Durchweg klanggewaltig, kurzweilig – und eine Augenweide. Der muskalische Slapstick des Komponisten Nino Rotas wird in dieser Inszenierung auf den Punkt gebracht.
Frankreich sendet ein starkes Signal, indem es Medien- und Informationskompetenz im Pflichtlehrplan verankert.
Die 1985 geborene niederländische Autorin Emy Koopman nimmt sich in ihrem dritten Roman ein Thema vor, das immer eine gute Vorlage für Spannung verspricht: außerpartnerschaftliches sexuelles Begehren.
In einer Gesellschaft, in der der Wert des Menschen immer mehr nach den Kosten für das Gemeinwesen gemessen wird, haben weder die Pflegebedürftigen eine Lobby, noch diejenigen, die sie pflegen.
Milliardäre in Turnschuhen, CEOs duzen ihre Belegschaft und die Unternehmens-Homepage salbadert was von Familie, Werten und Gemeinschaft. Derweil arbeitet irgendwo eine Pflegerin auf einer Nachschicht mit zu vielen schwer Kranken – und das alles für einen Lohn, der gehörig unter Tarif liegt.
Die Intendantin des Dortmunder Schauspiels bringt das Theaterstück von Bertolt Brecht und Elisabeth Hauptmann um einen Überlebenskampf in der Londoner Unterwelt auf die Bühne. Ab 4. Juni zu sehen.
Neben Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert spielt Buchbinder Wolfgang Amadeus Mozarts zwölf Variationen über das Lied „Ah, vous dirai-je Maman!“. Am 3. Juni zu hören.
Sich unmotorisiert zu bewegen, müssen viele Kinder, auch wenn es der Ursprung der Motorik des Menschen ist, erst schätzen lernen. Michael Rohers Bilderbuch weckt diese Lust aufs Spazierengehen.
In der gleichnamigen Spielfilmkomödie von Regisseur Anders Thomas Jensen soll ein Neonazi resozialisiert werden. Ab dem 5. Juni kommt der Stoff in Moers auf die Bühne.
In der Ballettfassung von Shakespeares „Romeo und Julia“ erwacht Julia nicht zum Ende, sondern schon zu Beginn neben dem leblosen Romeo. Am 30. Mai zu sehen.

Der Film der Träume
Die Filmstarts der Woche
Giftige Hirngespinste
„The blind Owl / Die blinde Eule“ am Theater der Keller – Tanz in NRW 07/26
Fehler im System
Holgers letzte Worte – 07/26
Unser gemeinsames Einwanderungsland
Teil 1: Leitartikel – Wie wir eine freiere Zukunft gestalten können
„Viele Möglichkeiten, fröhlich mitzumischen“
Kuratorin Katja Pfeiffer über „Merry Company“ in der Kunsthalle Barmen – Sammlung 06/26
Mühelose Technik
Mao Fujita in der Historischen Stadthalle – Musik 06/26
Die eigene Karte als Kompass
„Ich mal mir meine Welt“ von Nicola Davies – Vorlesung 06/26
Emotionaler Kraftakt
„Il Trovatore“ an der Düsseldorfer Rheinoper – Oper in NRW 06/26
Die Skyline im Blick
Benjamin Schmid in Düsseldorf – Klassik am Rhein 06/26
Liebe ohne Chancen
„Tancredi“ als queeres Drama an der Kölner Oper – Oper in NRW 06/26
Schule mit Herz und Humor
„Shrimpie und ich“ von Moni Port und Claudia Weikert – Vorlesung 06/26
„Sehnsucht nach Leben und Verbesserung“
Roland Riebeling inszeniert „Drei Männer im Schnee“ am Theater am Engelsgarten – Premiere 06/26
Klangschlacht
„Verdi Requiem“ an der Essener Philharmonie – Klassik an der Ruhr 06/26
Nicht sprachlos in den Ruhestand
Teil 1: Lokale Initiativen – Das Fachgebiet Arbeitswissenschaft an der Uni Wuppertal
Kalter Krieg im Ruhrpott
„Weiße Westen, schwarze Nächte“ von Sabine Hofmann – Literatur 06/26
Kant war lowkey deep
Career Offboarding Experience: Abschied von der Komplexität – Glosse
Urbaner Sound
Kuu! in der Wuppertaler Insel – Improvisierte Musik in NRW 06/26
Mitten im Leben
„Lebensräume“ in der Photographischen Sammlung in Köln – Kunst in NRW 06/26
„Das Gefühl, dass hier Nähe entsteht“
Teil 1: Interview – Psychologin Lara Luisa Eder über persönlichen Umgang auf der Arbeit
Zäher Überlebenswille
Silke Z über mögliche Fördermittel für Kölns Tanzszene – Tanz in NRW 06/26
Odyssee dank Pferd
Premiere: „Der Florentiner Hut“ am Opernhaus – Bühne 06/26
Öffentlichkeit muss man lernen
Medienbildung als demokratische Aufgabe – Europa-Vorbild Frankreich
Lockendes Spiel
„Leichter Wahnsinn“ von Emy Koopman – Textwelten 06/26
Gepflegter Notstand
Holgers letzte Worte – 06/26
Alles Lüge!
Teil 1: Leitartikel – Duz-Kultur und falsches Wir-Gefühl verschleiern Interessenkonflikte auf der Arbeit