Ecki schiebt sich den Hut in die Stirn. Gerade hat er wieder gesehen, welche geilen Bands im Sommer über den Alten Kontinent streunen, immer auf der Suche nach dem zusätzlichen Gig für ihren löchrigen Tourneeplan.
Die Kulturhauptstadt wird von den Szenen der Subkultur allenfalls mit einem Schulterzucken aufgenommen. Dass kleine Strukturen durch den großen Zauber 2010 Unterstützung erfahren könnten, wagen Firmen wie der Duisburger Verlag und Mailorder Plastic Bomb nicht einmal mehr zu hoffen.
Da die Bezeichnung „Musical“ kein geschützter Begriff ist, nehme ich mir in den Zeiten, in denen die (Stadt-)Theater ihre wohlverdienten Ferien machen, die Freiheit, bei den mehr oder weniger engen „Verwandten“ des Genres zu wildern.
Noch steht es nicht im Lexikon der populären Irrtümer: das Tanzland NRW. Doch es hat beste Aussichten, dort aufgenommen zu werden. „Tanzland“, so erklärte Kulturstaatssekretär Grosse-Brockhoff kürzlich, solle zum kulturellen „Label“ von NRW werden.
Es klopft, es brummt, es quietscht, es pfeift, es prustet. Nichts Ungewöhnliches für einen Konzertsaal, in dem sich manchmal mehr als einhundert Musikanten genau zu diesem Zwecke organisieren, um im Normalfall ein möglichst harmonisches Ergebnis zu erzielen...
Kölns renommiertes Theater der Keller soll mit dem Theater im Bauturm fusionieren, das ist seit Monaten bekannt. Doch noch bevor der Zusammenschluss steht, wurde jetzt schon einmal dem amtierenden Intendanten Hanfried Schüttler der Stuhl vor die Tür gesetzt.
Ein wenig ist Mode, ganze Sammlungen ferner Museen für einige Zeit auszustellen. Logistisch ist es ohnehin einfacher, wenn die entliehenen Kunstwerke aus einer Quelle und nicht aus allen Himmelsrichtungen kommen.
Einsam recken sich zwei Arme aus der stillen See. Heftig fuchteln sie in der Luft und eine delikate Stimme ruft: „Jazz, Swing, Blues, mit Pfiff arrangiert, sie sind nicht tot! Die alten Songs besitzen unsterbliche Reize, sie liefern ja nur das Podest, auf dem wir tanzen, spielen und singen.“
Vor dem iPhone gibt es kein Entkommen. Immer wenn an einer der zahlreichen Hochkulturspielstätten des Ruhrgebiets in Großbuchstaben “POP” angeschlagen ist, kann man sich einer Sache sicher sein: Während der Zugabe wird der Blick auf die Bühne durch ein grobpixeliges Handy-Display in der Reihe vor einem verdoppelt.
Wer hätte damals gedacht, dass die „West Side Story“ auch 50 Jahre nach ihrer Premiere nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat. Das Migranten-Problem brennt immer noch vielen Ländern unter den Nägeln.

Streifzug durch New York
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Väter und Söhne
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Völlig natürlich atmen
Gitarrist Bill Frisell im Dortmunder Domicil – Improvisierte Musik in NRW 01/26
Vom Ausstellen
Hans-Peter Feldmann im Kunstpalast Düsseldorf – Kunst in NRW 12/25
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Bach mit E-Gitarre
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