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A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn

A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn
USA 2001, Laufzeit: 135 Min., FSK 12
Regie: Ron Howard
Darsteller: Russell Crowe, Ed Harris, Jennifer Connelly, Paul Bettany, Adam Goldberg, Judd Hirsch, Josh Lucas, Anthony Rapp, Christopher Plummer

Meine Meinung zu diesem Film

Real oder nicht?
Sternschnuppe (19), 21.08.2003

Okay ob der Film einen Oskar verdient hat oder nicht bleibt jetzt mal dahingestellt, aber ich hab den Film im Original gesehn und war die ganze Zeit davon überzeugt das alles wirklich passiert und er nicht verrückt ist.. und zum Heulen hat mich der Film auch gebracht. Mit Sicherheit liegt Weißes Rauschen mit Daniel Brühl näher an der Realität der Schizophrenie, aber als Spielfilm fand ich Beautful Mind echt gut, man konnte lachen, weinen und sich hineinversetzen und das hat meinen Ansprüchen genügt.

so la-la
Ronin (80), 30.11.2002

Also eines vorweg:
Der Film ist tatsächlich nicht sooo toll wie die Presse-Kritiken verlauten, ABER auch längst nicht so schlecht wie in diesem Forum immer behauptet wird.

Es gibt ein paar bewegende Momente und wenn man die Lebensgeschichte dieses Mannes auch nicht im Vorfeld weiß, hat sie sogar ein paar Überraschungen parat. Die Schizophrenie wird dann zu dem Teil wo man anfänglich selbst nicht mehr genau weiß was Phantasie, oder bloße Hirngespinste im Kopfe von Nash ist... ein Rätsel-Raten in dem der Zuschauer sozusagen das Leid nachempfindet und selber "Opfer" sein kann.

Sicherlich nicht der Beste und tiefgreifendste Film ?obwohl ich mir auch mehr erhofft hatte- doch einen Blick wert.

Vielleicht auch einfach deswegen um unter all den verschiedenen Kritiken sein eigenes Urteil zu fällen.

enttäuschend (4 von 10 Punkten)
Sir Toby (15), 09.05.2002

Von einem Film, der für ungefähr 100 Oskars nominiert wurde und sogar einige davon gewonnen hat, hätte ich mehr erwartet. Sicherlich, Russel Crowe spielt den schizophrenen Mathematiker sehr gut, aber das reicht nicht. Die Geschichte beruht vielleicht auf wahren Begebenheiten, aber das ist nicht genug. Eine x-beliebige ARD-Daily Soap bietet unter Umständen mehr Spannung, Vanilla Sky hat einen eindrucksvolleren "Ach so!"-Moment vorzuweisen, und Rainman's Krankheit bot schlichtweg die interessanteren Momente. Auch wenn Psychologen bestätigen, dass Crowe die Bewusstseinsspaltung außerordentlich gut darstellt, rechtfertigt das an dieser Stelle weder einen Spielfilm, noch die Oskar-Nominierungen. Oder will man demnächst den Film "Die zweite Haut" sehen, in dem Arnold Schwarzenegger als Bademeister mit unangenehm juckenden Fußpilz zwischen den Zehen überzeugt?
Krankheiten wie Schizophrenie dürfen nicht heruntergespielt werden, aber hier geht es um die Bewertung eines SPIELfilmes, oder? Und Beautiful Mind ist langweilig.

Gute Story - Schlechte Darstellung/Regie
Sailor (1), 28.04.2002

Daß Genie und Wahnsinn nahe beieinander liegen bringt den Reiz dieser Geschichte. Allerdings ist hier ein absoluter Hollywood-Schinken mit niedrigstem Niveau entstanden. 90 min hätten gereicht und ohne Klischees wie hinkende Schizophrene wäre es ein "netter" Film geworden. So wie er von Ron Howard gemacht wurde ist dieser Film die reinste Zumutung. Nicht empfehlenswert.

Nette Story
bino (18), 17.04.2002

Es hat mich sehr verblüfft, daß Russell Crowe, doch mehr als einen Gesichtsausdruck hat.
Die Story war auch ganz nett. Aber alles in allem absolut kein Film, der eine Erwähnung im Zusammenhang mit der Oscarverleihung verdient!

Eine reife Leistung
Vancman (17), 08.04.2002

Ich habe den Film im Original gesehen und war von der Story direkt gefesselt. Natürlich wurden auch diesmal wieder einige publikumswirksame Klischees verwendet (insb. die Nobelpreis-Rede), doch das macht den Film in keiner Weise schlechter oder hat ihm gar geschadet. Auch die Leistung von Russell Crowe fand ich bemerkenswert gut, obwohl ich sonst eigentlich kein grosser Fan von ihm bin. FAZIT: ein äußerst sehens- und empfehlenswerter Film!

Nicht oscarwürdig!
filmneuling (16), 05.04.2002

Auch wenn der Oscar ein amerikanischer Filmpreis ist, der von einer amerikanischen Jury vergeben wird, hat dieser Film auf keinen Fall den Oscar für "Bester Film des Jahres" verdient, noch Crowe den für "Bester Schauspieler"! Vielmehr hätte er die goldene Himbeere verdient, für die unverschämt schlechte und rosige Darstellung eines schizophrenen Genies, besonders da dieser noch lebt.

Hollywood-Weich-Spüler
Bridget (27), 03.04.2002

Was wissen diese Leute, die den Film gemacht haben,
von schizophrenen Störungen? Was wissen sie vom Zustand und der so genannten Pflege(Aufbewahrung und Zudröhnung der Patienten mit Tranquilizern) in Krankenhäusern, die am Rande der Stadt liegen, damit niemand(um Gottes willen)die Kranken zu Gesicht bekommt.Natürlich muß der hier dargestellte
Kranke hochbegabt sein, damit er sich seine Schizophrenie überhaupt leisten kann.Hollywood, nein danke.

Naja ... naja ...
fischlippe (21), 29.03.2002

Nun, woher dieser Film seine Oskars nimmt erschließt sich mir nicht ganz ... Die schauspielerischen Leistungen waren eher Durchschnitt, die regie ... naja ... und der Schnitt - eher unvorteilhaft.Nicht nur, dass die Geschichte eher schleppend als spannend ist, auch die Charaktere zeigen nicht dass, was man von der geschichte erwarten könnte. Alle "Fachkräfte" blieben meines Erachtens deutlich hinter zuvor erbrachten Leistungen zurück. Empfehlen kann ich den Film nicht. Da hätte es gerne etwas anderes sein dürfen, z. B. Omi beim Stricken zusehen. Das hätte mich sicher mehr gepackt ...

eine frechheit...
Dikkker (6), 28.03.2002

...russel crowe für diese "leistung" überhaupt oscarmäßig zu nominieren! da wird der unterschied zwischen einem "schauspieler" und einem "darsteller" mal so richtig deutlich. crowe "ist" nicht nash, er "spielt" ihn nicht, er "stellt ihn dar"... und das wahrlich übel... besonders zu anfang meint man, er würde eher dustin hoffmann in "rain man" verkörpern... summa summarum wirklich übelste hollywood sosse, mit ganz ganz wenigen lichtblicken - die stechen dafür aber wirklich heraus, wie ein blitz im dunkeln. die story soweit von der wahrheit weggedreht, das es passt, natürlich "wunderschöne" menschen als darsteller, herrlich schwarz/weiss, so daß man auch nach dem eindämmern prima folgen kann... - besonderes lowlight: das paar nash lernt sich kennen und lieben... buuaaahhh....

Schizophren
Raspa (334), 27.03.2002

Schizophren ist nicht nur die Hauptfigur; schizophren sind auch manche Kritiker(innen), die ständig beklagen, dass aus Hollywood nur massenkompatible Ware á la "Herr der Ringe" kommt, dann aber auch anspruchsvollere Kost, die eben nicht bloß pure Unterhaltung ist, fast schon reflexhaft als widerliche Hollywood-Kolportage verwerfen. Gewiss enthält dieser Film auch typische Klischees, vor allem leider die Schluss-Szene mit der Hymne an die eheliche Liebe, verkündet vor der Kulisse der Nobelpreis-Verleihung, ein sülziges Ende, das man wohl dem Publikumsgeschmack zu schulden glaubte, ähnlich wie in "Traffic". Ansonsten aber gelingt es durchaus überzeugend, dem Zuschauer zu vermitteln, was es bedeutet, unter Wahnvorstellungen zu leiden. Wie man zunächst dazu gebracht wird, Nashs Imaginationen für wahr zu halten ( vorausgesetzt, man weiß vorher noch nicht zu viel über den Inhalt ), das ist schon stark gemacht und hilft einem zu begreifen, was diese Krankheit mit Menschen anrichtet. Worin Nashs mathematisches Genie besteht, das kann natürlich nicht wirklich gezeigt werden, und so belässt der Film es bei einigen, sicher etwas plakativen Darstellungen. Aber dieses Problem gab es schon immer, wenn künstlerische oder geistige Arbeitsprozesse im Film veranschaulicht werden sollten.
Insgesamt ist der Film - überflüssig zu sagen, besonders dank Russell Crowe - absolut sehenswert, meinetwegen obgleich und nicht weil er den Oscar gewonnen hat.

Plump
Dr. Tom (57), 21.03.2002

Ein plumpes Machwerk, das gerade mal an der Oberfläche aller möglicher Oberflächen dahinstümpert, mein Gott, spinnen die Amerikaner? Oscarverdächtig? Wofür, bitte schön? An dem Film stimmt nichts, es ist die typische, komplett hohle Pseudobiographie eines Genies, auch Russell Crowe kann Nash nicht glaubwürdig darstellen (wieso hat ein verhuschter Uni-Professor überhaupt einen Bizeps wie Arnie Schwarzendödel?), und zu guter Letzt kommt amerikanisch-schwedische Sauce mit dem Nobelpreis obendrauf. Auch in OV bald unerträglich. Weg damit.

kkkkkkk
Akwee (2), 11.03.2002

nkkkkkkkkkkkkkk von der Geschicht....

gut
Juliette (54), 07.03.2002

Ich mag Crowe zwar überhaupt nicht, aber in dem Film hat er mich überzeugt(mag ihn aber weiterhin nicht). Den Film find ich toll. Erinnerte mich irgendwie an "Shawshank", "Mr. Holland's opus" und dergleichen. Weiss auch nicht genau wieso. Die Geschichte war gut, nur hat es sich so gezogen, und es gab immer wieder diese ewigen Tiefschläge, Rückfälle, ein wenig zu viel des Guten. Aber die Schauspieler waren echt klasse, und es würde mich wirklich nicht wundern, wenn Crowe wieder n Oscar bekommt. Und zum Glück hab ich es auf Englisch gesehen. Würd ich eh allen empfehlen, die dieser Sprache mächtig sind, da bei einer Synchronisation SOOOOO viel verloren geht, dass es einem beinahe wehtut.

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