Ying Zheng war von 230-221 v. Chr. Kaiser von China. Er war es, der das bis dato zersplitterte Reich einte, neue Traditionen einführte und seinen Weg zur Alleinherrschaft mit allen Mitteln durchsetzte. Damit stand er alsbald an der Spitze des ersten feudalen Kaiserreichs der chinesischen Geschichte. Seinen Triumph krönte er mit der Selbsternennung zum „Qin Shi Huang Di“, zum „König der Könige“. Als er schließlich im Jahre 210 v. Chr. verstarb, stellte man ihm für das Leben im Jenseits eine riesige Terrakotta-Armee zur Seite, die ihn verteidigen und beschützen sollte. Erst Mitte des 20. Jahrhunderts wurde diese Armee durch Zufall gefunden. Die Faszination dieser lebensgroßen Figuren, von Infanterist bis zum Armeepferd, drückte nicht nur der ehemalige französische Präsident Jacques Chirac mit den Worten aus: „Wer die Pyramiden in Ägypten nicht gesehen hat, kennt Ägypten nicht und wer das 8. Weltwunder, die Terrakotta-Armee nicht gesehen hat, dem ist das Reich der Mitte verloren.“ Auch die Bochumer Besucher sind begeistert und zeigen dies auch, wie beispielsweise Marcus und Lisa, die erklärten: „Jedes Gesicht – eine Seele. Eine grandiose Zeitreise.“ Die Ausstellung ist jeweils von Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Info: 07141 85 10 130
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.

Monster in der Stadt
Die Filmstarts der Woche
Wie viel Wut ist genug?
„Honey“ von Imani Thompson – Literatur 10/26
Entlastung ist nur ein Anfang
Teil 1: Lokale Initiativen – Kindertal-Vorsitzende Susanne Bossy über Kinderarmut in Wuppertal
Tödlicher Strudel der Politik
„Tosca“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen – Oper in NRW 10/26
Ist die Welt erst ruiniert …
Gut erzählt ist auch Ungerechtigkeit eine spannende Geschichte – Glosse
Orgel reloaded
Orgelmixturen 2026 in der Kunst-Station Sankt Peter – Klassik am Rhein 10/26
„Deutschland ist ungleicher geworden“
Teil 1: Interview – Soziologin Bettina Kohlrausch über Armut, Existenzängste und Sozialstaat
Neues Vertrauen
Digitale Bürgerbeteiligung – Europa-Vorbild Spanien
Anfassen statt digitalisieren
Das Festival Urbäng 2026 am Orangerie Theater – Tanz in NRW 10/26
Drama im Goldrausch
„Mädchen aus dem goldenen Westen“ am Opernhaus Bonn – Oper in NRW 10/26
„Wir treiben das Spektakel noch etwas weiter“
Regisseurin Jenke Nordalm über „Was ihr wollt“ an der Oper Wuppertal – Premiere 10/26
Wir bauen ein Balkonkraftwerk
Holgers letzte Worte – 10/26
Die Demokratie endet mit einem Wimmern
Teil 1: Leitartikel – Politik muss begreifen: Die Bevölkerung ist systemrelevant
Eine Komödie um die Zeit
Oper Köln kehrt an den Offenbachplatz zurück – Oper in NRW 09/26
Dieser Train war nie zu stoppen
Die Jazzikone John Coltrane wurde vor 100 Jahren geboren – Improvisierte Musik in NRW 09/26
Eine Außenseiterin und zwei Klassiker
Erstes städtisches Sinfoniekonzert in der Historischen Stadthalle – Musik 09/26
Töne aus tiefer Seele
Dortmunds Eröffnungsprogramm folgt dem depressiven Zeitgeist – Klassik an der Ruhr 09/26
Alles Blau
Neue Intendanz am Musiktheater im Revier – Oper in NRW 09/26
Orgasmus in der Küche
„Auf den Bildern“ von Annie Ernaux und Marc Marie – Textwelten 09/26
Was Karten verraten
Teil 1: Lokale Initiativen – Bildungsforscher Michael Morawski über Gaming und Geographiedidaktik
„Wir sind stolz, dass wir auch Heidi in der Ausstellung haben“
Kuratorin Nana Tazuke-Steiniger über die Ausstellung „Asia Pop“ im NRW-Forum Düsseldorf – Sammlung 09/26
Mauer des Schweigens
„Eine einfache Wahrheit“ von Corinna Krenzer – Literatur 09/26
Tagebuch eines Kellerkinds
Wie Physik-Engines und NPCs einem das Leben vermiesen können – Glosse
„Es gibt aufklärerische Spiele“
Teil 1: Interview – Historiker Nico Nolden über Politik und Geschichte in Videospielen
Genau diese Freiheit braucht die Kunst
Das großartige Barnes Crossing feiert 20-Jähriges – Tanz in NRW 09/26