Lange zerstörte der englische Bildhauer Henry Moore die Gipsvorlagen zu seinen Skulpturen – später räumte er ihnen einen Eigenwert ein und bearbeitete sie weiter. In Deutschland waren diese empfindlichen „Originale“ jedoch bisher kaum einmal zu sehen.
Die Ausstellung „Pina Bausch und das Tanztheater“ gibt auf Grundlage des Pina Bausch Archivs Einblick in die Arbeit der Pionierin des modernen Tanztheaters und präsentiert einen Nachbau des legendären Proberaums „Lichtburg“. Workshops laden zum Teilnehmen ein.
Norbert Thomas (*1947) ist ein Generalist der Konkreten Kunst, der sich ab 1970 mit gelenktem Zufall befasste und mit Farben und geometrischen Formen ungegenständlich arbeitet.
„Heimatplan“ zeigt die Sicht zeitgenössischer Künstler auf die Architektur der Nachkriegsmoderne. Was ist aus den Utopien geworden? Wie kann es sein, dass in einer Retro-Zeit die Architektur der Nachkriegsmoderne in Gefahr ist?
Die Ausstellung „Herzklopfen“ zeigt rund 60 bedeutende Werke, die aus Mitteln der Von der Heydt-Stiftung erworben wurden. Vertreten sind u.a. Courbet, Monet, Degas, Munch, Feininger, Macke, Bonnard, Bacon, Picasso, Klaus Rinke und Neo Rauch.
Die Ausstellung „Klaus-Martin Treder – Who gives a key, and why?“ zeigt Treders Umgang mit der Malerei und ihren Möglichkeiten. Eine spannende Hinterfragung des Mediums.
Thomas Virnich kommt auf Basis vorliegender Objekte zu ungewöhnlichen Formen und Kombinationen. Im Zentrum stehen nun zwei Skulpturen aus der Werkgruppe „Fliegende Katakomben“, in der er ein Modell seines Atelierhauses mit Reiseeindrücken und architektonischen Erinnerungen kombiniert.
Ein Original oder die eigene Fälschung? Die Frage stellt sich, wenn man die Outsider Art von Friedrich Schröder-Sonnensterns (1892-1982) zusammenträgt.
Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Fernsehen begann in Deutschland um das Jahr 1963. In Bonn kann man sich einen Überblick über die verschiedenen Bereiche und auch aktuellen Herangehensweisen verschaffen.
„Sollbruchstellen“: Axel Lieber arbeitet bildhauerisch mit fragilen Materialien wie Stoff, Karton oder Papier. Die Werke entwickeln eine erstaunliche Lebendigkeit und verweben sich mit Geschichten und Erinnerungen.

„Wir haben für alle Sinne etwas zu bieten“
Kuratorin Katharina Günther über „Sperren Sie endlich Ihren Kopf auf!“ in Solingen – Sammlung 05/26
„Zurücklehnen und staunen“
Kurator Christian Höher über „Origins – Die Schönheit des Lebens“ im Wuppertaler Visiodrom – Interview 05/26
Subtil belichtet
Johanna von Monkiewitsch im Essener Kunstverein Ruhr – Kunst 04/26
„Der Mensch ist eher ein Nebendarsteller“
Kuratorin Anna Storm über die Ausstellung „Carl Grossberg“ im Von Der Heydt Museum – Sammlung 04/26
Lebenswerk in Farbe
Rupprecht Geiger in Hagen – Kunst 03/26
„Sie hat sich nie auf eine Form festgelegt“
Geschäftsführer Christian Koch über „Emotion in Motion“ im Skulpturenpark Waldfrieden – Sammlung 03/26
„Die Forscher:innen haben Ideen zu Kunstwerken eingebracht“
Leiterin Katja Pfeiffer über„Effort + Flow“ in der Kunsthalle Barmen – Sammlung 02/26
„Der Bildautor ist mit in die Gemeinschaft gerückt“
Kuratorin Linda Conze über „Community“ im Düsseldorfer Museum Kunstpalast – Sammlung 01/26
„Matratzen, Kinderspielzeug und aufblasbare Formen“
Kuratorin Beate Eickhoff über die Ausstellung von Jaana Caspary im Von der Heydt-Museum – Sammlung 12/25
Unter Ruhris
Brigitte Kraemer in Essen – Kunst 11/25
„Sich endlich auch mal langweilen“
Leiterin Katja Pfeiffer über „Ex Nihilo – Prozesse künstlerischer Arbeit“ in der Kunsthalle Barmen – Sammlung 11/25
„Die Freiheit der Geste“
Direktor Rouven Lotz über „InformElle Künstlerinnen der 1950er/60er-Jahre“ im Hagener Emil Schumacher Museum – Sammlung 10/25
„Absurd und bewusst irritierend“
Kuratorin Inke Arns über „Genossin Sonne“ im Dortmunder HMKV – Sammlung 09/25
„Kunst voller Widersprüche“
Kuratorin Felicity Korn über die Ausstellung zu Hans-Peter Feldmann in Düsseldorf – Sammlung 09/25
„Es ist schon wichtig, dass es Erklärungen gibt“
Die Kuratorin Judith Winterhager über „Sex Now“ im Düsseldorfer NRW Forum – Sammlung 08/25
„Wuppertal war eine wichtige Etappe für Eberts Aufstieg“
Der Historiker Reiner Rhefus über die Ausstellung „Friedrich Ebert und seine Zeit“ – Interview 08/25
Trotzdem happy
„Do Worry Be Happy“ in der Kunsthalle Barmen – kunst & gut 07/25
„Der Beton ist natürlich sehr dominant“
Die Kurator:innen Gertrud Peters und Johannes Raumann zu „Human Work“ in Düsseldorf – Sammlung 07/25
„Kein ausschließlich apokalyptischer Nachklang“
Kuratorin Katja Pfeiffer über „Do worry, be happy“ in der Kunsthalle Barmen – Sammlung 06/25
„Wir lieben Heldengeschichten“
Nelly Gawellek von der Kölner Anna Polke-Stiftung über „Nachstellung“ im VdH-Museum – Sammlung 05/25
„Menschen, die ihre Endlichkeit im Gesicht tragen“
Direktor Jürgen Kaumkötter über die Ausstellung zu Marian Ruzamski im Solinger ZfvK – Sammlung 05/25
Harter Stoff
Peter Buggenhout in Wuppertal – kunst & gut 04/25
Hannibal, ungeschönt
Latefa Wiersch im Dortmunder Kunstverein – Kunst 03/25
„Alltägliche Dinge, die uns fremd werden“
Kurator Fritz Emslander über „Zusehends“ von Eric Lanz im Museum Morsbroich – Sammlung 03/25
Geschichten des Lebens
Anna Boghiguian im Kölner Museum Ludwig – Kunst 02/25