Timbuktu
Frankreich, Mauretanien 2014, Laufzeit: 96 Min., FSK 12
Regie: Abderrahmane Sissako
Darsteller: Ibrahim Ahmed dit Pino, Abel Jafri, Hichem Yacoubi
Ruhiges Drama über religiösen Fanatismus
Steinzeit
„Timbuktu“ von Abderrahmane Sissako
Abderrahmane Sissako („Bamako“) ist einer der wenigen afrikanischen Regisseure, dessen Filme regelmäßig in deutschen Kinos zu sehen sind. Seinen Filmen haftet immer etwas Symbolisches an, nicht unähnlich dem Brechtschen Lehrstück: In der malischen Lehmstadt Timbuktu haben Dschihadisten die Macht übernommen und ihre Regeln durchgesetzt: Frauen müssen sich bedecken, Musik ist verboten, sogar das Fussballspiel ist den Kindern nicht mehr erlaubt. Der am Rande der Stadt lebende Tuareg Kidane gerät mit seiner Familie ins Visier der Dschihadisten und muss sich der Scharia stellen.
Beklemmend und zugleich eigentümlich absurd erzählt Sissako ganz ruhig von der Zerstörung des zivilisatorischen Zusammenseins, lässt aber auch die Islamisten als Menschen in Erscheinung treten.
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