sie verrichten hier sehr harte körperliche Arbeit. Begreift man das Filmgeschäft als kunstschaffenden Prozeß, muß man fragen, was man eingeborenen Menschen als Komparsen zumuten darf, damit Kunst entsteht. Man ist buchstäblich bei ihnen, bis zu den Knöcheln in der klebrigen Erde. Bei allem Schweiß und manchem Unglück beim Dreh, was Herzog auch in die Kritik brachte, das wirkt im Ergebnis einfach atemberaubend und grandios. Ein Zeugnis einer ‚versunkenen‘ Epoche, die in den Programmkinos konserviert wird, in der solche Verrücktheiten im Film einfach gewagt wurden.
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23.07.2014
Godards emblematischer Film ist Anarchie. Die Abkehr vom tradierten, als langweilig empfundenen Erzählkino, für die Truffaut sich stark gemacht hatte. Die Emanzipation des Regisseurs vom starren Korsett des Drehbuchs, der Aufbruch zu neuen kreativen Ufern. Die zahllosen Kontinuitätssprünge. Der improvisierte Dreh in der Öffentlichkeit, wovon die vielen in die Kamera stierenden Passanten zeugen. Überhaupt die Handkamera. Die rastlose, sozial unverträgliche Schnodderschnauze Michel, die ständig verbale Schlupflöcher auslotet. Die Halbwelt-Attitüde, für nichts, bloß gemeinsam gegen die Obrigkeit zu sein, vertreten durch die Schnüffler der Gendarmerie. Das Kreisen der Handlung um vermeintlich Belangloses, das Erheben desselben zu einer eigenständigen Kunstform.
Außer Atem wirkt wie ausgeschnitten aus einem anderen Film, beginnt und endet im narrativen Irgendwo und manifestiert doch so deutlich das rebellische Gefühl einer Nachkriegsgeneration, die sich nicht wie ihre Eltern festlegen lassen, sondern vor allem erstmal leben, sich fühlen wollte. Elemente des Film noir sind erkennbar; dabei allerdings ist Michel ein Verlierer, den die Handlung vor sich hertreibt. Es ist auch die Konfrontation alte gegen neue Welt, letztere vertreten durch Patricia, die, obschon sie bereits den Pariser Esprit atmet, noch dem konventionellen Karrierestreben verhaftet ist, im Gegensatz zu Michel, dessen Attitüde nihilistisch geprägt ist, fast die eines europäischen Intellektuellen. Genau durch diese zwei Positionen wird sein Schicksal entschieden. Godard rundet den Film durch Patricias Interview mit dem Schriftsteller, gemimt von Jean-Pierre Melville, einem geistigen Vorbild der Nouvelle Vague.
Der Film berauscht vor allem durch das eingefangene zeitgenössische Lebensgefühl, etwas was das in Teilen vielleicht spannendere Remake für mich schuldig bleibt.

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