„Ein gebrochenes Reiskörnchen“: Klingt süß, ist und war es aber nicht. Der Comedian mit vietnamesischen Wurzeln beschreibt damit sein Selbst in Kindertagen: In Berlin geboren, erlebte Tutty Tran Rassismus und Diskriminierung und verarbeitet dies heute humoresk. Freilich steckt im Zitat neben dem beliebten asiatischen Getreide mehr als die vermeintlich „irgendwie asiatische“ Herkunft: Das Wort „gebrochen“, muss man vermuten, spiegelt sehr ernsthafte Kränkungen, denen er heute mit Sarkasmus begegnet. „Schlitzaugen? – Seh' ich nicht so eng.“ – Erstes komplettes Soloprogramm.
Tutty Tran: Augen zu und durch | Do 7.10. 20 Uhr | Live Club Barmen | 0202 563 64 44
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen?
Als unabhängiges und kostenloses Medium ohne paywall brauchen wir die Unterstützung unserer Leserinnen und Leser. Wenn Sie unseren verantwortlichen Journalismus finanziell (einmalig oder monatlich) unterstützen möchten, klicken Sie bitte hier.
Weltstars in Wuppertal
Größen der Rock- und Pop-Szene gastieren im LCB – Porträt 07/24
Legenden mit Biss
Ten Years After im LCB – Musik 04/24
Ohne Grenzen
74. Ausgabe der Konzertreihe Soundtrips NRW – Musik 09/25
„Es ist schon wichtig, dass es Erklärungen gibt“
Die Kuratorin Judith Winterhager über „Sex Now“ im Düsseldorfer NRW Forum – Sammlung 08/25
Journalismus im Teufelskreis
Teil 1: Leitartikel – Wie die Presse sich selbst auffrisst
Protest gegen Wucher
Online-Gespräch zur Geschichte der Berliner Mietenbewegung – Spezial 08/25
Von den Sitzen gerissen
Royal Street Orchestra im Skulpturenpark Waldfrieden – Musik 08/25
Nicht nur kuscheln
Sommerfest „Make solidarity great again!“ in Unterbarmen – Spezial 08/25
Vom Tanzen träumen
Die NRW-Tour der Jazzpianisten Chris Hopkins und Ulf Johansson Werre – Musik 08/25
Zustände des Geistes
Maik Krahl Quartet auf der Insel – Musik 08/25
Geteilte Sorgen
„Lupo, was bedrückt dich?“ von Catherine Rayner – Vorlesung 08/25
Ein Fake für den Nobelpreis
„Der Fall McNeal“ in Düsseldorf – Prolog 08/25
5 Jahre plus Zukunftsmusik
Die Cologne Jazzweek feiert kleines Jubiläum – Improvisierte Musik in NRW 08/25
„Alles auf seine Art speziell“
Leiter Holger Ehrich über das 32. Welttheater der Straße in Schwerte – Premiere 08/25
Lehrkräfte auf der Bühne
Eröffnungskonzert des Wuppertaler Musiksommers – Musik 08/25
Aus anderer Sicht
„Cycles of My Being/Save the Boys“ in Bochum – Klassik an der Ruhr 08/25
Musikalische Region
Das Originalklang-Festival Fel!x 2025 in Köln – Klassik am Rhein 08/25
„Das Leben ist absurd, nicht der Film“
Regisseur Elmar Imanov über „Der Kuss des Grashüpfers“ – Gespräch zum Film 08/25
Augen auf Entdeckungsreise
„Jetzt geht’s los!“ von Philip Waechter – Vorlesung 08/25
Erste Male zwischen den Welten
„Amphibium“ von Tyler Wetherall – Literatur 08/25
„Wuppertal war eine wichtige Etappe für Eberts Aufstieg“
Der Historiker Reiner Rhefus über die Ausstellung „Friedrich Ebert und seine Zeit“ – Interview 08/25
Komme ich gut an?
„It‘s Me“ im Tanzmuseum des Deutschen Tanzarchivs Köln – Tanz in NRW 08/25
Nicht mit uns!
Teil 1: Lokale Initiativen – Das zivilgesellschaftliche Netzwerk Wuppertal stellt sich quer
Entschleunigte Veränderungen
Edith Dekyndt in der Kunsthalle Bielefeld – Kunst in NRW 08/25
Wenn dir das reicht
Demokraten und Antidemokraten in der Demokratie – Glosse